Die Distriktmetropole Évora zählt zu den schönsten Städten Portugals und ist ein „Muss“ für jeden Alentejo-Besucher.
Doch dank der geschichtsträchtigen Universität – in einem Barockpalast mit wertvoller Bibliothek gelegen – bietet Évora keineswegs nur musealen Charakter, sondern auch eine sehr lebendige Atmosphäre, die überall in stimmungsvollen Gassen und auf einladenden Plätzen zu spüren ist.
Das Leben in den engen Gassen, gesäumt von den typisch weiß-gelben Häuschen, ist geprägt von südländisch-gelassenem Flair. Unzählige sonnige Straßencafés von historisch-traditionell bis urban und chic, zahlreiche kleine Geschäfte und Souvenirshops, Weinkellereien und Restaurants machen einen Bummel durch die Hauptstadt des Alentejo zum Hochgenuss. Und am Abend bevölkern dann die Studenten die zahlreichen Bars und Clubs der Stadt.
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Wer in das ursprüngliche Landesinnere eintauchen möchte, der sollte Kurs auf den Alentejo, die größte Provinz Portugals nehmen. Die weite, spärlich besiedelte Region erstreckt sich von den Flüssen Tejo und Sado bis zur Algarve. Und nur wer die Hauptverbindungsstraße von Lissabon gen Süden – durchgängig Autobahn – verlässt, entdeckt ihre Vielfalt…
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Die beste Reisezeit für Ihren Urlaub in Évora
Am meisten lohnt sich eine Reise in den Alentejo von Mai bis Oktober. Zu dieser Zeit herrschen maximal Temperaturen von bis zu 30°C und es gibt kaum Niederschlag.
FAQs zu Ihrem Évora Urlaub
Alle Informationen zu den aktuellen Einreisebestimmungen finden Sie hier:
Ein Spaziergang durch Évora gleicht einer Reise durch die Zeit. Die Altstadt mit Baudenkmälern aus über zwei Jahrtausenden wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt und bietet kunstgeschichtliche Höhepunkte vom Feinsten: so etwa die romanische Kathedrale, die Igreja de São Francisco mit ihrer „Knochenkapelle“, oder das Lóios-Kloster.
Das gesamte historische Zentrum von Évora wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe der Menschheit erklärt und bietet Zeugnisse aus über 2000 Jahren Geschichte. Zu den Höhepunkten zählen die imposante Kathedrale, eines der wichtigsten gotischen Monumente Portugals, die Überreste der römischen Tempels und das römische Aquädukt, die über und über mit Knochen bedeckte Capela dos Ossos in der Igreja de São Francisco sowie der wunderschöne Praça do Giraldo.
Kork und Wein
Der Alentejo ist die Heimat der Korkeichen – entsprechend groß in Évora ist das Angebot an typischen und untypischen Souvenirs aus diesem nachwachsenden Rohstoff. Lassen Sie sich überraschen, was findige Designer alles aus Kork fertigen! Und natürlich darf der Besuch einer der vielen Weinkellereien nicht fehlen, immerhin befinden Sie sich hier im größten Weinanbaugebiet Portugals. Probieren Sie zum Beispiel die edlen Tropfen Cartuxo und Pêra Manca, die in der Umgebung von Évora angebaut werden.
Zeugen der Steinzeit
Wenige Kilometer außerhalb von Évora beim Dorf Guadalupe finden Sie den Steinkreis von Almendres, dessen Alter auf 7000 Jahre geschätzt wird, und das große Megalithgrab von Zambujeiro, zwei der besterhaltenen Megalithmonumente Portugals.
Estremoz
Estremoz bildet mit Borba und Vila Viçosa das „Marmordreieck“. Dank der umliegenden Steinbrüche scheint in dem Ort alles aus dem wertvollen Stein zu sein: Mauern, Säulen, Portale, Fenstersimse… selbst die Pflastersteine glänzen in weiß. Die mittelalterliche Oberstadt wird von einer monumentalen Burgfestung überragt, die eine der schönsten Pousadas beherbergt.
Castelo de Vide · Marvão
Nicht versäumen sollten Sie auch einen Besuch dieser beiden ehemaligen Grenzfestungen, von denen Sie einen herrlichen Panoramablick über die Gebirgszüge der Serra de São Mamede genießen. In Castelo de Vide – mit dem besterhaltenen mittelalterlichen Stadtbild Portugals – lohnt ein Bummel durch das ehemalige Judenviertel, in Marvão der Aufstieg zu dem auf einem Felsvorsprung gelegenen Castelo.