Alle Artikel mit dem Schlagwort: Piemonte

Detail Weihnachtswelt Govone

Magische Weihnachtswelt in Govone, Piemont

Schon seit einigen Jahren haben die berühmten deutschen Weihnachtsmärkte kräftig Konkurrenz aus dem Ausland bekommen. Jetzt rüstet auch Italien mit dem Piemont nochmal auf und kandidiert mit dem Weihnachtsmarkt im kleinen Ort Govone als „European Best Christmas Market 2020“. Der mit knapp 2.200 Einwohnern eigentlich eher beschauliche Ort in der Provinz Cuneo verwandelt sich ab Mitte November bis zum 25. Dezember zu einem einzigen großen Weihnachtsspektakel: 110 Aussteller in ebenso vielen Holzhütten bieten jedes Wochenende von 10 bis 19 Uhr eine so riesige Auswahl an handwerklichen, künstlerischen oder gastronomischen Produkten dar, dass nicht nur jeder Wunsch erfüllt werden kann sondern auch das Auffinden von passenden Geschenken, die nicht aus dem nächsten Kaufhaus stammen, leicht wird. Daneben wird in Govone ein großes Programm für jeden Geschmack geboten: vom Besuch des UNESCO geschützten Kastells der Savoia bis zum Bogenschießen für Kinder im Schlosspark, von der Elfenschule mit der Lehrmeisterin Königin Antea bis zur großen Krippe mit beweglichen Figuren ist wirklich für jeden was dabei. Absoluter Clou ist aber die Hütte des Weihnachtsmannes- la casetta di Babbo Natale …

Monteriggioni Rundreise Italien

Die Frankenstrasse in Italien – Auf den Spuren des Erzbischofs Sigerich

Die südeuropäischen Länder besinnen sich auf ihre Pilgerwege, Spaniens Jakobsweg ist ein touristisches Phänomen geworden, auch in Portugal wird der Weg nach Santiago, von Porto oder Lissabon aus, immer bekannter. Mit der Via Francigena – auch Frankenstraße genannt – steht Italien dem in nichts nach. Die Frankenstraße ist der Pilgerweg des Erzbischofs Sigerich, der auf seiner Reise von Canterbury nach Rom im Jahre 990 ein illustriertes Reisetagebuch führte, das es erlaubte diesen über 1000 km langen Weg zu rekonstruieren. Ab dem grossen San Bernardo schliesst er die von England kommende Frankenstrasse an Rom an und erfreut sich bei den Einheimischen inzwischen seit vielen Jahren grosser Beliebtheit. Seine Etappen bieten eine fast schwindelerregende landschaftliche und kulturelle Vielfalt, längs des Stiefels von den schneebedeckten Gipfeln der Alpen durch die Ebenen Norditaliens und die Hügellandschaften Mittelitaliens. Eine nationale Francigena-Gesellschaft mit Sitz in Piacenza sorgt mit detaillierten Informationen dafür, dass man eine Tour auf einem oder mehreren Abschnitten bestens im Voraus planen kann, und das nicht nur zu Fuss sondern auch mit dem Fahrrad. Wenn man es ernst mit …