Alle Artikel mit dem Schlagwort: Alentejo

Landschaft Alentejo Frühling

Marmorroute im Alentejo: Roadtrip entlang des weißen Goldes

Verborgen unter der Landschaft des Alentejo mit seinen pittoresken Dörfern und reichen Korkeichenfeldern ruht der geologische Schatz der portugiesischen Region: Marmor. Auf einem Roadtrip mit dem Mietwagen, der so genannten Marmorroute, erleben Sie die Geschichte dieser Industrie aus nächster Nähe. „Endlos ist die Landschaft dieser Erde. So viel an anderem auch fehlen mochte, an ihr war niemals Mangel. Ein Überfluss, der nur als rastlos wirkendes Wunder zu erklären ist, war doch die Landschaft ohne Zweifel vor dem Menschen da, und doch ist sie vom langen Sein noch nicht erschöpft.“ So beginnt der Roman ‚Hoffnung im Alentejo‚, den Portugals Literatur-Nobelpreisträger José Saramago im Jahr 1980 über die Region schrieb, die mehr als jeder andere Landesteil mit Weite verbunden ist und mit dem, was in harter Arbeit entsteht. Es geht nicht nur um Kork, Oliven und Wein. Sondern auch um Stein und Marmor. Von Estremoz, über Vila Viçosa bis zur spanischen Grenze: überall liegt Marmor Der feste, polierfähige Kalkstein aus den Mineralen Aragonit, Kalzit und Dolomit aus dem Erdaltertum vor rund 400 Millionen Jahren ruht in einem …

Portugiesisches Essen

Portugiesisches Essen – Ein Streifzug durch die Spezialitäten des Landes

Eine der schönsten Arten Portugal kennenzulernen, ist seine Küche auszuprobieren. Ob an der Traumküste Algarve oder im Landesinneren des Alentejo, in den Metropolen Lissabon und Porto oder auf Madeira und den Azoren: Überall im Land hat sich eine urtypische portugiesische Küche bewahrt, die Freude macht, sie vor Ort auszuprobieren. Portugiesische Spezialitäten im Urlaub entdecken Ein Urlaub in Portugal geht immer auch durch den Magen – zu lecker sind die portugiesischen Gerichte, zu verführerisch die berühmten Süßspeisen. An der Küste sind Fisch und Meeresfrüchte beliebt, doch auch für Fleischgerichte und vegetarische Speisen ist Portugal eine gute Adresse. Die Zahl der Sterneköche und Gourmetrestaurants wird jedes Jahr größer, was einmal mehr beweist, dass Portugiesen gut kochen können. Dabei ist die klassische Landesküche eher bodenständig und einfach – und dennoch lecker: Fast alle Zutaten kommen frisch aus Land und Meer, werden schmackhaft zubereitet und serviert. Übrigens ohne dafür tief in den Geldbeutel greifen zu müssen: Selbst in touristischen Gegenden bleiben die Preise moderat auf europäischem Niveau. Orientieren Sie sich bei der Wahl Ihres Restaurants an den Einheimischen: Dort, …

Naturparks Azoren

Land der sieben Wunder – Portugals Naturparks

»Wunder gibt es immer wieder…«: Viele Portugiesen glauben fest daran, man denke nur an Fátima. Und sie wählen ihre Wunder sogar. Der Naturreichtum Portugals ist kein Wunder, aber sicher ganz wunderbar. Nicht zuletzt auch deshalb, weil er schon seit geraumer Zeit durch Naturparks und Naturschutzgebiete konsequent und stetig nachhaltiger geschützt wird. Alles begann mit der feierlichen Bekanntgabe der »New 7 Wonders of the World®« in Benfica Lissabons Fußballtempel Estádio da Luz am 07.07.2007, die zuvor von rund 100 Millionen Menschen weltweit gewählt wurden. Diesen Giga-Event, der per TV in über 170 Ländern ausgestrahlt wurde, nutzte das Land Portugal, um parallel seine »7 Wunder Portugals« zu küren, in diesem Fall die bedeutendsten historischen Bauwerke. Das Projekt 7 Maravilhas de Portugal®, das vor allem das Bewusstsein für die Schätze des eigenen Landes schärfen soll, fand großen Anklang. So wurden von 2009 bis 2020 achtmal die »7 Wunder Portugals« gewählt, u. a. in den Bereichen Strände, Gastronomie, schönste Dörfer und volkstümliche Kultur. Das Prozedere ist immer gleich: Eine Fachjury und ein Expertenrat selektieren die 21 Finalisten in sieben …

Alentejo Clube de Campo Areal

Vila Galé Clube do Campo nahe Beja, Alentejo

Schon die Fahrt durch die unglaublichen Weiten des Alentejo sorgt für innere Ruhe. Eine hügelige Landschaft, ab und zu freilaufendes Vieh auf den Weiden, ein paar wenige urige Dörfer, dafür unendlich viele Korkeichen, Olivenbäume und Weinreben. Und ein warmer, angenehmer Wind – es riecht leicht nach Kräutern und Zistrosen. So stellt man sich Slow-Travel vor.  Etwa 10 km südlich von Beja und rund 45 Autominuten nördlich von der Algarve-Küste entfernt, biegt man von der Hauptstraße ab Richtung Santa Vitória. Auf dem gleichlautenden großen Landgut liegt die von Wein- und Olivenanbau eingebettete Hotelanlage Vila Gale Clube do Campo im modernen Landhausstil. Ein toller Ort zum Verweilen! Es erwarten uns 81 Zimmer, ein großer Pool zur Erfrischung, ein Spa mit Massage-Anwendungen, ein Aktivangebot auch für Kinder und ein gutes Restaurant. Und wer tatsächlich Verbindung zur Außenwelt sucht – natürlich gibt es modernes Internet. Das Home Office kann also direkt mitgenommen werden, wenn man denn will.  Nach den Gaumenfreuden aus der frischen, typischen und sehr kreativen Alentejo-Küche, lassen wir den Abend zum Sonnenuntergang auf der Terrasse mit Blick …

Lissabons Küste Serra Da Arrabida

Setúbal, Portugals Blaue Ecke: Neue Broschüre zum Download

Keine 40 Autominuten südlich von Lissabon liegt Setúbal. Die unprätentiöse Hafenstadt punktet mit ihrem denkmalgeschützten Zentrum, den kulinarischen Schätzen des Meeres und gleich zwei Naturparadiesen in direkter Nachbarschaft. Östlich der Stadt und entlang der gegenüberliegenden Halbinsel Tróia erstreckt sich der Estuário do Sado, der Mündungstrichter des Flusses Sado. Das zweitgrößte Feuchtbiotop des Landes ist ein Refugium für über 200 Vogelarten und eines der letzten Habitate Europas für Süßwasserdelfine (aktuell ca. 30 Große Tümmler). Westlich von Setúbal bis zum Badeort Sesimbra erhebt sich das Küstengebirge Serra da Arrábida, das nicht zuletzt Wanderer und Biker begeistert. Die üppig grüne Vegetation, das Goldgelb eines knappen Dutzend feinsandiger Strände und das Türkisblau des Meeres bieten großes Landschaftskino. Wer mehr über die schöne, landschaftliche Küste von Setúbal erfahren will, sollte sich diese bebilderte PDF-Broschüre anschauen. Weitere Informationen über einen Urlaub an Lissabons Küsten gibt es hier.

Alentejo Giude From Farm to Table

Für Foodies – Gastronomie-Führer Alentejo zum Download

Der Alentejo gilt als die gastronomische Seele des Landes. In etlichen Restaurants, Landhotels und -häusern werden Ihnen köstliche Speisen nach bester Slow Food-Manier auch unter dem Credo der „Null-Kilometer Küche“ serviert. Der (eno-) gastronomische Führer „From farm to table“ erschließt Ihnen zudem den Reichtum der regionalen Produkte und ihrer Hersteller.  Hier können Sie die aktuellen, englischsprachigen Restaurantführer für Ihren Urlaub im Alentejo als PDF herunterladen: From Farm to Table Zum Download der Broschüre Guide to Alentejo certified Restaurants Zum Download der Broschüre

Korkeichen Landschaft Alentejo

„Für Sommer bereits wieder gebucht“ – Interview zur Lage in Portugals Alentejo

Vitor Silva, Präsident der portugiesischen Tourismus-Agentur des Alentejo (ARPTA), ist ein langjähriger Partner von OLIMAR. Wir wollten wissen, wie er die Corona-Zeit aktuell erlebt und wie sich der Alentejo auf die Zeit danach vorbereitet. Seine Antworten lesen Sie hier im Interview. Herr Silva, zu allererst die wichtigste Frage: Wie geht es Ihnen und Ihren Mitarbeitern? Vitor Silva: Glücklicherweise waren weder die Mitarbeiter von Turismo do Alentejo noch ihre Familien von der Pandemie betroffen, da der Alentejo zu den europäischen Regionen gehört, indem sich der Virus weniger verbreitet hat. Bis zum 14. Mai 2020 gab es 235 bestätigte Fälle bei einer Bevölkerung von 760.000 Einwohnern und nur einen Toten. In der deutschen Presse heißt es, dass Portugal die Krise ganz gut in den Griff bekommen hat, was u. a. daran liegt, dass der Staat frühzeitig reagiert hat und entsprechende Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung ergriffen wurden. Können Sie dem zustimmen? V. S.: Zusätzlich zu den wichtigen Maßnahmen, die von der Regierung angeordnet wurden, war es von großer Bedeutung, dass die Portugiesen die Risiken der Pandemie sofort …

Koch Chakall

Starkoch Chakall kocht: Menü aus Estremoz

Der gebürtige Argentinier Eduardo Andrés Lopez, besser bekannt als Chakall, lebt seit zwei Jahrzehnten in Portugal und gelangte durch TV-Shows und Kochbücher auch in Deutschland zu großer Berühmtheit. Vor allem die Küche von Portugals größter Region, dem Alentejo, hat es Chakall angetan. Die Zutaten der Region inspirieren ihn immer wieder zu neuen, kulinarischen Kreationen. Wir freuen uns, dass er heute das „Menü aus Estremoz“ mit uns teilt: Vorspeise: Kabeljau mit Koriander Zutaten: 500 g Stockfisch (getrockneter Kabeljau) 3 Tomaten 1 Bund Koriander 10 Champignons 2 Knoblauchzehen Olivenöl Salz und Pfeffer zum Abschmecken Zubereitung: Den Kabeljau über Nacht (min. 12 Stunden) einweichen, abspülen, ggf. enthäuten und in mittelgroße Stücke schneiden. Den Fisch in Olivenöl anbraten, den gehackten Knoblauch und die in Scheiben geschnittenen Champignons hinzufügen. Kurz weiterbraten. Dann die Tomatenwürfel hinzufügen. Zum Schluss den gehackten Koriander darüber streuen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Portugiesischer Stockfisch (Bacalhau)In Portugal verwendet man sog. Stockfisch, port. Bacalhau. Der Name stammt von der Art, den Fisch zu trocknen. Sofort nach dem Fang nimmt man die Fische (meist handelt es sich …

Schweine im Alentejo

Porco Preto: Vom glücklichen Schwarzen Schwein zum besten Schinken der Welt

Die Landschaft in Portugals Alentejo mit den sanft hügeligen Montes ist weltweit einzigartig und beschert den Bauern der Region ein fertiles Öko-System für Landwirtschaft und Viehzucht. Die Piste zum Monte von Senhor José Luis windet sich kurvenreich vorbei an sanften, bauchig rund gewölbten Hügeln. Weitflächig krümmen sich Weinranken aneinander, als hielten sie sich an Armen fest. Silbergrün zittert Olivenlaub im Wind. Die schmalen Blätter abertausender Ölbäume malen weiche Wellen an den Hängen hinauf und hinab. Die Erde dazwischen glänzt kräftig Tonerden. Der Duft nach feuchter Erde betört die Luft. Auf den leuchtend grünen Wildkräuterweiden tupfen Veilchen, Gänseblümchen, Sauerampfer und Kleeblumen das Stachelbeergrün der Getreidehalme bunt. Zartlila. Zitronenfaltergelb. Rostrot und schneeweiß. Auf Strommasten bauen Storchenpaare ihre Horste, schleppen Zweig für Zweig durch die Luft in die künftige Storchenwiege. Vereinzelt bimmelt es von Weither, ein Hirte und seine Schafherde ziehen vorbei, die Chocalhos Glöckchen ihrer Leittiere tönen blechern. Knorrige Korkeichen breiten ihr Geäst aus wie Schirme über Weiden und Felder, spenden den Weidetieren während der sengenden Mittagshitze Schatten in Nachbarschaft mit Steineichen. Ein Adlerpaar tanzt den Balztanz …