Panorama-Biken auf der Rota Vicentina

Portugal Rund- und Erlebnisreisen Lissabon und Lissabons Küsten

Highlights dieser Reise


  • 7-tägige Aktivreise (individuell)
  • Individuelle, 260 km lange Radtour entlang einer der schönsten und unberührtesten Küsten Europas
  • Kilometerlange Dünenareale, von Steilküsten umrahmte Buchten, naturgeschützte Lagunen, schmucke Fischer- und Badeorte
  • Übernachtung/Frühstück in zumeist kleinen, charmanten Mittelklassehotels

Die „Rota Vicentina“, die sich im Naturschutzgebiet „Südwestlicher Alentejo und Costa Vicentina“ erstreckt und die Regionen Alentejo und Algarve entlang der unberührtesten Küste Südeuropas verbindet, ist Wanderfreunden schon seit langem ein Begriff. Seit 2019 hat man auch Strecken für Biker erschlossen, darunter zumeist wenig befahrene Landstraßen und -wege sowie fast 40 Querfeldein-Trails. Erleben Sie auf dieser Reise per Mountainbike, die zu 82% auf Asphalt und zu 18% auf Lehm-, Geröll- und Gesteinsböden verläuft, großes Landschaftskino am Atlantik. Ausgestattet mit einer Roadbook-App, können Sie die insgesamt 260 km lange Route ganz in Ihrem persönlichen Rhythmus absolvieren; Ihr Gepäck wird parallel von einem Ort zum nächsten befördert.

Reiseverlauf (Änderungen vorbehalten):


1. Tag: Anreise.
Transfer vom Flughafen Lissabon in das Hotel Dom Jorge de Lencastre in Grândola (ca. 115 km), nachmittags Übernahme des Mountainbikes und detailliertes Touren-Briefing.

2. Tag: Durch die Serra zu den Lagunen von Melides und Santo André.
Gleich Ihre erste Tagestour führt Sie gen Westen ans Meer. Auf dem Weg dorthin gilt es zunächst die Serra de Grândola, ein bis zu 383 m hohes Küstengebirge mit ausgedehnten Korkeichenwäldern, zu überwinden. Das kilometerlange Dünenareal Praia de Melides und die strandnahe Lagune Lagoa de Melides bieten sich für eine Rast geradezu an. Auf der Weiterfahrt zu Ihrem heutigen Etappenziel, dem Hotel Vila Park in Vila Nova de Santo André, lohnt unbedingt ein weiterer Stopp an der naturgeschützten, für ihren Vogelreichtum bekannten Lagune von Santo André, die meerseitig wiederum von einem kilometerlangen Feinsandstrand gesäumt wird. An dieser Stelle darf ein besonderer Restaurant-Tipp nicht fehlen: „Otto Fisch“. Das auf die kulinarischen Schätze des Meeres spezialisierte Restaurant gehört keinem Geringeren als Eduardo Andrés Lopez, besser bekannt als „Chakall“, der sich als Gastronom, Kochbuchautor und Fernsehkoch längst auch in Deutschland einen Namen gemacht hat.
Höhenmeter: 271 m [+] 6 m [-]  |  Strecke: 36 km
Verpflegung: Frühstück
Unterkunft: 🔗 Hotel Vila Park in Vila Nova Santo André (oder vergleichbar)

3. Tag: Von der Geburtsstadt Vasco da Gamas zum „Neuen Dorf der tausend Quellen".
Erste Station ist Sines, der Geburtsort Vasco da Gamas und heute eine unprätentiöse, als Umschlagplatz für Erdöl und Erdgas sowie einen großen Containerterminal bekannte Hafenstadt. Die auf einem Felsen thronende Altstadt mit der historischen Festung ist aber allemal sehenswert. Rund 15 km südlich, immer der Küstenstraße folgend, liegt der kleine Badeort Porto Covo. Er ist bereits Bestandteil des „Parque Natural de Sudoeste Alentejano e Costa Vicentina“, des Naturschutzgebiets Südwestlicher Alentejo und Costa Vicentina, und bildet zudem den nördlichen Ausgangs- oder Endpunkt des berühmten „Fischerpfads“ des Wanderwegnetzes Rota Vicentina. Nehmen Sie von hier aus das kleine Küstensträßchen zum Fort Nossa Senhora da Queimada und genießen Sie den Blick auf die vorgelagerte Felsinsel Ilha do Pessegeiro und den gleichnamigen Strand. Weiter gen Süden passieren Sie noch den reizvollen Praia do Malhão, bevor Sie in Vila Nova de Milfontes eintreffen. Das „Neue Dorf der tausend Quellen“ ist der größte Badeort des Alentejo, was nicht viel heißen will. Das überschaubare, hochhausfreie Städtchen zählt nur rund 5.000 Einwohner und liegt ausgesprochen schön an der breiten Mündung des Rio Mira in den Atlantik. Seine einzigartige Kombination aus Meeres- und Flussstränden zählt zu den schönsten Badearealen des ganzen Landes!
Höhenmeter: 85 m [+] 5 m [-]  |  Strecke: 50 km
Verpflegung: Frühstück
Unterkunft: 🔗 HS Milfontes Beach in Vila Nova de Milfontes (oder vergleichbar)

4. Tag: Auf dem „historischen Weg" zur Westalgarve.
Heute steuern Sie auf einem Teil des „Historischen Wegs“ des Wanderwegnetzes Rota Vicentina wie auch entlang der Küste die Algarve an. Erstes Highlight ist der einsame Almograve-Strand. Keine 10 km südlich wartet das wind- und wellenumtoste Cabo Sardão mit einer weltweit einmaligen Kuriosität auf: Weißstörchen, die auf Klippenfelsen unterhalb des Leuchtturms nisten. Hier werden Sie sicherlich auch auf Wanderer treffen, die auf dem „Fischerpfad“ unterwegs sind. Es folgen der kleine, instagramtaugliche Fischer- und Badeort Zambujeira do Mar mit strahlend weißen Häuschen auf der Steilküste, der Carvalhal-Strand und das Flüsschen Seixe, das die Grenze zwischen den Regionen Alentejo und Algarve markiert. Für die nächsten beiden Nächte bildet das kleine Hotel Alcatruz in der Ortschaft Rogil Ihr Quartier.
Höhenmeter: 102 m [+] 5 m [-]  |  Strecke: 55 km
Verpflegung: Frühstück

5. Tag: Odeceixe und das Museum der Süsskartoffel.
Der urgemütliche Algarve-Ort Odeceixe, dessen verwinkelte Gassen sich vom Flusstal des Seixe bis zu der markanten Windmühle auf einem Hügelgipfel hinaufschlängeln, und sein rund 4 km entfernter „Hausstrand“ sind die primären Ziele einer 30 km langen Rundschleife. Der Praia de Odeceixe an der Mündung der Ribeira de Seixe ist ein echter Hingucker und seine ausgedehnte Sanddüne im Sommer daher längst kein Geheimtipp mehr. Nichtsdestotrotz eine tolle Kulisse! Besuchen Sie auf der Rückfahrt nach Rogil oder später zum Abendessen das „Museu da Batata Doce“. Das am Nordrand der Ortschaft befindliche „Museum der Süßkartoffel“ ist aber kein Museum, sondern ein ungewöhnliches Restaurant, in dem unterschiedlichste Fisch- und Fleischgerichte, aber auch Nachtische in sehr gekonnter Form mit Süßkartoffeln kombiniert werden.
Höhenmeter: 98 m [+] 4 m [-]  |  Strecke: 30 km
Verpflegung: Frühstück

6. Tag: Die Traumstrände der Costa Vicentina.
Lange, wenig besuchte Feinsandstrände im Wechsel mit dramatischer Steilküste und die Ausläufer des Monchique-Gebirges säumen die Fahrt zu Ihrem letzten Etappenziel, dem Hotel Mira Sagres in Vila do Bispo. Ein Strand schöner als der andere... Am Praia da Amoreira mündet erneut ein Flüsschen in den Atlantik, die Ribeira de Aljezur. Die Kleinstadt Aljezur und das ca. 20 km südlich gelegene Carrapateira waren zu Beginn der 1990er Jahre begehrte Auswanderziele von zahlreichen, nicht zuletzt deutschen Aussteigern, die vor dem aufstrebenden Tourismus der Algarve-Südküste in den raueren Westen flohen. So manch eine/r betreibt heute eine Surfschule und/oder ein Surf-Zubehörgeschäft, denn diese Art von Wassersport steht hier besonders hoch im Kurs. Diesbezügliche Hotspots sind u.a. der Praia do Amado und der Praia da Bordeira. Letzterer begeistert zudem mit einem traumhaften Dünenstrand. Vila do Bispo selbst ist die westlichste Kleinstadt der Algarve, hübsch und beschaulich, die man automatisch passiert, wenn man die viel bekanntere Kreisgemeinde Sagres besuchen möchte.
Höhenmeter: 137 m [+] 8 m [-]  |  Strecke: 51 km
Verpflegung: Frühstück

7. Tag: Das „Heilige Kap" am südwestlichsten Punkt Kontinaleuropas.
Eine letzte Rundschleife führt Sie zum berühmten Cabo de São Vicente, dem südwestlichsten Punkt Festlandeuropas mit dem lichtstärksten Leuchtturm des Kontinents. Hier finden sich allein allabendlich Hunderte Menschen nur zum Bewundern des Sonnenuntergangs ein. Auf der Fahrt dorthin locken die Strände von Cordoama und Castelejo, wiederum echte Lieblinge der Instagram-Community. Ein über 100 m hoher Steilfelsen bietet nicht nur grandioses Küstenpanorama, sondern dient auch Paraglidern als idealer Startpunkt. Wer möchte, kann noch einen Umweg vorsehen und in Sagres die Ponta de Sagres besichtigen. Die Festung Fortaleza de Sagres, die diese steilfelsige Landzunge dominiert, ist ein portugiesisches Nationaldenkmal von herausragender Bedeutung. Denn der Legende nach befand sich hier die Seefahrtsakademie Heinrichs des Seefahrers. Immerhin stammt aber der über 40 m umfassende Steinkreis „Rosa dos Ventos“, teils als Windrose, teils als Sonnenuhr interpretiert, aus dem Beginn des 15. Jh. und somit aus der Zeit des Infante Dom Henrique.
Höhenmeter: 121 m [+] 5 m [-]  |  Strecke: 38 km
Verpflegung: Frühstück

8. Tag: Abreise.
Nach dem Frühstück Check-out, Abgabe des Mountainbikes und Transfer zum Flughafen Faro (ca. 108 km). Selbstverständlich ist auch ein individueller Verlängerungsaufenthalt an der Algarve möglich.
Verpflegung: Frühstück

Inklusivleistungen 


  • Transfer vom Flughafen Lissabon nach Grândola an Tag 1
  • Transfer von Vila do Bispo zum Flughafen Faro an Tag 8
  • 7 Übernachtungen/Frühstück: 1x Hotel Dom Jorge de Lencastre, Grândola; 1x Hotel Vila Park, Vila Nova de Santo André; 1x HS Milfontes Beach, Vila Nova de Milfontes, alternativ HS Duna Parque Beach Club, Vila Nova de Milfontes; 2x Hotel Alcatruz, Rogil; 2x Hotel Mira Sagres, Vila do Bispo
  • Mountainbike des Typs TREK X Caliber 29 oder gleichwertig
  • Gepäcktransfer von Hotel zu Hotel
  • Roadbook-App mit Kartografie (Smartphone erforderlich)
  • detailliertes Briefing am Ankunftstag
  • 24-h-Hotline
  • Versicherung
  • hochwertige Reiseunterlagen, u.a. Reiseführer und detaillierte Zielgebietsinformationen

Nicht enthalten - ggfs. vor Ort zahlbar 


  • E-Mountainbike statt Mountainbike

Barrierefreiheit



Diese Reise ist für Gäste mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.



Weitere Hinweise



Reisetermine: Anreise täglich

Änderungen im Reiseverlauf und bei den Unterkünften möglich.

Code: LISX50. Diese Seite wurde aktualisiert am 25.05.2021 02:21