{"id":18558,"date":"2022-06-08T13:28:12","date_gmt":"2022-06-08T12:28:12","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.olimar.de\/?p=18558"},"modified":"2024-04-17T20:14:51","modified_gmt":"2024-04-17T19:14:51","slug":"bilbao-guggenheim-museum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.olimar.de\/bilbao-guggenheim-museum\/","title":{"rendered":"Kultur-Hotspot Bilbao: Das Guggenheim Museum wird 25!"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Das Jahr 2022 ist f\u00fcr Bilbao ein ganz besonderes: Das Guggenheim Museum, Frank Gehrys schillernder Riesenfisch, feiert sein 25-j\u00e4hriges Bestehen! Im Schlepptau des Museo Guggenheim Bilbao haben Stararchitekten, K\u00fcnstler*innen, Designer*innen und Stark\u00f6che die Stadt in einen Hotspot der Kultur und Kulinarik verwandelt.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link has-background wp-element-button\" href=\"https:\/\/www.olimar.de\/spanien\/nordspanien\/\" style=\"background-color:#008c87\">Nordspanien Reiseangebote und Hoteltipps entdecken<\/a><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Der visuelle Genuss beginnt bereits beim Landeanflug auf den Airport von Bilbao: Eingebettet in bewaldete Berge und saftige Wiesen, erstreckt sich sein schneewei\u00dfes, stromlinienf\u00f6rmiges Terminal. Das spitze Dach erinnert an ein Segel, den Fl\u00fcgelschlag eines Kranichs. Nordspaniens gr\u00f6\u00dfter Flughafen tr\u00e4gt die unverwechselbare Handschrift von Santiago Calatrava: dynamisch, elegant, expressiv. Ein Flughafen der kurzen Wege, durchflutet von nat\u00fcrlichem Licht, mit kathedralhaft hohen Decken, getragen von schwungvollen Pfeilern und B\u00f6gen aus Stahlbeton.<\/p>\n\n\n\n<h2>Bilbao und sein Meisterwerk: Das Guggenheim Museum fasziniert schon aus der Ferne<\/h2>\n<p>Keine zwanzig Minuten nach Landung und Gep\u00e4ck\u00fcbernahme steigt man ins Taxi oder in den lindgr\u00fcnen Bizkaibus mit Hybridantrieb, der einen f\u00fcr drei Euro flink ins Herz der Stadt bef\u00f6rdert. Kurz vor dem Ziel ein langer Tunnel, am Ende der R\u00f6hre beginnt die Show: Auf der Br\u00fccke La Selva geht es durch einen postmodernen Triumphbogen \u00fcber den Fluss R\u00eda de Nervi\u00f3n. Zum Greifen nah schillert und glitzert am Ufer das Guggenheim-Museum. Die Flosse des riesigen Titan-Fischs schl\u00e4gt fast ans Gel\u00e4nder der Br\u00fccke.<\/p>\n<p>Entgegen den urspr\u00fcnglichen Pl\u00e4nen, das abgetakelte Lagerhaus Alhondiga umzubauen, setzte Gehry auf das Ufer der R\u00eda, um f\u00fcr sein skulpturales Gro\u00dfwerk eine von allen Seiten sichtbare B\u00fchne zu schaffen. Die Bauarbeiten begannen 1993. Parallel dazu entsteht die Linie 1 der Metro Bilbao. Der Brite Norman Foster, Pritzker-Preistr\u00e4ger 1999, konzipierte die U-Bahnh\u00f6fe mit transparenten Rolltreppeneing\u00e4ngen. Abends leuchten sie wie Gl\u00fchw\u00fcrmchen, von den B\u00fcrgern Fosteritos genannt.<\/p>\n<p>Die U-Bahn ging 1995 in Betrieb, zwei Jahre sp\u00e4ter wurde das Museo Guggenheim de Bilbao von K\u00f6nig Juan Carlos eingeweiht. Auf der Er\u00f6ffnungsgala bestaunten 800 G\u00e4ste das exzentrische Bauwerk, das eine wahre und dringend ben\u00f6tigte positive Zeitenwende in der Geschichtsschreibung Bilbaos markiert.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2>Bilbao vor dem Bau des Guggenheim Museums: die Flucht nach vorn<\/h2>\n<p>Nach vielen harten Jahren, die vom Niedergang der Industrie, von Massenarbeitslosigkeit, Stra\u00dfenschlachten, ETA-Bomben und dem Ausbleiben der Touristen gepr\u00e4gt waren, vermieste im Hochsommer 1983 auch noch eine Woche Dauerregen das Volksfest Semana Grande. Am 26. August trat die R\u00eda de Nervi\u00f3n \u00fcber die Ufer. Die braune Br\u00fche des damals stark kontaminierten Fjords flutete die Altstadt und Industrieanlagen. Die Werft Euskaduna, in der einst bis zu 20.000 Arbeiter schufteten, machte 1988 dicht. Jetzt blieb Bilbao nur noch die Flucht nach vorn.<\/p>\n<p>1991 und 1992 kommt die Stadt f\u00fcr rund 100 Millionen U.S.-Dollar mit der New Yorker Guggenheim-Stiftung ins Gesch\u00e4ft. Den Wettbewerb gewinnt Frank Gehry (das O. zwischen dem Vor- und Nachnamen ist nicht verpflichtend). Der Pritzker-Preistr\u00e4ger 1988 war bereits ein anerkannter Meister des Dekonstruktivismus.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"842\" height=\"561\" src=\"https:\/\/blog.olimar.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/OLIMAR_Bilbao_Guggenheim_CEvelyn_Steinbach.jpg\" alt=\"Bilbao Guggenheim Museum\" class=\"wp-image-15849\" srcset=\"https:\/\/blog.olimar.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/OLIMAR_Bilbao_Guggenheim_CEvelyn_Steinbach.jpg 842w, https:\/\/blog.olimar.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/OLIMAR_Bilbao_Guggenheim_CEvelyn_Steinbach-300x200.jpg 300w, https:\/\/blog.olimar.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/OLIMAR_Bilbao_Guggenheim_CEvelyn_Steinbach-768x512.jpg 768w, https:\/\/blog.olimar.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/OLIMAR_Bilbao_Guggenheim_CEvelyn_Steinbach-840x560.jpg 840w\" sizes=\"auto, (max-width: 842px) 100vw, 842px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Das Bilbao Guggenheim Museum<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2>Ein verwirrend-faszinierendes Labyrinth<\/h2>\n<p>Von au\u00dfen erinnert das Bilbao Guggenheim Museum je nach Standpunkt, Lichtverh\u00e4ltnissen und individueller Fantasie an ein zerborstenes Schiff, einen Riesenfisch, ein Ufo, eine Achterbahn. Oder vielleicht eine Artischocke? Ecken und Geraden scheinen nicht zu existieren, alles ist ineinander verschachtelt, flie\u00dft zusammen oder auseinander.<\/p>\n<p>Gehrys Dekonstruktivismus ist eine Herausforderung an die Schwerkraft, nicht nur au\u00dfen, auch innen: Ausgehend vom 50 Meter hohen Atrium, bewegt man sich durch ein verwirrend-faszinierendes Labyrinth mit drei Ebenen und 20 Ausstellungsr\u00e4umen. In der gr\u00f6\u00dften Halle (130x30m) hat Richard Serras gigantische Skulptur The Matter of Time Platz. \u00dcberall kurvige G\u00e4nge, versteckte Nischen, gew\u00f6lbte Decken und W\u00e4nde. Bei diesem Tanz der flie\u00dfenden Formen und Volumina kann einem schon mal schwindlig werden. William Dafoe schreibt 2005 ins G\u00e4stebuch: \u201eI&#8217;m dizzy! Dizzy-Dizzy!\u201c<\/p>\n\n\n\n<h2>Kunst aus der Nebelkanone<\/h2>\n<p>Um die Geb\u00e4ude-Skulptur f\u00fchrt ein zwei Kilometer langer Parcours aus Gehwegen, Treppen und Rampen. Vor dem Haupteingang gr\u00fc\u00dft Puppy: Die zw\u00f6lf Meter hohe H\u00fcndchen-Skulptur von Jeff Koons ist ein vertikaler Garten mit Tausenden von Blumen. Gar nicht niedlich ist Maman von Louise Bourgeoise, eine neun Meter hohe Spinne aus Bronze und Metall.<\/p>\n<p>Auf der Mole, fast unterhalb der Br\u00fccke La Selva, steigen zu jeder vollen Stunde Nebelschwaden auf. Die wabernde Konzeptkunst (Fog Sculpture #08025 F.O.G), ersonnen von Fujiko Nakaya, umh\u00fcllt das Museum und verwandelt die Passanten in Gespenster. Nach Einbruch der Dunkelheit brennen Feuerfont\u00e4nen von Yves Klein \u00fcber dem Wasser, leuchten die Titanplatten wie fl\u00fcssiges Gold.<\/p>\n\n\n\n<h2>Kulturelle und kulinarische Sternstunden<\/h2>\n<p>Nat\u00fcrlich darf an diesem kreativen Brennpunkt ein Sterne-Restaurant nicht fehlen, schlie\u00dflich sind wir im Baskenland, Spaniens Region mit der h\u00f6chsten Dichte an Gourmet-Restaurants (24 Lokale, 34 Sterne). Im Nerua Guggenheim Bilbao zelebriert der Chef Josean Alija eine lokale Fusionsk\u00fcche, inspiriert vom Zusammenfluss von S\u00fc\u00df- und Salzwasser im Fjord, den man beim Schlemmen im Blick hat.<\/p>\n<p>Die frischen Produkte aus dem Meer, vom Acker und von der Weide werden in minuti\u00f6s komponierten Degustationsmen\u00fcs visuell in Szene gesetzt wie Kunstwerke. Das Nerua ist eines von sechs Sterne-Restaurants in der Stadt. Aber nicht nur in den Gourmet-Tempeln ist das Essen hervorragend: Die baskische K\u00fcche schmeckt auch in Restaurants ohne Stern und in den Pintxos-Bars. Die besten findet man im Ensanche und in den Siete Calles, dem Kern der mittelalterlichen Altstadt, der immer einen Abstecher wert ist!<\/p>\n\n\n\n<h2>Bilbao ist auch abseits vom Guggenheim Museum eine Reise wert<\/h2>\n<p>Schnurgerade f\u00fchrt die Gran V\u00eda Don Diego Lopez de Haro ins Herz von <a href=\"https:\/\/blog.olimar.de\/ein-tag-in-bilbao\/\">Bilbao<\/a>. Die Plaza Moy\u00faa wird vom Hotel Carlton flaniert: Baujahr 1926, makellos wei\u00dfe Beaux Artes-Fassade. Schr\u00e4g gegen\u00fcber protzt der Palacio Ch\u00e1varri (1888) mit Giebeln, Erkern und T\u00fcrmchen. Von hier aus flie\u00dft die Gran V\u00eda als anderthalb Kilometer lange Arterie durch das gutb\u00fcrgerliche Viertel Ensanche.<\/p>\n<p>Der Boulevard und die von der Plaza Moy\u00faa sternf\u00f6rmig ausgehenden Alleen werden von repr\u00e4sentativen Bauten der Belle \u00c9poque, des Jugendstils und der Art D\u00e9co ges\u00e4umt. In einem schlossartigen Palast residiert die Verwaltung der Provinz, deren Hauptstadt Bilbao ist. Dank Tempo 30, extrabreiter Gehwege und altem Baumbestand flaniert man entspannt durch ein Freiluftmuseum der eklektizistischen Architektur: Bankzentralen im Stil antiker Tempel, bourgeoise Residenzen mit verglasten Balkonen, Wohn- und Ballh\u00e4user mit floralen Art-Nouveau-Fassaden (Casa Montero, Teatro Campos Eliseos).<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"576\" height=\"384\" src=\"https:\/\/blog.olimar.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/DIPUTACION-FORAL-DE-BIZKAIA-Turismo-Bilbao.png\" alt=\"Prachtbau an der Gran V\u00eda: Diputaci\u00f3n Foral de Bizkaia. Bild: \u24b8Turismo Bilbao\" class=\"wp-image-18556\" srcset=\"https:\/\/blog.olimar.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/DIPUTACION-FORAL-DE-BIZKAIA-Turismo-Bilbao.png 576w, https:\/\/blog.olimar.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/DIPUTACION-FORAL-DE-BIZKAIA-Turismo-Bilbao-300x200.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Prachtbau an der Gran V\u00eda: Diputaci\u00f3n Foral de Bizkaia. Bild: \u00a9Turismo Bilbao<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<div class=\"wp-block-buttons is-content-justification-center is-layout-flex wp-container-core-buttons-is-layout-fe48e5de wp-block-buttons-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-button is-style-fill\"><a class=\"wp-block-button__link has-background wp-element-button\" href=\"https:\/\/www.olimar.de\/gruppenreise\/\" style=\"background-color:#008c87\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">OLIMAR Gruppenreisen ins Baskenland entdecken!<\/a><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Patina, Pintxos und Primark<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf Schaufenster-H\u00f6he glitzern Guess, Michael Kors und Tous. Dazwischen halten alteingesessene Ma\u00dfschneider und Juweliergesch\u00e4fte die Stellung. Wo Zara, Mango und Primark auf dem Vormarsch sind, steht das Caf\u00e9 Iru\u00f1a wie ein Fels in der Brandung. Anno 1903. Maurische Lampen tauchen die in Separees aufgeteilten R\u00e4umlichkeiten in warmes Licht. Matte Wandspiegel, andalusische Fliesen, Alhambra-S\u00e4ulen, Decken mit handbemalten Holzkassetten. Drei\u00dfig Marmortische werden von w\u00fcrdevollen Kellnern bedient.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit Fliege und Weste kredenzen sie hauchzarten Pata-Negra-Schinken, w\u00fcrzige Lammspie\u00dfchen und Txakoli-Wein. Der u-f\u00f6rmige Tresen ist mit Pintxos drapiert: mundgerechte H\u00e4ppchen Tortilla, Chorizo, K\u00e4se oder Fisch auf Wei\u00dfbrot, garniert mit Oliven, Paprika und Salsa Rosa, aufgespie\u00dft am Zahnstocher. Pintxos sind die baskische Version der Tapas und das Caf\u00e9 Iru\u00f1a ist ein Hort der Tradition.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die altehrw\u00fcrdigen Geb\u00e4ude und das Ensanche selbst sind Symbole der industriellen Bl\u00fctezeit Bilbaos, die um 1870 begann und auf Eisen, Stahl, Schiffsbau beruhte. Aus dem Jahr 1893 stammt die Puente Vizkaya, die \u00e4lteste Schwebef\u00e4hre-Br\u00fccke der Welt, die sich als 160 Meter lange Eisenkonstruktion \u00fcber die Flussm\u00fcndung spannt. Von der 45 Meter hohen Fu\u00dfg\u00e4nger-Plattform h\u00e4ngen Stahlseile mit einer Transportbarke f\u00fcr Pkws und Fu\u00dfg\u00e4nger. In ihr schwebt man wenige Meter \u00fcber dem Wasser und gelangt vom Vorort Portugalete nach Arenal und vice versa, wo im Angesicht stolzer Fabrikantenvillen der britische Einfluss auf Schritt und Tritt zu sp\u00fcren ist.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/www.olimar.de\/detailseite\/spaniens-gruener-norden-tradition-und-avantgarde\/?ibe=hotelonly&amp;rdate=03.03.2023&amp;dur=null\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/blog.olimar.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Nordspanien_Lastres_Asturien.jpg\" alt=\"Nordspanien Asturien Lastres Blick\" class=\"wp-image-14242\" srcset=\"https:\/\/blog.olimar.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Nordspanien_Lastres_Asturien.jpg 1024w, https:\/\/blog.olimar.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Nordspanien_Lastres_Asturien-300x200.jpg 300w, https:\/\/blog.olimar.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Nordspanien_Lastres_Asturien-768x512.jpg 768w, https:\/\/blog.olimar.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Nordspanien_Lastres_Asturien-840x560.jpg 840w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<div class=\"wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link has-background wp-element-button\" href=\"https:\/\/www.olimar.de\/detailseite\/spaniens-gruener-norden-tradition-und-avantgarde\/?ibe=hotelonly&amp;rdate=03.03.2023&amp;dur=null\" style=\"background-color:#008c87\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">OLIMAR Mietwagen-Rundreise durch Spaniens gr\u00fcnen Norden entdecken!<\/a><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"p1\">Das Bilbao Guggenheim Museum als Magnet f\u00fcr internationale Star-Architekten<\/h2>\n<p class=\"p2\">Angespornt vom H\u00f6henflug des Guggenheim Museums, das im Rekordjahr 2019 1,7 Million Besucher z\u00e4hlte, haben Star-Architekten aus dem In- und Ausland die 350.000-Einwohner-Stadt in einen Showroom der zeitgen\u00f6ssischen Baukunst verwandelt. In einem Radius von f\u00fcnf Kilometern bietet sich die Gelegenheit, die stilistisch vollkommen unterschiedlichen Werke und Visionen von sieben Pritzker-Preistr\u00e4gern zu betrachten.<\/p>\n<p class=\"p2\">Die Lobby im Gran Hotel Domine tr\u00e4gt die Handschrift von Javier Mariscal. Auf dem Gel\u00e4nde der fr\u00fcheren Werft musiziert das Bilbao Symphony Orchestra im Konzert- und Kongresszentrum Euskalduna, zum Guggenheim-Jubil\u00e4um tritt Altmeister James Taylor (\u201eCountry Road\u201c) auf. Philipp Starck verwandelte das Lagerhaus Alhondiga, das Gehry ad acta gelegt hatte, in ein Produktionszentrum zeitgen\u00f6ssischer Kultur. Im 2010 er\u00f6ffneten Azkuna Zentro entwickeln und pr\u00e4sentieren Designer, Maler, T\u00e4nzer, Choreographen und Filmemacher ihre Projekte. Ein Besuchermagnet ist das Atrium mit 43 S\u00e4ulen aus Marmor, Holz, Bronze, Zement und Stahl \u2013 jede einzelne S\u00e4ule hat eine andere Form, symbolisiert verschiedene Epochen und Zivilisationen.<\/p>\n<h3>Mit sechs gl\u00e4sernen Aufz\u00fcgen ins Freie<\/h3>\n<p class=\"p2\">Im gleichen Jahr \u00f6ffnete sich der Vorhang f\u00fcr den mit gr\u00fcnen Rhomben aus Aluminium verkleideten Sport- und Konzertpalast Bilbao Arena. Er ist das Wahrzeichen im neuen Viertel Miribilla 2,5 km s\u00fcdlich vom Guggenheim und mit der S-Bahn schnell zu erreichen.<\/p>\n<p class=\"p2\">Die Station liegt 50 Meter unter der Erde, sechs gl\u00e4serne Panorama-Aufz\u00fcge f\u00fchren ins Freie, wo es zwei weitere Architektur-Hingucker zu entdecken gibt: die <i>Iglesia Santa Maria Josefa<\/i> mit einem transparenten Kirchturm und der <i>Front\u00f3n Bizkaia<\/i>, ein schwarzer Monolith, in dem der baskische Nationalsport Pelota Vasca beheimatet ist.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.olimar.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Bilbao-Plaza-Moyua.png\" alt=\"Metrostation Plaza Moy\u00faa. Bild: \u24b8Turismo Bilbao\" class=\"wp-image-18555\" width=\"402\" height=\"268\" srcset=\"https:\/\/blog.olimar.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Bilbao-Plaza-Moyua.png 449w, https:\/\/blog.olimar.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Bilbao-Plaza-Moyua-300x200.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 402px) 100vw, 402px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Metrostation Plaza Moy\u00faa. Bild: \u00a9Turismo Bilbao<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.olimar.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/PUENTE-BIZKAIA.-GETXO-Turismo-Bilbao.png\" alt=\"Puente de Vizcaya. Bild: \u24b8Turismo Bilbao\" class=\"wp-image-18550\" width=\"404\" height=\"269\" srcset=\"https:\/\/blog.olimar.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/PUENTE-BIZKAIA.-GETXO-Turismo-Bilbao.png 360w, https:\/\/blog.olimar.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/PUENTE-BIZKAIA.-GETXO-Turismo-Bilbao-300x200.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 404px) 100vw, 404px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Puente de Vizcaya. Bild: \u00a9Turismo Bilbao<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<h2>Bilbao und der Guggenheim-Effekt: Die Entstehung eines neuen Viertels<\/h2>\n<p class=\"p2\">Der vielbeschworene Guggenheim-Effekt als Paradigma f\u00fcr den Relaunch einer ganzen Stadt: Dass er in Bilbao auch 25 Jahre sp\u00e4ter noch nicht verpufft ist, zeigt der ambitionierte Masterplan Zorrotzaurre von Zaha Hadid. Vis-a-vis zum fotogenen San Mam\u00e9s-Stadion von Athletic Bilbao entsteht auf einer Flussinsel ein Modell-Viertel des 21. Jahrhunderts.<\/p>\n<p class=\"p2\">Auf 80 Hektar ehemaliger Industriefl\u00e4che setzt das Projekt auf Nachhaltigkeit und einen smarten Mix aus Wohnen und Arbeiten. Frisch fertiggestellt ist die kilometerlange Fu\u00dfg\u00e4nger- und Radpromenade am Fluss. Die ersten Smarties sind bereits auf die Insel der Gl\u00fcckseligen gezogen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"682\" src=\"https:\/\/blog.olimar.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/ES-Nordspanien-Bilbao-ZubiZuri-BilbaoTurismo2020C-c-MITXI_M-1024x682.jpg\" alt=\"Die Zubizuri-Br\u00fccke in Bilbao. Bild: \u24b8Bilbao Turismo 2020\" class=\"wp-image-18548\" srcset=\"https:\/\/blog.olimar.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/ES-Nordspanien-Bilbao-ZubiZuri-BilbaoTurismo2020C-c-MITXI_M-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/blog.olimar.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/ES-Nordspanien-Bilbao-ZubiZuri-BilbaoTurismo2020C-c-MITXI_M-300x200.jpg 300w, https:\/\/blog.olimar.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/ES-Nordspanien-Bilbao-ZubiZuri-BilbaoTurismo2020C-c-MITXI_M-768x512.jpg 768w, https:\/\/blog.olimar.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/ES-Nordspanien-Bilbao-ZubiZuri-BilbaoTurismo2020C-c-MITXI_M-840x560.jpg 840w, https:\/\/blog.olimar.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/ES-Nordspanien-Bilbao-ZubiZuri-BilbaoTurismo2020C-c-MITXI_M-1200x800.jpg 1200w, https:\/\/blog.olimar.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/ES-Nordspanien-Bilbao-ZubiZuri-BilbaoTurismo2020C-c-MITXI_M.jpg 1400w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die Zubizuri-Br\u00fccke in Bilbao. Bild: \u00a9Bilbao Turismo 2020<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"p1\">Zoff um Zubizuri<\/h2>\n<p class=\"p1\">Der Guggenheim-Effekt h\u00e4lt an, es bestehen gute Chancen auf Erfolg. Jedoch kann man auch in Bilbao ein Lied davon singen, dass geniale Architekten-Ideen nicht immer den Realit\u00e4tscheck bestehen. Im Jahr Null der neuen Zeitrechnung Bilbaos wurde die Fu\u00dfg\u00e4ngerbr\u00fccke Zubizuri eingeweiht: eine grazile Bogen-Konstruktion aus wei\u00df lackiertem Stahl mit Glasboden, durch die man aufs Wasser blickt.<\/p>\n<p class=\"p1\">Effektvoll beleuchtet, ist die Zubizuri abends besonders sch\u00f6n. Jedoch stellte sich die gl\u00e4serne Passerelle bei durchschnittlich 128 Regentagen im Jahr als glitschiges \u00c4rgernis heraus. Die L\u00f6sung? Anti-Rutsch-B\u00e4nder. Un\u00e4sthetisch, fand der Architekt, ein weltber\u00fchmter Vertreter seiner Zunft. Die Stadt musste auf eigene Kosten nachbessern.<\/p>\n<p class=\"p1\">Noch weniger gefiel dem aus dem sonnigen Valencia stammenden Baumeister eine nachtr\u00e4glich gebaute Zugangsrampe zum Hochhaus-Ensemble von Isozaki Atea. Der Stararchitekt klagte und kassierte eine Entsch\u00e4digung. Anfang 2022 musste das defekte Beleuchtungssystem ausgetauscht werden. Preisfrage: Welcher Architekt hat die Zubizuri-Br\u00fccke in Bilbao entworfen?<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link has-background wp-element-button\" href=\"https:\/\/www.olimar.de\/hotellistung\/\" style=\"background-color:#008c87\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Jetzt Urlaubsangebote finden und buchen<\/a><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Jahr 2022 ist f\u00fcr Bilbao ein ganz besonderes: Das Guggenheim Museum, Frank Gehrys schillernder Riesenfisch, feiert sein 25-j\u00e4hriges Bestehen! 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