{"id":12686,"date":"2019-11-15T18:49:00","date_gmt":"2019-11-15T16:49:00","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.olimar.de\/?p=12686"},"modified":"2024-03-13T13:48:44","modified_gmt":"2024-03-13T12:48:44","slug":"golf-und-nachhaltigkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.olimar.de\/golf-und-nachhaltigkeit\/","title":{"rendered":"Golf und Nachhaltigkeit? Wir zeigen wie"},"content":{"rendered":"\n<p><b>Das Thema Nachhaltigkeit ist aktuell in aller Munde. Und sp\u00e4testens seit der Leichtathletik-WM in Katar, auch im Sportbereich angekommen. Denn in Doha wurde das Khalifa-Stadion, bei 40\u00b0C Au\u00dfentemperatur f\u00fcr die Dauer der Spiele auf angenehme 26\u00b0C herunter gek\u00fchlt, damit die Sporttreibenden die k\u00f6rperliche Belastung durchhalten. Nachhaltigkeit sieht anders aus! Wir zeigen im Folgenden, wie Golf und Nachhaltigkeit zusammen kommen.\u00a0<\/b><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link has-background wp-element-button\" href=\"https:\/\/www.olimar.de\/golf\/\" style=\"background-color:#008c87\">Golf Reiseangebote und Hoteltipps entdecken<\/a><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Als langj\u00e4hrige Golfspielerin, bin ich unl\u00e4ngst gefragt worden, wie sich denn der Golfsport mit Nachhaltigkeit vertrage. Spontan ging mir durch den Kopf: Na, ganz wunderbar! Golf ist ein Outdoor-Sport, Golfende sind Naturliebhabende, hier muss nichts gek\u00fchlt oder erhitzt werden. Und unser Rasen ist nach wie vor nat\u00fcrlich und nicht aus Kunstfaser wie bei den meisten neuen Fu\u00dfballpl\u00e4tzen \u2013 was sollte davon bittesch\u00f6n gegen die Umwelt sprechen?<\/p>\n\n\n\n<h2>&nbsp;<\/h2>\n<h2>Bei genauerem Hinsehen erkennt man allerdings, wie komplex das Thema tats\u00e4chlich ist<\/h2>\n<p>Vorweg sei gesagt, dass die aktuelle \u00d6kobilanz der Mehrzahl der deutschen Golfanlagen laut DGV-Referent Marc Biber, entgegen hartn\u00e4ckiger Vorurteile, durchweg positiv ist. Denn im Vergleich zur konventionellen Landwirtschaft, wird auf dem Golfplatz nur ein Bruchteil an Pflanzenschutzmitteln und D\u00fcnger eingesetzt. Die nachhaltige Pflege wird mittlerweile sehr ernst genommen. Und so bieten Golfpl\u00e4tze heutzutage nicht nur den Menschen einen idealen Ausgleichs- und R\u00fcckzugsort im Gr\u00fcnen, sondern haben sich im Idealfall zu wichtigen \u00d6kosystemen und Landschaftsschutzgebieten entwickelt. Denn in ihnen finden bedrohte Tier- und Pflanzenarten eine neue, ungest\u00f6rte Heimat.<\/p>\n<p>Um dies gew\u00e4hrleisten zu k\u00f6nnen, muss eine Golfanlage stets das Gleichgewicht zwischen Umweltschutz und dem Anspruch seiner Mitglieder bzw. G\u00e4ste halten. Denn diese Zahlen mitunter nennenswerte Beitr\u00e4ge und haben im Gegenzug daf\u00fcr, zurecht, eine gewisse Erwartung. Ergo wird so viel wie n\u00f6tig, aber so wenig wie m\u00f6glich in die Natur eingegriffen.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"765\" src=\"https:\/\/blog.olimar.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/golf-710388_1280-1024x765.jpg\" alt=\"Golfplatz am Meer\" class=\"wp-image-12749\" style=\"width:525px;height:392px\" srcset=\"https:\/\/blog.olimar.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/golf-710388_1280-1024x765.jpg 1024w, https:\/\/blog.olimar.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/golf-710388_1280-300x224.jpg 300w, https:\/\/blog.olimar.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/golf-710388_1280-768x574.jpg 768w, https:\/\/blog.olimar.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/golf-710388_1280.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Golfplatz am Meer<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>In den meisten Industrienationen gelten strenge Auflagen f\u00fcr den Bau von Golfpl\u00e4tzen. Moderne Golfanlagen unterliegen dar\u00fcber hinaus, auch umweltgerechten Vorgaben. Jegliche Nachhaltigkeits-Aspekte m\u00fcssen seitens der Umweltbeh\u00f6rde zuvor genehmigt werden.<\/p>\n<p>Auch f\u00fcr die Verwendung von Fungiziden und Pestiziden gibt es klare Vorgaben. Und es wird kontrolliert. In Deutschland pr\u00fcft das Umweltamt regelm\u00e4\u00dfig. R\u00fcckst\u00e4nde aller verwendeten Mittel, lassen sich noch bis sechs Jahre sp\u00e4ter im Boden nachweisen, dies ist also \u00e4hnlich einer Haarprobe beim Drogentest.<\/p>\n\n\n\n<h2>Golfpl\u00e4tze k\u00f6nnen sich zum Thema Nachhaltigkeit zertifizieren lassen<\/h2>\n\n\n\n<p>Seit M\u00e4rz 2008 arbeiten der DGV und die DQS (Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen) bei der Zertifizierung von Golfanlagen im Rahmen des Programms \u201eGolf und Natur\u201c eng zusammen. Mittlerweile sind deutschlandweit bereits an die 175 Clubs ausgezeichnet worden. Bei aktuell 730 organisierten Anlagen ist das offen gestanden nicht viel, aber immerhin ein Anfang.<\/p>\n<p>International wurde \u00fcber ISO 14001 ein weltweit anerkannter Standard vereinbart, der jegliche Anforderungen an ein Umweltmanagementsystem festlegt. Mithilfe dieser Norm, k\u00f6nnen betreffende Organisationen ihren CO2-Fu\u00dfabdruck verkleinern. Zudem sollen sie, nach erfolgter Implementierung, in der Lage sein, ihre Arbeitszeiten und Ressourcen effektiver zu nutzen. Und somit die Effizienz des Unternehmens deutlich verbessern.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus gibt es das GEO Foundation OnCourse-Programm. Hier verpflichten sich die Teilnehmenden ebenfalls dazu, ihre Ma\u00dfnahmen in den wichtigsten Nachhaltigkeitsbereichen wie Natur, Wasser, Energie, Versorgungskette, Umweltschutz und sozialem Engagement kontinuierlich zu optimieren.<\/p>\n\n\n\n<h2>Aber wie seri\u00f6s sind solche \u201eG\u00fctesiegel\u201c?<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Zertifizierungen erfolgen ausschlie\u00dflich freiwillig. Und auch wenn sich die meisten Golfpl\u00e4tze in unseren Zielgebieten wie Portugal und Spanien bereits daf\u00fcr entschieden haben, stellt sich die Frage, wie und in welchem Umfang die Umweltmanagementpraktiken auch tats\u00e4chlich gelebt werden. Angeblich gibt es, wie so oft und \u00fcberall, nach wie vor jede Menge schwarze Schafe, die sich weder an Gesetze noch Vereinbarungen halten. Frei nach dem Motto wo kein Kl\u00e4ger, da kein Richter \u2026<\/p>\n\n\n\n<h2>Wasserkosten z\u00e4hlen zu den Hauptausgaben eines jeden Golfbetriebs<\/h2>\n\n\n\n<p>Einer der gr\u00f6\u00dften Knackpunkte im Rahmen des Golfsports ist das Thema Wasser. Um sich der Dimension bewusst zu werden, m\u00f6chte ich folgende Zahlen auff\u00fchren:<\/p>\n<p>Weltweit gibt es 35.000 Golfpl\u00e4tze (Stand 2017; Quelle: Golfsportmagazin). Europa verzeichnet davon immerhin 6.861 Golfanlagen. Die meisten Pl\u00e4tze verteilen sich logischerweise in den Regionen, wo der Sommer scheinbar ewig w\u00e4hrt. Im Sonnenstaat Florida liegen alleine ca. 500 Golfpl\u00e4tze, was 34% aller Golfpl\u00e4tze der USA entspricht. Diese m\u00fcssen alle bew\u00e4ssert werden.<\/p>\n<p>Innerhalb Europas ist Andalusien die Region mit der h\u00f6chsten Dichte an Golfpl\u00e4tzen pro km\u00b2. Zwei Drittel der \u00fcber 100 Anlagen, verteilen sich alleine entlang des K\u00fcstenstreifens der Costa del Sol. Bis auf die wenigen Clubs mit eigener Wasseraufbereitungsanlage wie bspw. Alcaidesa Golf (bei Gibraltar), m\u00fcssen alle Einrichtungen extern versorgt werden.<\/p>\n\n\n\n<h2>Wie viel Liter pro Tag werden hierf\u00fcr im Schnitt ben\u00f6tigt?<\/h2>\n\n\n\n<p>Der Wasserverbrauch f\u00fcr einen 18-Loch-Platz in Mitteleuropa, der w\u00e4hrend der Sommermonate gew\u00e4ssert werden muss, liegt typischerweise bei etwa ca. 35.000 m3 pro Jahr. In S\u00fcdeuropa, kann der j\u00e4hrliche Wasserbedarf schnell auf das Zehnfache und mehr ansteigen.<\/p>\n<p>Alleine in Spanien gibt es insgesamt \u00fcber 300 Golfpl\u00e4tze. Wenn man also den j\u00e4hrlichen Wasserbedarf auf die Gesamtzahl dieser Pl\u00e4tze hochrechnet, kommt man in un\u00fcberschaubare Dimensionen. Und das sind die Mengen an Wasser, die einzig f\u00fcr den Betrieb dieser Golfanlagen ben\u00f6tigt werden. Moderne Anlagen mindern zwar den Verbrauch durch den Einsatz spezieller Sprinklerk\u00f6pfe, die Anbindung an Wettersatelliten, unterirdische Drainagesysteme etc., doch damit alleine ist es nicht getan. F\u00fcr die Versorgung durch Wasserunternehmen bedarf es jeder Menge Technik, Energie und Logistik.<\/p>\n<p>Eigene Wasseraufbereitungsanlagen bedeuten f\u00fcr die Clubs ebenfalls einen enormen Investment. Dass sich die Kosten, egal f\u00fcr welche Variante, wiederum auf die Greenfee-Preise auswirken, ist, wie ich meine, nachvollziehbar.<\/p>\n\n\n\n<h2>Was bedeuten die Extremsommer f\u00fcr uns?<\/h2>\n\n\n\n<p>Sp\u00e4testens seit den beiden Rekordsommern 2018 und 2019, stehen auch die Clubs in Deutschland vor einer riesigen Herausforderung. Denn pl\u00f6tzlich war auch hier eine t\u00e4gliche Bew\u00e4sserung der Anlagen notwendig. Hierf\u00fcr wurden die vorhandenen Drainagebrunnen bzw. Beregnungsteiche der Golfanlagen abgepumpt (Regen- und Sickerwasser).<\/p>\n<p>Laufen diese leer, muss mit Trink- bzw. Grundwasser nachgef\u00fcllt werden. Hier eine kleine pers\u00f6nliche Anmerkung: die Nutzung von Trinkwasser, f\u00fcr die Bew\u00e4sserung von Golfpl\u00e4tzen ist bspw. in S\u00fcdeuropa strengstens verboten! Die Grundwasserentnahmemenge unterliegt allerdings der Genehmigung der \u00f6rtlichen Beh\u00f6rde und ist reglementiert. Und dies scheint \u00fcbrigens innerhalb der EU \u00fcberall gleich zu sein. Der Verbrauch ist messbar, Schummeln ist hier also nicht m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Doch in unseren Breiten ist zum jetzigen Zeitpunkt tats\u00e4chlich das Wasser an sich noch gar nicht mal das Hauptproblem, sondern vielmehr die Stromkosten f\u00fcr die elektrischen Pumpen, die Tag und Nacht laufen!<\/p>\n<h3>Schnitth\u00f6he der M\u00e4hmaschinen als zus\u00e4tzliche Ma\u00dfnahme<\/h3>\n<p>Als erg\u00e4nzende Methode solche Hitze- und Trockenperioden zu \u00fcberstehen ist die Schnitth\u00f6he der M\u00e4h-Maschinen heraufzusetzen. Bzw die Fl\u00e4che des Rough zu erweitern, so dass durch die Bildung von Tau- und Kondenswasser an den Halmen, der Platz auf nat\u00fcrliche Weise weniger austrocknet. Der h\u00f6here Schnitt bei den Greens, korreliert nat\u00fcrlich mit einer geringeren Ball-Rollgeschwindigkeit und auch die hoch stehenden Roughs und engen Fairways, treffen bekanntlich nicht bei allen Golfenden auf Gefallen.<\/p>\n<h3>Mit der Wahl der richtigen Grassorte kann bis 50 Prozent Wasser gespart werden<\/h3>\n<p>Eine weitere Ma\u00dfnahme, wie sich Golfpl\u00e4tze den extremen klimatischen Bedingungen anpassen, ist die Wahl der Grassorten. Hier unterscheidet man zwischen \u201ecool season grasses\u201c und \u201ewarm season grasses\u201c, also Gr\u00e4sern die mit k\u00fchleren bzw. hei\u00dfen Temperaturen zurechtkommen. Einige dieser \u201ewarm season\u201c Gr\u00e4ser werden im Winter braun. Die l\u00e4sst die Golfspielende bisweilen zu der falschen Annahme gelangen, das Gras w\u00e4re tot und der Golfplatz somit schlecht gepflegt. Tats\u00e4chlich sind aber die Spieleigenschaften dieser Gr\u00e4ser \u2013 unabh\u00e4ngig von ihrer Farbe \u2013 zu jeder Jahreszeit identisch.<\/p>\n<p>Auch wenn es hierzu keinerlei Gesetzesvorgaben gibt, so ist es alleine schon im Sinne eines effektiven Course-Management sich f\u00fcr eine Sorte zu entscheiden, die langfristig weniger Wasser und Pflege bedarf.<\/p>\n<h3>Cool season grasses<\/h3>\n<p>Dazu muss man wissen, dass eine Rasenpflanze bis zu 90 Prozent aus Wasser besteht. Die in unseren Breitengraden vermehrt einges\u00e4ten Sorten, geh\u00f6ren zu den \u201ecool season grasses\u201c. Bei einer Temperatur von 20 Grad, ben\u00f6tigt ein Quadratmeter Rasenfl\u00e4che dieser Art t\u00e4glich zwei Liter Wasser. Steigen die Temperaturen an die 30 Grad, werden bereits f\u00fcnf Liter\/Quadratmeter ben\u00f6tigt. Wind erh\u00f6ht den Wasserbedarf zus\u00e4tzlich.<\/p>\n<p>Lufttemperaturen von 40 Grad bzw. Bodentemperaturen um die 50 Grad bedeuten den Hitzetod der Rasenpflanze, da \u00fcberlebenswichtige Proteine zerst\u00f6rt werden. <br>Das trifft auf unsere Region nicht zu? Doch! Tats\u00e4chlich k\u00f6nnen auch hier an hei\u00dfen Sommertagen Bodentemperaturen von 50 Grad und mehr schnell erreicht werden. Alleine wenn die Fl\u00e4chen ganzt\u00e4gig der Sonne ausgesetzt sind und insbesondere in Hanglagen und mit S\u00fcd-Ausrichtung.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"682\" src=\"https:\/\/blog.olimar.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/autumn-3736961_1280-1-1024x682.jpg\" alt=\"Golfplatz \u00dcbersicht\" class=\"wp-image-12745\" style=\"width:541px;height:360px\" srcset=\"https:\/\/blog.olimar.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/autumn-3736961_1280-1-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/blog.olimar.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/autumn-3736961_1280-1-300x200.jpg 300w, https:\/\/blog.olimar.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/autumn-3736961_1280-1-768x512.jpg 768w, https:\/\/blog.olimar.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/autumn-3736961_1280-1-840x560.jpg 840w, https:\/\/blog.olimar.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/autumn-3736961_1280-1-1200x800.jpg 1200w, https:\/\/blog.olimar.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/autumn-3736961_1280-1.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Golfplatz \u00dcbersicht<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h3>Paspalum-gras<\/h3>\n<p>In besonders hei\u00dfen Regionen wie den Emiraten, ist man bereits einen Schritt weiter. Hier wurden inzwischen alle Fairways auf Paspalum-Gras umgestellt. Das ist eine Grassorte, die sogar Salzwasser vertr\u00e4gt. Dar\u00fcber hinaus werden heutzutage in den Unterbau des Golfplatzes, HighTech-Mineralarten eingebaut. Diese verhindern einen zu schnellen Abfluss des Wassers und die N\u00e4hr- und D\u00fcngestoffe halten besser an den Wurzeln.<\/p>\n<p>Eine herausragende Rolle wird nach Meinung vieler Experten, in Zukunft die Verwendung von Kl\u00e4rwasser spielen. Nutzt man dieses Wasser zur Bew\u00e4sserung von Golfpl\u00e4tzen, so wird es beim Einsickern in die B\u00f6den durch die dichten Rasensorten und den qualitativ hochwertigen Untergrund gereinigt und kommt am Ende sogar dem Grundwasser zugute.<\/p>\n\n\n\n<h2>Golfanlagen bieten Lebensraum f\u00fcr Flora und Fauna<\/h2>\n<p>Aber Golfpl\u00e4tze bieten weit mehr als nur gepflegte Fairways und akkurat geschnittene Gr\u00fcns. In Schottland geh\u00f6ren sie praktisch zum nat\u00fcrlichen Erscheinungsbild der Landschaft. Nicht umsonst sind die heiligen Fairways des legend\u00e4ren Royal St. Andrews Old Course, sonntags f\u00fcr jedermann begehbar \u2013 selbst mit Hund. Ein Paradies f\u00fcr Spazierg\u00e4nger!<\/p>\n<p>In Gebieten, wo sich der Golfplatz inmitten von zersiedelten Gebieten oder stark ausger\u00e4umten landwirtschaftlichen Fl\u00e4chen befindet, stellt er sogar ein R\u00fcckzugsgebiet f\u00fcr Flora und Fauna dar. Denn Golfanlagen verf\u00fcgen \u00fcber eine weitaus gr\u00f6\u00dfere Biodiversit\u00e4t als andere Nutzfl\u00e4chen. Und tats\u00e4chlich gibt es F\u00e4lle, wo der Bau eines Golfplatzes zu einer Art \u201eRenaturierung\u201c der Region gef\u00fchrt hat. Zum Beispiel wenn eine ehemals eingeebnete landwirtschaftliche Nutzfl\u00e4che, Kiesgrube oder M\u00fclldeponie wieder in ihren urspr\u00fcnglichen Zustand zur\u00fcckversetzt wurde (GC Altenhof, GC Emstal, GC Urloffen).<\/p>\n<p>Konkret bedeutet das: Eine 18-Loch-Anlage umfasst inklusive Infrastruktur, wie Clubhaus, Parkplatz etc., etwa 50 bis 70 Hektar Land. In Deutschland muss ein Golfplatz, prozentual zu seiner Fl\u00e4che f\u00fcr eine \u00f6kologische Ausgleichsfl\u00e4che sorgen. So besteht ungef\u00e4hr die H\u00e4lfte der Gesamtfl\u00e4che aus \u201eRough\u201c oder Walds\u00e4umen, also komplett nat\u00fcrlich belassene Areale zwischen den einzelnen Spielbahnen.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus werden bei der Planung gerne weitere naturnahe Landschaftselemente wie Hecken, Teiche, Biotope, Streuobst- und Wildwiesen ber\u00fccksichtigt. Hier kommen grunds\u00e4tzlich \u00fcberhaupt keine Pflanzenschutzmittel oder D\u00fcnger zum Einsatz. Die Natur kann sich frei entfalten und jegliche Nutztiere, Federvieh oder Kleinwild finden einen ungest\u00f6rten R\u00fcckzugsort. Als Erg\u00e4nzung dazu, haben viele Golfanlagen auf ihren Arealen Bienenh\u00e4user aufgestellt. Die nimmerm\u00fcden V\u00f6lkchen freuen sich \u00fcber eine Vielfalt an Obstb\u00e4umen und Wildblumen. Und die Clubmitglieder freuen sich \u00fcber schmackhaften Honig.<\/p>\n\n\n\n<h2>Aber auch im laufenden Betrieb wird sich zugunsten der Natur umgestellt<\/h2>\n\n\n\n<p>So haben bereits diverse Clubs auf ihrem Platz Wasserspender aufgestellt, um der irrsinnigen Flut an Plastikflaschen entgegen zu wirken. Durch Photovoltaik-Anlagen soll der eigene Stromverbrauch ausgeglichen, und auch die Buggys auf \u00d6kostrom anstelle Benzin umgestellt werden. Naturgolfpl\u00e4tze in Irland und Australien sind schon lange daf\u00fcr bekannt, dass sie Schafe zum M\u00e4hvorgang nutzen. Andere Clubs stellen Ansitze f\u00fcr Greifv\u00f6gel auf oder bieten Nisthilfen f\u00fcr St\u00f6rche.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"678\" src=\"https:\/\/blog.olimar.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/castle-877269_1280-1024x678.jpg\" alt=\"Grasende Schafe auf Golfplatz\" class=\"wp-image-12746\" style=\"width:415px;height:275px\" srcset=\"https:\/\/blog.olimar.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/castle-877269_1280-1024x678.jpg 1024w, https:\/\/blog.olimar.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/castle-877269_1280-300x199.jpg 300w, https:\/\/blog.olimar.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/castle-877269_1280-768x508.jpg 768w, https:\/\/blog.olimar.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/castle-877269_1280.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Grasende Schafe auf Golfplatz<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>In Greeneagle, bei Hamburg, werden neben Schafen neuerdings auch eigene H\u00fchner auf der Anlage gehalten. Die H\u00fchner freuen sich \u00fcber einen Teil der K\u00fcchenabf\u00e4lle aus der Clubgastronomie freuen. Das nennt man dann \u201eZero Waste\u201c. Und wiederum, bereichern die H\u00fchner, die Bio-Speisekarte des Clubs. Der Stuttgarter GC Solitude, hat in Zusammenarbeit mit der GreenCycle GmbH eine L\u00f6sung gefunden, wie aus dem Gr\u00fcnschnitt des Clubs, Papier entstehen kann. Aus dem so gewonnen Graspapier, sollen k\u00fcnftig die clubeigenen Score-Karten und Speisekarten produziert werden. Die einzelnen Ma\u00dfnahmen der jeweiligen Golfanlagen sind mannigfaltig.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\"\/>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-cover is-light\"><span aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-cover__background has-background-dim\"><\/span><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1620\" height=\"1080\" class=\"wp-block-cover__image-background wp-image-12718\" alt=\"\" src=\"https:\/\/blog.olimar.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/PT-Golf-Algarve-Espiche-256A4004.jpg\" data-object-fit=\"cover\" srcset=\"https:\/\/blog.olimar.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/PT-Golf-Algarve-Espiche-256A4004.jpg 1620w, https:\/\/blog.olimar.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/PT-Golf-Algarve-Espiche-256A4004-300x200.jpg 300w, https:\/\/blog.olimar.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/PT-Golf-Algarve-Espiche-256A4004-768x512.jpg 768w, https:\/\/blog.olimar.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/PT-Golf-Algarve-Espiche-256A4004-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/blog.olimar.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/PT-Golf-Algarve-Espiche-256A4004-840x560.jpg 840w, https:\/\/blog.olimar.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/PT-Golf-Algarve-Espiche-256A4004-1200x800.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1620px) 100vw, 1620px\" \/><div class=\"wp-block-cover__inner-container is-layout-flow wp-block-cover-is-layout-flow\">\n<h2 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\"><strong><span style=\"color:#eeeeee\" class=\"tadv-color\">Ein Fallbeispiel &#8211; Espiche Golf <\/span><\/strong><\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\"><strong><span style=\"color:#eeeeee\" class=\"tadv-color\">(Algarve)<\/span><\/strong><\/h3>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<h3>Nachhaltige Bauweise<\/h3>\n<p>Ein besonders positives Beispiel daf\u00fcr, wie sich Golf &amp; Nachhaltigkeit aktiv miteinander verbinden lassen, ist Espiche Golf an der <a href=\"https:\/\/www.olimar.de\/portugal\/algarve\/\">Algarve<\/a>. Der Platz wurde 2012 er\u00f6ffnet und geh\u00f6rt somit zu den aktuell j\u00fcngsten Golfprojekten Portugals.<\/p>\n<p>Der 18-Loch-Golfplatz, aus der Feder des S\u00fcdafrikaners Peter Sauermann, liegt nur f\u00fcnf Minuten au\u00dferhalb des quirligen St\u00e4dtchens Lagos, inmitten eines Naturreservats. Der Par 72- Parklandcourse wurde scheinbar m\u00fchelos in die umliegende Landschaft integriert. Seine sanft ondulierten Bahnen f\u00fchren vorbei an mehreren Seen und B\u00e4chen, umgeben von Weinbergen und stets mit Blick auf das majest\u00e4tische Monchique-Gebirge. Der Firmenphilosophie in Sachen Schutz und Erhaltung der Natur folgend, wurde bei der Planung und Realisierung des Platzes bewusst darauf geachtet, die heimische Flora und Fauna im Einklang mit dem Naturschutz zu bewahren. &nbsp;Durch das Pflanzen von neuen Baumgruppen und extra hitzetoleranten Gr\u00e4sern in die bestehende Landschaft wurde nicht nur die biologische Vielfalt der Region bereichert, sondern ein ganzes Naturschutzgebiet geschaffen, das dar\u00fcber hinaus hilft, die Umwelt vor weiterer Erosion zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<h3>Wasserverbrauch der Anlage<\/h3>\n<p>Portugal und die Algarve leiden seit nunmehr 5 aufeinander folgenden Jahren unter den Folgen einer schweren D\u00fcrre. Um den laufenden Wasserverbrauch der Anlage m\u00f6glichst gering zu halten, wurden besonders hitzebest\u00e4ndige Grassorten wie Bermuda und Paspalum gew\u00e4hlt, wodurch der Wasserjahresverbrauch (aktuell zwischen 190.000 und 230.000 m\u00b3) im Vergleich zu anderen Pl\u00e4tzen in der Region bereits um bis zu 1\/3 reduziert werden konnte.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3>Zukunftsziel<\/h3>\n<p>K\u00fcnftiges Ziel ist die Einsparung von weiteren 25% des j\u00e4hrlichen Wasserverbrauchs. Aber auch beim Bau des Clubhauses wurde sowohl auf die Auswahl der Baumaterialien, als auch auf das Ressourcenmanagement Bezug genommen.<\/p>\n<p>So stammt jegliches im Bauwerk verbautes Holz aus nachhaltigen Quellen und wurde ausschlie\u00dflich lokal verarbeitet. W\u00e4rmepumpen sorgen mit thermischer Energie f\u00fcr die Klimatisierung des Geb\u00e4udes. Nicht ohne Grunde wurde das Espiche Clubhouse, samt \u201eGecko Restaurant\u201c, Bar, Restaurant und Pro Shop, bereits international ausgezeichnet. Und das sowohl f\u00fcr seine Architektur als auch f\u00fcr seine Umwelteffizienz. Anfang 2020 wird Espiche Golf \u00fcber eine eigene Photovoltaikanlage versorgt. Auf einem angrenzenden Grundst\u00fcck werden hierf\u00fcr insgesamt 80 Solarmodule installiert, so dass die Energieversorgung des Platzes und des Clubhauses sodann tags\u00fcber passiv erfolgt. Als weitere Ma\u00dfnahme werden in K\u00fcrze auf dem Parkplatz zwei Ladeger\u00e4te f\u00fcr Elektroautos installiert.<\/p>\n<p>Eine weitere Richtlinie von Espiche Golf ist die Anstellung von ausschlie\u00dflich lokalen Mitarbeitenden, um gleichzeitig auch die Wirtschaft der Region zu f\u00f6rdern. Parallel dazu laufen Golf-F\u00f6rderprogramme mit den \u00f6rtlichen Schulen. Espiche Golf kann sich daher zu Recht als \u201eGolf-\u00d6ko-Resort\u201c bezeichnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/blog.olimar.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/PT-Golf-Algarve-EspicheA-1-1024x683.jpg\" alt=\"Espiche Golfplatz Algarve\" class=\"wp-image-12728\" style=\"width:585px;height:389px\" srcset=\"https:\/\/blog.olimar.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/PT-Golf-Algarve-EspicheA-1-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/blog.olimar.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/PT-Golf-Algarve-EspicheA-1-300x200.jpg 300w, https:\/\/blog.olimar.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/PT-Golf-Algarve-EspicheA-1-768x512.jpg 768w, https:\/\/blog.olimar.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/PT-Golf-Algarve-EspicheA-1-840x560.jpg 840w, https:\/\/blog.olimar.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/PT-Golf-Algarve-EspicheA-1-1200x800.jpg 1200w, https:\/\/blog.olimar.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/PT-Golf-Algarve-EspicheA-1.jpg 1620w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Espiche Golfplatz Algarve<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\"\/>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"836\" src=\"https:\/\/blog.olimar.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/golf-881319_1920-1024x836.jpg\" alt=\"Golfaccessoires\" class=\"wp-image-12702\" style=\"width:188px;height:154px\" srcset=\"https:\/\/blog.olimar.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/golf-881319_1920-1024x836.jpg 1024w, https:\/\/blog.olimar.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/golf-881319_1920-300x245.jpg 300w, https:\/\/blog.olimar.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/golf-881319_1920-768x627.jpg 768w, https:\/\/blog.olimar.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/golf-881319_1920.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h3>Kleinvieh macht auch Mist<\/h3>\n<p>Nach all den positiven Meldungen zum Thema Golf &amp; Nachhaltigkeit m\u00f6chte ich mit den kleinen Dingen des Sports schlie\u00dfen, die nur zu leicht \u00fcbersehen werden. <br>Unverzichtbar f\u00fcr das Spiel eines jeden Golfenden sind seine Golfb\u00e4lle und Tees.<\/p>\n<p>Ein Golfball besteht aus einer harten Kunststoffschale mit unterschiedlichen Kernen. Neben Hartgummikernen werden zunehmend auch Mehrschichtkerne u.a. aus (Fl\u00fcssig-)Metall genutzt. Alle verwendeten Materialien werden heutzutage synthetisch hergestellt. Holz, Naturkautschuk und Leder, wie es ganz fr\u00fcher der Fall war, werden schon lange nicht mehr verwendet, denn die Materialien und ihre Materialst\u00e4rken beeinflussen die Spieleigenschaften wesentlich und so arbeiten die Herstellenden fortlaufend an der Optimierung dieser kleinen wei\u00dfen Kugel.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"526\" src=\"https:\/\/blog.olimar.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/golf-balls-at-the-lake-4075933_1280-1024x526.jpg\" alt=\"Sickerwasser\" class=\"wp-image-12752\" style=\"width:519px;height:266px\" srcset=\"https:\/\/blog.olimar.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/golf-balls-at-the-lake-4075933_1280-1024x526.jpg 1024w, https:\/\/blog.olimar.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/golf-balls-at-the-lake-4075933_1280-300x154.jpg 300w, https:\/\/blog.olimar.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/golf-balls-at-the-lake-4075933_1280-768x394.jpg 768w, https:\/\/blog.olimar.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/golf-balls-at-the-lake-4075933_1280.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Sickerwasser<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Bis ein solch hochentwickelter Ball aus dicht zusammengepressten Kunststoffen vollst\u00e4ndig kompostiert, vergehen bis zu 1.000 Jahre. Und w\u00e4hrend dieses unvorstellbar langen Zersetzungsprozesses, treten hochgiftige Stoffe aus dem Ball aus und in die Natur ein. Dabei werden die Pflanzen- und Tierwelt sowie unz\u00e4hlige Mikroorganismen, die es ja eigentlich zu sch\u00fctzen gilt, in Mitleidenschaft gezogen. Das Problem w\u00e4re vielleicht weniger beachtenswert, wenn die Halbwertszeit eines Golfballs l\u00e4nger w\u00e4re. Doch tats\u00e4chlich schaffen es einige B\u00e4lle sogar nur wenige Sekunden \u00fcber den Platz, bis sie sich unwiderruflich in den n\u00e4chsten See oder Wald verabschieden.<\/p>\n<h3>Verbrauch der B\u00e4lle<\/h3>\n<p>Nehmen wir an, ein Golfer ben\u00f6tigt im Jahr 24 Golfb\u00e4lle. Bei weltweit 60 Mio. registrierten Golfern (Stand 2017; Quelle Golfsportmagazin) sind das 1,4 Milliarden B\u00e4lle. Jedes Jahr. Nat\u00fcrlich werden viele davon wieder gefunden, aufbereitet und als \u201eLake Balls\u201c oder \u201eB\u00e4lle mit Flugerfahrung\u201c wieder verkauft. Nichts desto trotz, verbleibt ein Gro\u00dfteil davon in der Natur, wird vielleicht beim n\u00e4chsten M\u00e4hgang geschreddert und dringt fr\u00fcher oder sp\u00e4ter in das Bodenreich ein. Hinzu kommen die ca. 6.000 Range B\u00e4lle, die ein Club zu Trainingszwecken braucht und die ebenfalls alleine aus Verschlei\u00dfgr\u00fcnden alle 2-3 Jahre ausgetauscht werden m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"682\" src=\"https:\/\/blog.olimar.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/golf-tees-944502_1280-1024x682.jpg\" alt=\"Plastik-Tees\" class=\"wp-image-12755\" style=\"width:248px;height:165px\" srcset=\"https:\/\/blog.olimar.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/golf-tees-944502_1280-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/blog.olimar.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/golf-tees-944502_1280-300x200.jpg 300w, https:\/\/blog.olimar.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/golf-tees-944502_1280-768x512.jpg 768w, https:\/\/blog.olimar.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/golf-tees-944502_1280-840x560.jpg 840w, https:\/\/blog.olimar.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/golf-tees-944502_1280-1200x800.jpg 1200w, https:\/\/blog.olimar.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/golf-tees-944502_1280.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Plastik-Tees<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Gleiches gilt f\u00fcr die Tees. Wurden diese fr\u00fcher ausschlie\u00dflich aus Holz gefertigt, so hat auch hier schon lange der Kunststoff \u00fcbernommen. Sicherlich kann man argumentieren, dass die Lebensdauer eines Plastiktees wesentlich l\u00e4nger ist, als die eines Holztees. Doch auch hiervon verbleiben wahnsinnig viele, in einem St\u00fcck oder auch zerschlagen in der Natur und landen im schlimmsten Fall im Magen der auf dem Golfplatz lebenden Tiere. Und Bilder von an Plastik verendeten Lebewesen sind uns allen hinl\u00e4nglich bekannt.<\/p>\n\n\n\n<h3>Was bedeutet das f\u00fcr uns Golfenden?<\/h3>\n<p>Niemand kann oder m\u00f6chte die Zeit zur\u00fcck drehen und die damit einhergegangene industrielle Entwicklung r\u00fcckg\u00e4ngig machen. Das Golfspiel ist unbestritten eine tolle Sportart. Doch vielleicht sollten wir alle bewusster damit umgehen und die Dinge nicht als selbstverst\u00e4ndlich hinnehmen.<\/p>\n<p>Amer Sports hatte unter seiner Marke Wilson bereits vor einigen Jahren einen \u201eEco Friendly\u201c Golfball auf den Markt gebracht. Die verwendeten Materialien inkl. der Verpackung waren ausschlie\u00dflich aus recycelten Ressourcen hergestellt, doch leider wurde der Ball vom Endverbrauer nicht angenommen.<\/p>\n<p>Adidas hat unl\u00e4ngst erkl\u00e4rt, dass sie 11 Mio. Sportschuhe aus recycletem Material produzieren werden, um den kontinuierlichen Anstieg von Kunststoffabf\u00e4llen in den Ozeanen einzud\u00e4mmen. Bis 2024 will das Unternehmen in der Lage sein, ausschlie\u00dflich 100% recyceltes Polyester f\u00fcr die Herstellung all seiner Bekleidung und Schuhe zu verwenden. So wurde dar\u00fcber hinaus eine Charta f\u00fcr nachhaltige Mode zugunsten des Klimas unterzeichnet, worin sich adidas verpflichtet, seine Treibhausgasemissionen bis 2030 um 30% zu reduzieren. <br>(Quelle: <a href=\"https:\/\/www.curioctopus.de\/read\/21614\/adidas-wird-11-millionen-schuhe-aus-recyceltem-kunststoff-produzieren-um-die-verschmutzung-der-ozeane-einzudammen\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.curioctopus.de\/<\/a>)<\/p>\n\n\n\n<h3>Was kann ich als einzelner schon ausrichten, denken sich 60 Mio. Golfende weltweit<\/h3>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"681\" src=\"https:\/\/blog.olimar.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/geese-4216692_1280_g\u00e4nse-1024x681.jpg\" alt=\"G\u00e4nsefamilie am Teich\" class=\"wp-image-12748\" style=\"width:276px;height:183px\" srcset=\"https:\/\/blog.olimar.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/geese-4216692_1280_g\u00e4nse-1024x681.jpg 1024w, https:\/\/blog.olimar.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/geese-4216692_1280_g\u00e4nse-300x199.jpg 300w, https:\/\/blog.olimar.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/geese-4216692_1280_g\u00e4nse-768x511.jpg 768w, https:\/\/blog.olimar.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/geese-4216692_1280_g\u00e4nse-840x560.jpg 840w, https:\/\/blog.olimar.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/geese-4216692_1280_g\u00e4nse.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">G\u00e4nsefamilie am Teich<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Unabh\u00e4ngig von der Wahl von \u201eFair Trade\u201c Mode bzw. Sportbekleidung ist es sicherlich ein Leichtes f\u00fcr jeden, im Kleinen anzufangen. Vielleicht mache ich mir auch auf der n\u00e4chsten Spa\u00dfrunde die M\u00fche und suche im Rough nach meinem Ball, anstelle einfach einen Neuen zu droppen \u2013 nicht nur der Kosten wegen, sondern der Natur zu Liebe. Vielleicht kaufe ich zwischendurch auch mal einen Beutel gebrauchte B\u00e4lle und verwende nur auf den Turnieren meine neuen Pro V1. Vielleicht achte ich auch bei der Auswahl der Accessoires mehr auf das Material. Muss es wirklich der g\u00fcnstige Ballmarker aus Plastik sein? Vielleicht sind meine n\u00e4chsten Tees aus Bambus und meine n\u00e4chste Pitchgabel aus lang haltbarem Metall. Vielleicht besorge ich mir eine Mehrweg-Sportflasche und bef\u00fclle diese regelm\u00e4\u00dfig mit Wasser, anstelle jede Runde auf\u2019s Neue mehrere Einmal-Plastikflaschen im Bag zu horten, die anschlie\u00dfend im M\u00fcll landen. Vielleicht hebe ich auch mal die Verpackung eines M\u00fcsliriegels vom Fairway auf und entsorge diese im n\u00e4chsten M\u00fclleimer, auch wenn sie nicht von mir ist. Vielleicht versuche ich ganz einfach, grunds\u00e4tzlich so wenig Spuren auf dem Platz, respektive in der Natur, zu hinterlassen wie nur m\u00f6glich.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"534\" src=\"https:\/\/blog.olimar.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/magnolia-golf-course-1613270_1280-1024x534.jpg\" alt=\"Gepflegter Golfplatz in S\u00fcdeuropa\" class=\"wp-image-12757\" srcset=\"https:\/\/blog.olimar.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/magnolia-golf-course-1613270_1280-1024x534.jpg 1024w, https:\/\/blog.olimar.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/magnolia-golf-course-1613270_1280-300x156.jpg 300w, https:\/\/blog.olimar.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/magnolia-golf-course-1613270_1280-768x400.jpg 768w, https:\/\/blog.olimar.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/magnolia-golf-course-1613270_1280.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Gepflegter Golfplatz in S\u00fcdeuropa<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2>\u00a0<\/h2>\n<h2><strong>Quellen zum Text:<br \/><\/strong><\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>https:\/\/www.golfauskunft.de\/oekosystem-golfplatz<\/li>\n\n\n\n<li>https:\/\/www.golf.de\/publish\/dgv-services\/umwelt\/bewaesserung<\/li>\n\n\n\n<li>https:\/\/www.golf.de\/publish\/dgv-services\/umwelt\/golf-und-natur<\/li>\n\n\n\n<li>https:\/\/sustainable.golf\/<\/li>\n\n\n\n<li>https:\/\/www.golfauskunft.de\/oekosystem-golfplatz\/<\/li>\n\n\n\n<li>https:\/\/www.eschborner-gcc.de\/golf\/golfplatz\/<\/li>\n\n\n\n<li>https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Golfplatz#Wasserverbrauch<\/li>\n\n\n\n<li>http:\/\/www.golf-for-business.de\/golfportal\/golfplatz.php<\/li>\n\n\n\n<li>https:\/\/www.careelite.de\/golfballtaucher-nachhaltigkeit-golfsport\/<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link has-background wp-element-button\" href=\"https:\/\/www.olimar.de\/hotellistung\/\" style=\"background-color:#008c87\">Jetzt Urlaubsangebote finden und buchen<\/a><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Thema Nachhaltigkeit ist aktuell in aller Munde. 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