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Strand Santo Andre

Top 20 Strände Portugals

A vida faz mais sentido depois um dia na praia Das Leben macht mehr Sinn nach einem Tag am Strand, heißt es in einer Redewendung. Vielleicht geht man deswegen in Portugal immer an den Strand, wenn das Wetter es zulässt. Nicht um zu sonnen oder zu baden, sondern um zu joggen, Kaffee zu trinken oder den Sonnenuntergang zu sehen. Es ist ein Sonntagvormittag Mitte Dezember. Über dem Strand von Barra an der Küste vor Aveiro liegt Nebel, wir sitzen geschützt im Café Sétimo und trinken Kaffee. Das Café ist ein Rundbau mit viel Glas, so sehen wir die Wellen auf dem breiten Sandstrand auslaufen. Auf den Passadiços sind Jogger und Spaziergänger unterwegs. Die Passadiços sind Stege aus Holz, die mittlerweile fast überall an Portugals Stränden die Dünen schützen. Langsam lichtet sich der Nebel, wir zahlen und verlassen den Strand.In Portugal ist Strand so viel mehr als nur Sonne, Sand und Surfen. Viele Portugiesen beginnen das neue Jahr am Meer. Es ist üblich, am Neujahrstag ans Meer zu fahren und dort das neue Jahr zu begrüßen. …

Lissabons Küsten Cabo Da Roca Leuchtturm

Panorama-Wandern im wilden Westen

Das 140 m hohe, wind- und wellenumtoste Cabo da Roca ca. 15 km nördlich von Cascais markiert den westlichsten Punkt Festlandeuropas. Wanderer finden im direkten Umfeld spektakuläre Klippenpfade, über die sich auch mehrere romantische Naturstrände erreichen lassen. Der westlichste Punkt des europäischen Festlands „Aqui… onde a terra se acaba e o mar começa“, „Hier… wo das Land endet und das Meer beginnt“: Diese Worte des portugiesischen Nationaldichters Luís de Camões (1524–1580) zieren einen steinernen, von einem Kreuz gekrönten Obelisken am Cabo da Roca, dem westlichsten Punkt Festlandeuropas. Das 140 m hohe, von den Atlantikwellen und -winden umtoste „Felskap“ 40 km westlich von Lissabon galt bis zum Beginn des 15. Jahrhunderts als das Ende der damals bekannten Welt. Sein unübersehbares Wahrzeichen ist der 22 m hohe Leuchtturm. Er wurde als einer der ältesten des Landes 1772 in Betrieb genommen und erhielt 1842 seine heutige Form. 1982 wurde der Leuchtturm an das regionale Stromnetz angeschlossen und im Jahr 1990 schließlich an die Automatisierung. Das 1.000 Watt starke Licht kann aus über 45 km Entfernung gesehen werden. Das …