Die meisten Europäer besuchen Brasilien in den heimatlichen Wintermonaten, doch dabei zeigt sich das Land gerade in seiner „Winterzeit“ von Juni bis September von seinen besten Seiten. Auch wenn es aufgrund der Landesausdehnung enorme klimatische Unterschiede gibt, sind in dieser Zeit vor allem die Temperaturen milder als im teils extrem heißen brasilianischen Sommer, die Strände und Sehenswürdigkeiten nicht so überlaufen und die Preise generell günstiger. Vor allem für den Norden (Manaus), den Nordosten (Salvador) und Westen (Brasilia) erweist sich der europäische Sommer als ideale Reisezeit – nicht zuletzt wegen der im Juni stattfindenden „festas juninas“, die vor allem in Bahia gefeiert werden. Je näher man in Äquatornähe kommt, desto geringer werden die jahreszeitlichen Unterschiede.