Portugiesischer Jakobsweg: Der Ratgeber für deine Pilgerreise nach Santiago
Der portugiesische Jakobsweg, auf Portugiesisch Caminho Português, ist die zweitbeliebteste Pilgerroute nach Santiago de Compostela.
Der portugiesische Jakobsweg, auf Portugiesisch Caminho Português, ist die zweitbeliebteste Pilgerroute nach Santiago de Compostela.
Portugal-Expertin, Schriftstellerin und Journalistin Catrin Ponciano stellt in ihrem neuen Buch „111 Orte in Porto” Geheimtipps aus erster Hand vor. Hier kommen unsere 11 Favoriten!
Ich bin immer wieder fasziniert, wie es in Portugal gelingt, Tradition und Modernes zu verbinden.
So zum Beispiel in der 2020 eröffneten World of Wine, wo auf einem verlassenen Gelände in leerstehenden Lagerhallen ein Komplex mit neun Restaurants und sieben Museen entstand.
Auf den zwei offiziell anerkannten Jakobswegen Portugals, dem »Caminho Português da Costa« und dem »Caminho Português Central«, trifft man Junge und Alte, Selbstoptimierer und Entschleunigte. Die meisten sind zu Fuß unterwegs, einige mit dem Rad. Neben Natur, Kultur, guter Küche und sich selbst finden sie vor allem eins: herzliche Gastfreundschaft.
Verdammt lang her: Lissabon war noch ein Geheimtipp, Porto nur etwas für Weinliebhaber und in Sagres gab es keine „letzte Bratwurst vor Amerika“. Die guten alten Zeiten? Nein, sagen meine Freunde in Portugal, und heilen mich auf einer Reise im Spätsommer 2020 von der Saudade, der portugiesischen Wehmut, mit der sie mich vor drei Jahrzehnten angesteckt hatten.
Für viele Reisende zählt die Stadt Porto im Norden von Portugal wohl zu einem der absoluten Höhepunkte des Landes. Doch auch das Umland lohnt einen Besuch, vor allem per Fahrrad, zum Beispiel entlang des Douro!
Der Nordwesten Portugals weist, das kann ich Ihnen versichern, eine Unmenge an Blickfängen auf. Möchten auch Sie diese einzigartige Gegend des Landes erkunden, so bietet die Stadt Porto dafür einen hervorragenden Einstieg. Dort, wo der Douro in den wilden Atlantik mündet, erleben Sie portugiesisches Flair auf eine besondere Art.
Wer sich auf die Spuren vergangener portugiesischer Königsdynastien begibt, findet sich während seiner Suche bestenfalls am historischen Bahnhof São Bento in Porto ein. Denn hier beginnt eine Reise zurück ins späte 19. Jahrhundert. Komm mit auf eine Zugfahrt durch das Dourotal!
Porto im Winter? Können wir ganz klar empfehlen! Warum Portugals Nordmetropole auch in der kalten Jahreszeit ein lohnenswertes Reiseziel für einen Kurztrip ist, erfahren Sie nachfolgend. Grund 1: Die Authentizität Porto wird oftmals als die kleine Schwester Lissabons bezeichnet, was ihr sicher in der Größe gerecht wird, nicht aber in der Authentizität. Die frühere Seefahrende- und Handelsstadt lebte schon immer von vielen Besuchern. Es wundert daher nicht, dass die stets freundlichen Menschen der Stadt, besonders gastfreundlich auf fremde Kulturen reagieren. Hübsche kleine Cafés reihen sich in den verträumten Gassen und bieten feinste Spezialitäten, während man eine Straße weiter die geschichtsträchtige Tram fahren hört. Die Stadt beherbergt viele ungeahnte Schätze wie beispielsweise die Lello-Buchhandlung. Der britische „Guardian“ kürte diese zur schönsten der Welt. Gerüchte besagen, dass die Harry-Potter-Autorin J. K. Rowling hier während ihres Porto-Aufenthalts, die Inspiration für ihre Bestseller Romane fand. Der zweite Grund: Das Wetter Während in anderen Teilen Europas Schal und Mütze zu dieser Zeit nicht fehlen dürfen, bietet Porto ein angenehmes mediterranes Klima. Im Winter werden sogar Temperaturen zwischen 10 und 16°C …
Eine hölzerne Fähre verbindet Portos Altstadt mit Vila Nova de Gaia auf der anderen Seite des Flusses. Dort reihen sich im Dauer-Schatten der nach Süden steil aufsteigenden Berge die Portwein-Kellereien berühmter Marken wie Ramos Pinto oder Sandeman aneinander.