Santana
Funchal und die kühlere Nordküste sind durch Welten und oft Wolken getrennt. Wege gibt es mehrere: Von Ponta do Sol geht’s entweder der Hauptstraße nach, an einsamen Dörfern wie Calheta vorbei und um die Westspitze herum, oder ab durch die Mitte – also steil bergauf. Erst durch dichten Wald, dann über die kahle Hochebene Paúl da Serra. Terrassierte Wein...
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Santana
Funchal und die kühlere Nordküste sind durch Welten und oft Wolken getrennt. Wege gibt es mehrere: Von Ponta do Sol geht’s entweder der Hauptstraße nach, an einsamen Dörfern wie Calheta vorbei und um die Westspitze herum, oder ab durch die Mitte – also steil bergauf. Erst durch dichten Wald, dann über die kahle Hochebene Paúl da Serra. Terrassierte Weinhänge säumen die Serpentinenstraße zum Küstenort Porto Moniz, wo Sie auch bei rauer See in Naturbecken aus schwarzer Lava ein Meerwasserbad nehmen können. Eine enge Panoramastraße zwischen Felswand und Meer, über die sich mitunter Wasserfälle ergießen, sorgt für die Anbindung an São Vicente. Hier endet eine weitere, für viele die schönste Nord-Süd-Verbindung, die von Ribeira Brava aus durch die immergrüne Serrade Água und über den Encumeada-Pass (1.007 m, herrliche Panoramen!) führt.
Ein paar Kilometer östlich von SãoVicente liegt das Dorf Santana, wo Sie noch einige der typischen winzigen Wohnhäuser mit strohgedeckten Dächern (Casas de Colmo) vorfinden. Und auf der Rückfahrt nach Funchal lohnen Faial am Fuße des markanten „Adlerfelsens“ Penha de Águia (590 m) – und der Poiso-Pass, von dem sich eine kurvenreiche Straße bis auf den 1.818 m hohen Pico do Arieiro windet. Hier beginnt der Panoramaweg zum höchsten Gipfel Madeiras,dem Pico Ruivo (1.862 m).