Alle Artikel mit dem Schlagwort: Italien

Blick auf Catania

Ein Tag in … Catania!

Am Fuße des Ätnas gelegen, finden Sie die wunderschöne Stadt Catania. Mit ihren rund 300.000 Einwohnern zählt sie zu der zweitgrößten Stadt der Insel Sizilien und hat so Einiges zu bieten. Die Hafenstadt an der Ostküste der Insel ist gefüllt von spannender Historie, einheimischem Trubel und tollem sizilianischem Flair. Klingt verlockend? So könnte Ihr perfekter Tag in Catania aussehen. 09.00 Uhr Starten Sie in Ihren Tag am Wahrzeichen der Stadt Catania: dem Elefantenbrunnen auf dem Piazza del Duomo. Der Mittelpunkt Catanias wird geprägt von einem schwarzen Elefanten aus Lava. Der Ursprung der Liotru, wie die Statue von den einheimischen genannt wird, beruht auf unterschiedlichen Legenden. So sei die Statue einerseits in Erinnerung an den hier gebürtigen Zauberer Eliodoro entstanden. Er soll einst sein Reittier, einen Elefanten, in schwarze Lava verwandelt haben. Andererseits gilt der Elefant aus Lava als Symbol der Niederlage der Karthager, die Catania mit Elefanten erobern wollten. Erhaschen Sie am Piazza del Duomo auch unbedingt einen Blick in die, sich dort befindende, Kathedrale St. Agata: Definitiv einen Besuch wert! 09.30 Uhr Schlendern Sie …

Granita auf Sizilien

Sizilien kulinarisch: Italiens Sonne auf dem Teller

Urlaub in Italien, das bedeutet immer auch Urlaub, der wahrlich auf der Zunge zergeht. Das Land bietet eine unendliche Vielfalt an kulinarischen Genüssen. Neapolitanische Pizza, Schinken aus Parma, Trüffel aus Alba, schier unbegrenzte Pasta-Variationen und natürlich Chianti und Co., die jedes Gericht erst perfekt abrunden – Italiens Küche ist in aller Welt berühmt. Kulinarisches Multikulti auf Sizilien Ein ganz spezieller Teil der italienischen Küche ist auf Sizilien zu finden. Die wechselvolle Geschichte der Insel mit ihren Herrschern aus aller Welt hat auch in den Kochtöpfen ihre Spuren hinterlassen – Ricotta und Weinreben von den Griechen, Marzipan und Mandeln von den Arabern, Tomaten und Auberginen von den Spaniern… Die Vielfalt an Aromen und kreativen Kombinationen von Zutaten ist unvergleichlich und jede Region hat ihre Eigenarten und Spezialitäten. Die südliche Sonne und der fruchtbare Vulkanboden sorgen bei den angebauten Früchten und Gemüsen für wahre Geschmacksexplosionen und einen Reifegrad, der seinesgleichen sucht. Traditionell beginnt jedes gute Essen mit einer Auswahl an Antipasti, gefolgt vom primo piatto, in der Regel ein Nudelgericht. Es folgt das Hauptgericht – secondo piatto …

Pizza Margherita aus Neapel

Pizza aus Italien: Woher kommt sie und wo findet man die leckerste?

Mit Italien verbindet man unzählige tolle Sachen – gutes Wetter, schöne Strände, die neuste Mode und natürlich auch die leckersten Gaumenfreuden. Nicht umsonst gehört die italienische Küche zu den beliebtesten weltweit. Wo sonst weiß man mit den frischen Zutaten so gut umzugehen wie hier? Der wohl beste Exportschlager ist die Pizza. Aber woher kommt die Spezialität aus dem Steinofen eigentlich und wo findet man die besten Pizzerien? Wir kennen die Pizza in über 100 verschiedenen Ausführungen, egal ob mit Salami, Pilzen, Thunfisch oder Ananas – ja selbst süße Varianten mit Schokolade begegnen uns auf dem Gang durch den Supermarkt. Ursprünglich wird die italienische Spezialität aber ganz einfach zubereitet. Einer Legende nach zu Folge hat König Umberto I. 1889 in Neapel die Pizza seiner Frau Margherita als Geschenk überreicht. Noch heute trägt der Klassiker ihren Namen und wird mit Basilikum, Tomaten und Mozzarella belegt. Hierbei fällt natürlich auf, dass die Zutaten die Farben Italiens tragen. Die Königin war so begeistert von der Speise, dass sie sich sogar einen Pizzaofen am Hof erbauen ließ und somit das …

Gondelfahrt in Venedig

Städtetrip Venedig oder Verona – der Romantikvergleich

„O sole mio!“ braucht in diesen beiden Städten nicht mehr gesungen werden. Heute unternehmen wir eine kleine Reise in die wohl romantischsten Orte Italiens, Venedig und Verona. Doch welche der beiden bietet die besten Bedingungen für die schönste Zeit zu zweit? Beginnen wir unsere Reise in Venedig. Die an einer Lagune gelegene Stadt im Nordosten Italiens ist die Hauptstadt der Region Venetien und wurde 1987 zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt. Besonders beliebt bei den Touristen ist die Altstadt, die komplett autofrei ist und nur über die Fußwege und Wasserstraßen erkundet werden kann. Allein dieses Merkmal verleiht Venedig einen besonderen romantischen Touch. Eine Fahrt mit der Gondel auf dem Canal Grande gehört für viele Liebespaare zum Pflichtprogramm. Diese kostet in etwa 80 Euro und dauert rund 50 Minuten. Zum Abend hin können die Preise steigen. Außerdem besteht die Möglichkeit, dass die Romantik aufgrund der vielen Gondeln verloren geht. Wer dennoch eine Fahrt auf dem berühmten Kanal machen möchte, dem wird das Boot des öffentlichen Verkehrs der Linie 1 empfohlen. Dieses macht mehrere Stopps zwischen dem Piazzale Roma …

Außenansicht Le Massif

Le Massif: Skiurlaub deluxe am Dach Europas

Seit Dezember gibt es für anspruchsvolle Wintersportler ein neues Highlight: Le Massif in Courmayeur. Das nagelneue „Leading Hotel of the world“ setzt der Mondänität des bekannten Wintersportortes noch einen drauf. Wer auf der Suche ist nach einem wirklich exklusiven und dabei absolut familienfreundlichen Winterurlaub in atemberaubender Bergwelt, der sollte sich hier einmal umsehen. Courmayeur, dieser Name steht für Exklusivität, anspruchsvollen Skispaß und eine top Gourmetszene. Der Bergort liegt auf 1200 Meter Höhe im Aostatal direkt unterhalb des Mont Blanc und gilt als einer der ältesten und traditionsreichsten Fremdenverkehrsorte der Alpen und ist trotzdem auch in den Wintermonaten nicht überlaufen. In den autofreien Gassen des Bergstädtchens reihen sich internationale Designerboutiquen an Cafés und Restaurants, in denen Regionalität und Nachhaltigkeit nicht bloß ein trendiges Aushängeschild ist. Passionierte Wintersportler finden rund um Courmayeur ein Skigebiet, das eines der kleineren in den Alpen ist, dafür aber ausgesprochen abwechslungsreich und einmalig schön: Am Panorama des alles überragenden Mont Blanc kann man sich wohl nie satt sehen. Spektakulär ist eine Fahrt mit der Seilbahn „Skyway Monte Bianco“, mit der Sie in …

OLIMAR Reisekataloge 2019

Das sind die neuen OLIMAR Reisekataloge 2019

Direkt aus dem Druck und brandneu präsentieren wir unsere neuen OLIMAR Reisekataloge für das Jahr 2019. Wer die Versandtage nicht abwarten möchte und sofortige Inspirationen für die nächste Reise sucht, kann die zwei neuen Kataloge „Das ist Portugal“, und „Südeuropa erleben!“ sofort online oder in unserer kostenlosen Katalog-App durchblättern. Die OLIMAR Reisekataloge und das Reisejahr 2019 halten wieder einige Besonderheiten und Highlights bereit: Für viele ist es ein großer Traum, einmal die amerikanische „Route 66“ auf dem Motorrad und mit Wind in den Haaren entlang zu fahren. Doch wussten Sie, dass es auch in Portugal einen solch faszinierenden Highway gibt? Die Nationalstraße EN2 ist die längste Straße Portugals und darüber hinaus die längste Nationalstraße Europas! Sie führt über rund 740 Kilometer von Nord nach Süd durch das ganze Land und passiert dabei acht historische Provinzen, vier Gebirgszüge und elf Flüsse. Eine großartige Landschaftskulisse also für eine abwechslungsreiche, 2-wöchige Rundreise, die wir mit dem Titel „Portugals Route 66“ für das Reisejahr 2019 neu entwickelt haben. Neben diesem Rundreisen-Highlight gibt es im neuen Portugal Reisekatalog 2019 noch …

Nordsardinien Küste

Die Gallura in Nordsardinien – Karibische Strände, bizarre Felsen und wildes Hinterland

Nordsardinien ist mehr als die Costa Smeralda. Westlich der Nobelküste schmiegen sich kleine aber feine Sandbuchten in die felsige Küstenlandschaft während sich das Hinterland mit Korkeichen, uralten Olivenbäumen, schroffen Gebirgszügen und Zeugnissen einer jahrtausendealten Kultur wild und urwüchsig präsentiert. Ein guter Ausgangspunkt für Erkundungen in der Region Gallura im Norden von Sardinien ist das Küstenstädtchen Palau mit dem berühmten Bärenkapp. Wer ihn einmal gesehen hat, den lässt er nicht mehr los. Erhaben thront der „Bär“ auf dem Felsplateau Capo d’Orso und bewacht die Küste von Nordsardinien. Von Palau und dem gegenüberliegenden La-Maddalena-Archipel im Westen bis nach Korsika im Norden und zum Golf von Arzachena im Osten hat der Koloss aus Granit alles im Blick. Neben dem über Millionen Jahren von Wind und Wasser modellierten Felsen fühlt man sich recht unbedeutend, was der grandiose Panoramablick allerdings schnell vergessen macht. Das Bärenkapp ist nur einer von vielen Wow-Momenten in der Region Gallura, wenn auch der beeindruckendste. Gerade für Insel-Neulinge birgt Nordsardinien zwischen touristisch geprägten Küstenorten, abenteuerlichen Felsformationen, charmanten Bergstädtchen und einsamen Landstrichen Sucht-Potenzial. Weit fahren muss man …

Blick auf Bucht von Palermo

Palermo – Italiens Kulturhauptstadt 2018

Palermo, die Hauptstadt von Sizilien, ist seit jeher ein wahrer Schrein der Kultur. Das wissen all diejenigen, die staunend vor den goldenen Mosaiken des Normannenpalastes gestanden haben, den arabisch-normannischen Stil des Palazzo della Cuba bewundert haben oder sich über das wilde Herausbrechen von Mosaiksteinen im Kreuzgang von Monreale durch Touristen geärgert haben. Palermo ist nicht die Hauptstadt der Mafia sondern eine der Hauptstädte einer mühsam erkämpften Legalität und des Kampfes gegen mafiöse Machenschaften. Der italienische Stiefel reagiert nicht nur positiv auf die Ernennung der sizilianischen Metropole zur nationalen Kulturhauptstadt – es sei zu einfach für eine Stadt mit solch einem kulturellen Überfluss im Gepäck. Aber ist es denn jetzt gerade nicht mehr denn je wichtig, eben solche Orte hervorzuheben an denen sich Kulturen gekreuzt und wunderschöne Spuren hinterlassen haben, die sich heute feindselig gegenüberstehen? Wo man bis vor 30 Jahren noch alte Straßenschilder mit arabischen Schriftzügen lesen konnte, aber vor allem, wo sich die Bewohner täglich erfolgreich gegen eine Fremdbestimmung aus der Dunkelheit wehren. Und gerade trotz dieses weltberühmten kulturellen Erbes haben die Palermitaner noch …

Osterprozession Apulien

Ostern in Apulien – Mystik, Spektakel und wahre Verehrung

Rückbesinnung auf alte Traditionen und Spiritualität sind gerade zur Osterzeit wieder groß im Kommen. Wer dafür offen ist sollte über die Osterfeiertage unbedingt einmal eine Reise nach Apulien, an den „Stiefelabsatz Italiens“, einplanen. Doch anstelle der grossen Städte und Tourismusmagneten wie das barocke Lecce oder Alberobello mit seinen UNESCO-geschützten weissen Trullis  bieten sich zahlreiche kleine Orte zu einer solchen Erfahrung an, deren Namen dem breiten Publikum gar nicht bekannt sind. Wie zum Beispiel Ginosa in der Provinz von Taranto und gleich an der Grenze zur Basilicata gelegen. Der winzige Ort auf 240 Metern über dem Meer ist nur wenigen Eingeweihten wegen seiner „gravine“ bekannt, den canyonartigen waldbedeckten Einschnitten im Erdboden, die bis zu 200 Metern tief sein können. In diesem wilden Teil Apuliens, der sich bisher allen Einflüssen des modernen Lebens entziehen konnte findet, am Freitag und Samstag vor Ostern eine der beeindruckendsten Osterprozessionen Süditaliens statt. Im nur von Fackeln erleuchteten Stadtkern, mit einheimischen Darstellern in traditionellen Kostümen, Erzählern und Musikanten, unter Gesängen der schwarzgekleideten „pie donne“ – der frommen Frauen – und mit den …

Petersdom und Ponte V Emanuele Rom

Eine Städtereise nach Rom – Barocke Pracht auf Schritt und Tritt

Mit Kunstschätzen aus drei Jahrtausenden versetzt Rom Kulturliebhaber in einen wahren Rausch. Angesichts der Fülle der Sehenswürdigkeiten ist es hilfreich, eine gezielte Auswahl zu treffen. Ein Streifzug durch das barocke Rom führt zu touristischen Highlights aber auch zu Oasen der Ruhe und in eines der schönsten Museen der Welt. Im 17. Jahrhundert gelangte Rom zu einer neuen künstlerischen Blüte. Die verschwenderische Pracht des Barock erleben Besucher noch heute, beim Anblick der glanzvollen Paläste, pompös ausgestatteten Kirchen und eleganten Plätze. Künstler wie Gian Lorenzo Bernini und Caravaggio schufen in dieser Epoche Werke für die Ewigkeit. Eines der schönsten Beispiele barocker Architektur ist die Piazza Navona im Herzen der historischen Altstadt. Blickfang auf dem langgestreckten Platz ist der Vierströme-Brunnen des Architekten und Bildhauers Gian Lorenzo Bernini. Die gewaltige Skulpturengruppe, die rund um einen Obelisken angeordnet ist, zeigt die vier Flussgötter Donau, Ganges, Nil und Rio de la Plata. Sie stehen symbolisch für die vier damals bekannten Kontinente. Flankiert wird die Piazza, auf der einst Pferderennen und Stierkämpfe stattfanden, von Prachtbauten wie der Kirche Sant‘ Agnese, eleganten Palazzi …