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Wissenswertes von A-Z


Apotheken

Apotheken heißen in Portugal „farmácia“. Sie sind i.d.R. von 9–13 Uhr und 15–19 Uhr geöffnet. Ein (wie bei uns übliches) Notdienstsystem sorgt dafür, dass dringend benötigte Medikamente auch außerhalb der normalen Öffnungszeiten verfügbar sind.
 

Ärztliche Versorgung

In ganz Portugal finden Sie deutsch sprechende Ärzte, an die Sie sich im Krankheitsfall wenden können. Beachten Sie bitte, dass eine Behandlung beim Arzt („médico“) immer im Voraus gezahlt werden muss. Vergessen Sie Ihre Quittung („recibo“) nicht, um daheim mit Ihrer Krankenversicherung abrechnen zu können. Der EU-gültige Anspruchsberechtigungsschein E111 der gesetzlichen Krankenkasse gewährt nur in den staatlichen Kliniken und Ambulanzen Versicherungsschutz. Mittlerweile wird in allen EU-Staaten auch die neue Europäische Krankenversicherungskarte anerkannt. Diese ersetzt das Formular E111. Fallen im Urlaub Behandlungskosten an, werden sie den Karteninhabern laut EU „direkt am Aufenthaltsort oder innerhalb kurzer Zeit nach der Rückkehr“ erstattet.Weitere Inforrmationen erhalten Sie bei Ihrer Krankenversicherung. OLIMAR empfiehlt den Abschluss einer zusätzlichen privaten Auslandsreisekranken-Versicherung, besonders für Langzeit-Aufenthalte.

 

Baden und Bräunen

Die offizielle Badesaison in Portugal ist von Juni–September. In der Regel steht Ihnen nur in diesen Monaten an öffentlichen Stränden ein umfangreicher Service (Liegen, Schirme, Bademeister etc.) zur Verfügung. Badehose und Bikini sind unerlässlich; nahtlos bräunen ist nur an den abgelegenen Küstenabschnitten möglich.Am Strand sollte man den Bademeistern bzw. deren Flaggen unbedingt Folge leisten.
 

Banken

Banken sind Mo – Fr durchgehend von 9 –15 Uhr geöffnet (an Flughäfen und in größeren Orten gelten häufig frühere bzw. längere Öffnungszeiten). Weitere Informationen zu Geldwechsel und Währung siehe unter „Geld“.

Einreisebestimmungen

Zur Einreise nach Portugal ist für Bürger von Staaten des Schengener Abkommens im Grunde kein Dokument erforderlich. Dennoch kann es vorkommen, dass am Abflughafen sowohl beim Check-in als auch beim Borden Ausweiskontrollen durchgeführt werden. Daher muss jeder Reisegast in der Lage sein, sich mit einem Lichtbildausweis (Personalausweis oder Reisepass) jederzeit ausweisen zu können. Außerdem ist das Mitführen eines Personalausweises in Portugal Pflicht. Bürger anderer Nationen oder Staatenlose sollten sich in ihrem Reisebüro, bei der portugiesischen Botschaft oder dem nächsten portugiesischen Konsulat über die gültigen Regelungen informieren. Impfungen sind nicht erforderlich.
 

Geld

Auch in Portugal gilt der Euro als einziges gesetzliches Zahlungsmittel. In vielen Hotels, Restaurants und Geschäften werden die gängigen Kreditkarten akzeptiert. Diese stellen auch das günstigste Zahlungsmittel dar, da im Euro-Raum keine Gebühr für Auslandsbenutzung anfällt (ehemals 1%). EC-Karten: Geldautomaten sind in Portugal mit dem Symbol „MB“ (Multibanco) gekennzeichnet. An allen MB-Automaten können Sie mit EC-Karten bzw. Kreditkarten maximal 200 € (pro Aktion und Tag) abheben.

 

Geschäftszeiten

Ladengeschäfte sind Mo – Fr von 9 – 13 Uhr und 15 – 19 Uhr geöffnet; Supermärkte und Einkaufszentren (Centro Comercial) bis 22 Uhr oder 23 Uhr, in den Großstädten und Urlaubszentren teils auch am Wochenende. In der Hauptsaison verlängern auch viele kleine Geschäfte in den Urlaubsorten ihre Öffnungszeiten bis spät abends.


 

Klima

Das Klima auf dem portugiesischen Festland, Madeira und den Azoren präsentiert sich völlig unterschiedlich. An der Algarve sind in den heißen Sommermonaten Durchschnittstemperaturen von 17 bis 32 °C (Minimalwert nachts, Maximalwert mittags im Schatten) durchaus üblich, im Norden des Landes kann es jedoch bis zu 7 °C kälter sein. Leichte Baumwollkleidung sollte daher in Ihrem Gepäck genauso wenig fehlen wie etwas Wärmeres für den Abend, wo die frische Atlantikbrise die Temperatur relativ schnell absinken lässt. In der übrigen Jahreszeit herrscht auf dem Festland ein überwiegend mildes Klima (11 bis 22 °C), wobei leichte Wollkleidung durchaus ausreichend ist. Wir empfehlen aber – insbesondere für Lissabon und den Norden des Landes – die Mitnahme von Regenschutzkleidung. Ganzjährig mild und frühlingshaft präsentiert sich das Klima auf Madeira.
Selbst in den kältesten Monaten Januar bis März sinken die Temperaturen nachts selten unter 14°C; im Sommer klettert die Quecksilbersäule kaum über die 25°C-Marke hinaus. Die Niederschlagsmenge zu dieser Jahreszeit ist gering. Während der Südteil der Insel von der Sonne verwöhnt wird, kann es im wolkenreicheren Norden – ebenso wie in den Höhenlagen – ein paar Grad kühler sein. Außerdem kommt es am Nordhang der Bergketten häufiger zu Niederschlägen. Leichte Wollkleidung, eine Regenjacke und etwas Wärmendes für den Abend gehören in Ihr Madeira-Reisegepäck. Gleiches gilt im Übrigen auch für die Azoren. Hier präsentiert sich das Wetter äußerst launisch, allerdings verspricht der Hochsommer sonnenreiche Wochen. Die durchschnittliche Lufttemperatur beträgt dann 21°C; in den Wintermonaten liegt sie bei immerhin 13 °C.


 

Küche und Keller


Portugiesen sind – wie viele andere Südländer auch – keine ausgesprochenen „Frühstücker“; dementsprechend dürftig ist mitunter das Angebot. Die großen Hotels haben sich aber bereits den nord- und mitteleuropäischen Gepflogenheiten angepasst. Was die Restaurants anbetrifft, so werden sie fast überall eine internationale Küche finden, doch sollten Sie in jedem Fall auch die einheimische entdecken. Die Preise liegen im Schnitt unter deutschem Niveau. Ein Hauptgericht bekommt man schon ab 8 € bis 12 €: in den größeren Badeorten und Städten muss man u.U. mit etwas mehr rechnen. Es gibt aber fast überall ein günstiges Tagesgericht („prato do dia“).
Beachten Sie bitte, dass auch Brot, Butter, Oliven o. ä. (unaufgefordert serviert) auf der Rechnung erscheinen. Bedienung und Abgaben sind im Preis inbegriffen; Trinkgelder werden nicht erwartet, 5 –10% jedoch gern angenommen.
Die Küche Portugals ist reichhaltig und schmackhaft. Besonders Liebhaber von Fisch und Meeresfrüchten kommen auf ihre Kosten: Die Auswahl reicht von den einfachen Sardinen über eine Vielzahl von Fisch- und Muschelarten bis hin zu Krabben oder Langusten.Wer Fleisch bevorzugt, kann vor allem Schwein und Lamm genießen, aber auch einige Geflügelgerichte wie z.B. das pikantscharfe „Hühnchen piri-piri“. Als Beilage gibt es gekochte Kartoffeln oder Reis, zu den Fleischgerichten meist Pommes frites; auch auf den frischen Salat sollte man nicht verzichten.Gewürzt wird häufig „à natural“, mit etwas Salz und Knoblauch. Das Essen sollte dann seinen Abschluss mit einem Landkäse oder den berühmten Süßspeisen finden. Gegessen wird normalerweise mittags von 13–15 Uhr und am Abend von 20 – 21:30 Uhr; vielerorts (gerade in den Hotels) nimmt man aber natürlich Rücksicht auf die etwas früheren mitteleuropäischen „Bedürfnisse“.
GETRÄNKE: Portugal ist bekannt für seine guten Weine, sei es der Port (bzw. auf Madeira der Madeira) als Aperitif- oder Dessertwein, der „Vinho Verde“, ein spritzig-herber Wein aus dem Nordwesten, der „Dão“-Wein (rot und weiß) aus der gleichnamigen Anbauregion um Viseu oder die exzellenten Rotweine aus dem Alentejo, z.B. aus Borba, Redondo oder Reguengos. Restaurants führen im Allgemeinen auch einen preisgünstigen Hauswein.
 

 


 

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Jan. bis Dez. 2011

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