Aktuelle Gäste-Information

Information zur aktuellen Lage in Spanien

Stand: 06.07.2020

Spanienurlaub im Sommer 2020: Aktuelle Regelungen

Aufgrund der positiven Entwicklung des Infektionsgeschehens wurde der Mitte März ausgerufene Alarmzustand zum 21. Juni aufgehoben. Das Auswärtige Amt hat die Reisewarnung für Spanien ausgesetzt. Spanien befindet sich jetzt in einer „Neuen Normalität“: Der Lockdown ist in allen Landesteilen aufgehoben, die Bewegungsfreiheit zwischen den Regionen  wiederhergestellt, die Grenzen zu den EU-Staaten im Schengenraum sind geöffnet. Die Straßengrenzen zu Portugal wurden am 1. Juli geöffnet. Restaurants, Geschäfte, Sehenswürdigkeiten und Strände sind geöffnet, wenn auch unter bestimmten Sicherheits- und Hygieneauflagen sowie teils mit begrenzter Kapazität.

Die „neue Normalität“ in Spanien sieht im Einzelnen wie folgt aus:

Einreise mit dem Flugzeug oder Schiff:
Es ist ab sofort erforderlich, über die Seite https://www.spth.gob.es/ einen QR-Code anzufordern, den man bei der Ankunft an der Gesundheitskontrolle zur Vorlage benötigt. Bis zum 31. Juli 2020 ist es noch möglich, bei der Einreise ein Formular in Papierform auszufüllen. Das Formular muss 48 Stunden vor Reiseantritt an die zuständigen Behörden übermittelt werden. Sie bekommen dann eine E-Mail mit einem QR-Code, den sie am Zielflughafen vorlegen müssen, um Zugang zum Terminal und zur Gepäckabholung zu bekommen. Der QR-Code muss ausgedruckt oder auf dem Mobiltelefon mit sich geführt werden. Jedes Formular persönlich, nicht übertragbar und nur für die jeweilige Reise gültig. Jeder Fluggast ist dafür verantwortlich, dass die übermittelten Informationen richtig sind. Bei minderjährigen oder unterhaltsberechtigten/behinderten Einreisenden kann ein Vormund das Formular ausfüllen. Wenn das Formular über die App unterzeichnet wird, taucht es in der Rubrik „Meine Reisen“ auf und der Nutzer erhält darüber hinaus eine E-Mail, die er ausdrucken kann. Wie es geht, erfahren Sie in folgendem Video: https://youtu.be/FZdZyrQoshk.
Maskenpflicht: Für alle öffentlichen Räume, in denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern nicht möglich ist, ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes obligatorisch. Dies gilt nicht nur für öffentliche Verkehrsmittel, Geschäfte oder andere Innenräume,  sondern auch für Aufenthalte im Freien, wenn 1,5 Meter Abstand nicht möglich sind. Wer die Maskenpflicht nicht einhält, kann mit einem Buβgeld bis zu 100 Euro belangt werden.
Verkehr:
Wiederherstellung der Bewegungsfreiheit ohne zeitliche oder räumliche Einschränkungen. Fahrten im eigenen Pkw oder Mietwagen sowie in Bahnen, Bussen, Flugzeugen und Fähren werden wieder möglich sein, letztere unter gewissen Hygiene- und Sicherheitsvorschriften.
Hotels und Ferienwohnungen: Es gelten ausführliche Hygiene- und Sicherheitsvorschriften. In einigen Hotelbereichen wie zum Beispiel am Check-In und am Büfett muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. In den Restaurants gilt ein höherer Abstand zwischen den Tischen, die Zeiten für Frühstück und Abendessen werden ausgeweitet, Verpflegungsleistungen umgestellt: Einige Hotels stellen von Buffet komplett auf Menü um, es wird weniger Selbstbedienung und mehr Service geben sowie mehr Möglichkeiten für take-away und Einnahme der Mahlzeiten auf den Zimmern. Bei Speise- und Getränkekarten wird auf Apps und QR-Format umgestellt.
Öffnung von Restaurants, Bars, Geschäften und Einkaufszentren unter Berücksichtigung von Sicherheitsvorkehrungen und Abstandsregeln. Diskotheken und andere Nachtclubs mit Tanzflächen sind bis auf weiteres geschlossen.
Öffnung von Sehenswürdigkeiten, Museen und anderen Kultureinrichtungen unter Berücksichtigung von Sicherheitsvorkehrungen und Abstandsregeln. Berühmte Museen wie der Prado in Madrid, die Alhambra in Granada, das Picasso-Museum in Málaga oder das Guggenheim-Museum in Bilbao sind bereits geöffnet. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist obligatorisch.
Öffnung der Strände unter Berücksichtigung von Sicherheitsvorkehrungen und Abstandsregeln. Die Umsetzung ist je nach Region und Ort unterschiedlich. Geplant sind z.B. Abstände von mehreren Metern zwischen den Strandgästen durch Parzellierung und spezielle Apps. An Andalusiens Stränden sind speziell geschulte Strandwächter unterwegs, die zusätzlich zu den regulären Rettungsschwimmern dafür sorgen, dass die Abstands- und sonstigen Verhaltensregeln eingehalten werden. Strandtennis und Ballspiele z.B. wird es an stark frequentierten Stränden nicht geben.
Golfplätze:
sind bereits seit Mitte Mai geöffnet.
Bus- und Bahnrundreisen:
Kapazitätsbeschränkungen in Bussen und Bahnen, z.B. durch freie Sitzplätze oder Reihen, sind derzeit nicht geplant. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist obligatorisch.

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