Lissabons Stadtteil Belém ist ein Sight seeing-„Muss“: Der Turm von Belém und das Hieronymuskloster sind die eindrucksvollsten Beispiele des berühmten manuelinischen Dekor-Stils und stehen nicht von ungefähr auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes. Einen Besuch verdienen auch zwei weitere Weltkulturerbestätten: Alcobaça, die größte gotische Kirche des Landes aus dem 12. Jh., und das nahe gelegene Kloster von Batalha, das prächtige Symbol portugiesischer Unabhängigkeit.
Ein verschwenderisch verziertes Zuckerbäckerschloss, eine mystische Privatresidenz, ein manuelinischer Palast, eine Maurenburg und eine Park- und Waldlandschaft, die schon Lord Byron als „Garten Eden“ besang: Sintra präsentiert sich als einmaliges Gesamtkunstwerk aus Architektur und Natur (ebenfalls Weltkulturerbe).
An Lissabons Küsten und natürlich auch in der Hauptstadt selbst gibt es Meeresfrüchte in Hülle und Fülle – und in einer Qualität, die europaweit ihresgleichen sucht! Ein guter Tipp, um beste „Mariscos“ vergleichsweise preisgünstig zu genießen, sind die vielen „cervejarias“ (Bierhäuser), die auch bei den Einheimischen sehr beliebt sind.
Treppauf, treppab – die sieben Hügel Lissabons können eine Stadtbesichtigung beschwerlich machen. Entspannter und äußerst originell sind da die „elevadores“ – Aufzüge und Standseilbahnen, die Ober- und Unterstadt verbinden –, und die uralten Trams, die durch die Straßen rattern, allen voran die berühmte Linie 28.
Ein absoluter Hotspot ist der Praia do Guincho im Norden von Cascais – nicht nur für passionierte Surfer, die hier ideale Bedingungen finden, sondern für alle, die einen wunderschönen Strand mit ausgezeichneten Restaurants und beliebten Bars zu schätzen wissen.
Lissabonner Nächte sind lang und die Nachtschwärmer kommen in ungezählten Clubs und Bars auf ihre Kosten. Auch wenn immer irgendwo neue Locations entstehen – die Klassiker sind nach wie vor im Bairro Alto, auf der Rua 24 de Julho und an den Docas zu finden. In Estoril lockt zudem das größte Casino Europas, das 2009 mit der neuen, mitreißenden Show „Visions – The Spirit of Dreams“ begeistern wird und eine Top-Diskothek sein Eigen nennt.
Eines der schönsten Vergnügen und obendrein kostenlos: In Lissabon laden etliche „miradouros“ dazu ein, die Aussicht auf die Siebenhügel-Stadt zu genießen und bei Sonnenuntergang in Romantik zu schwelgen. Schon deshalb lohnt sich ein Besuch des Castelo de São Jorge hoch über der verwinkelten Altstadt Alfama – vom amerikanischen „Travel Channel“ zu einer der besten Burgen Europas gewählt.
Der Naturpark Serra da Arrábida erstreckt sich zwischen Setúbal und Sesimbra und begeistert mit üppig-grüner Vegetation, verschwiegenen Badebuchten und hoch aufragengen Steilklippen, die dramatisch in den glasklaren Atlantik abfallen.
Fehlt bei kaum einer Rundreise: Portugals Vorzeigestädtchen Óbidos – mit zinnenbewehrter Mauer, Ritterburg, Kopfsteinpflaster-Gassen, blumengeschmückten Häuschen und seiner lokalen Spezialität, dem Kirschlikör Ginjinha.
Hier scheint sich sonntags halb Lissabon zu versammeln, um die herrlich süßen Cremetörtchen „Pasteis de Belém“ zu vernaschen: Nur vier Mitarbeiter der „Fábrica dos Pastéis de Belém“ sollen in das streng gehütete Geheimnis ihrer Zubereitung eingeweiht sein…