Autor: Evelyn Steinbach

Azoren Sao Jorge Velas Panorama

Faial, Pico und São Jorge: Inselhopping auf den Azoren

Neun Inseln bieten die Azoren, jede ist auf ihre Art besonders. Die meisten Urlauber besuchen zunächst die großen Inseln São Miguel und Terceira, da hier die viele Flüge aus Deutschland landen. Lohnenswert ist aber auch ein Abstecher in die Zentralgruppe des Archipels: Auf Faial, Pico und São Jorge, dem so gennannten „Triângulo“ (Dreieck) der Azoren, erhält man ein authentisches Gespür für das azoreanische Leben und entdeckt unglaubliche Naturschönheiten. Faial und der Vulkanismus auf den Azoren Keine Rezeption, keine typische Hotelverpackung: Wer bei Francisco, dem Besitzer der kleinen Quinta da Meia Eira unweit des Flughafens auf Faial, landet, denkt zunächst, er betritt ein Privatgrundstück. Ein kleines Häuschen-Ensemble in bunten Farben, ein großer Garten mit Avocado-Bäumen und blühenden Sträuchern sowie ein kleiner, überdachter Pool, von dem man über die gepflegten Wiesen weit aufs Meer schauen kann. Nach ein paar Minuten der zögerlichen Selbsterkundung, kommen Kunigunde, der zutrauliche Haushund, sowie zwei Katzen angelaufen. Neugierig darauf wartend, was wohl unsere Reaktion sein wird, bis Francisco aus einem der Häuser zum Vorschein kommt. Ein ruhiger, besonnener Typ mittleren Alters, der …

Villa Monte Farmhouse

Vila Monte Farmhouse: Stilvoll entspannen und Cataplana kochen

Des Deutschen liebstes Urlaubsziel im Süden Portugals ist die West-Algarve mit ihren berühmten Felsklippen rund um den Küstenort Lagos. Dass man an der Algarve auch ganz anderen Urlaub verbringen kann, zeigt eine ruhige und äußerst schicke Hoteloase im Hinterland des Ost-Algarve. Hier in Moncarapacho, zwischen Faro und Tavira, liegt das Vila Monte Farmhouse*****, eingebettet in ein weitläufiges Parkareal mit Gemüsegarten und kleinen Wasserreservoirs. Im typischen Algarve-Stil mit maurischen Elementen erbaut, zeigt sich das frisch renovierte Hotel in edlen Weiß- und Türkistönen sowie stilecht mit natürlichen Accessoires aus Kork, Holz und Korb, die in den 55 Zimmern und auch in der Hotellobby mit Restaurant zu finden sind. Gäste, die hier Urlaub machen, genießen die Ruhe und natürliche Umgebung, nur etwa zehn Kilometer vom Strand (Praia da Fuseta) entfernt. Zwischen Juni und September wird ein kostenfreier Shuttle Service angeboten. Man kann aber auch morgens auf der schönen Terrasse in aller Ruhe frühstücken und danach an einem der zwei Swimmingpools Platz nehmen – sowie den Sonnentag mit einem guten Buch genießen und sich auf Wunsch massieren lassen. Die …

Outdoorplakat OLIMAR Online-Kampagne 2016

„OLIMAR präsentiert…“: Neue Werbekampagne für Portugals Top 4 Reiseziele

Wir von OLIMAR entwickeln unsere Rolle als erfahrener Reise-Spezialist stetig weiter: Heute haben wir den Startschuss gegeben für eine breit angelegte Outdoor-Kampagne im Raum Köln, Düsseldorf und Frankfurt. An vielen Punkten der Innenstadt werben wir bis Ende Februar mittels Großflächen-Plakaten, auf denen erstmalig unser neuer Werbeauftritt für die Top 4 der diesjährigen Urlaubsziele in Portugal zu sehen ist: Madeira, Porto Santo, Algarve und Azoren. So präsentiert OLIMAR die Reiseziele Madeira – „Das Paradies“, Porto Santo – „Die Insel“, Algarve – „Die Küste“ und Azoren – „Die Urwelt“ mit neuen, kurzen und einprägsamen Werbebotschaften und Slogans, mit denen wir uns als Spezialist auch als Experte und Botschafter von teilweise eher unbekannten Reiseziele zeigen. Ergänzt wird die Werbekampagne durch passende Dekofahnen, Plakate und Flyer für unsere Reisebüro-Partner in ganz Deutschland – gut möglich, dass Sie unsere neuen Motive auch bald im Schaufenster Ihres Reisebüros sehen! Oder im World Wide Web oder auch auf den Straßen im Rheinland… denn sogar unsere kleine, grüne OLIMAR-Ape wird Teil der Kampagne sein. Hier eine Auswahl der OLIMAR Werbemittel im neuen Look: …

Wind fegt über die Maspalomas Dünen auf Gran Canaria

Einst nur Kakteen und Sand: Maspalomas Dünen und ihre Geschichte

Gold-gelber Sand und bizarre Hügel, die bei jedem Windstoß ein neues Bild in die Landschaft zeichnen: Auf Gran Canarias größter Düne fühlt man sich in die Sahara versetzt. Mit einem Unterschied: Nach dem Areal eröffnet sich ein langer Strand wie aus dem Bilderbuch. Ein Traum für jeden Strandläufer und Badeurlauber, der hier – an einem der bekanntesten Ferienorte in Europa – wahr wird. Maspalomas ist das äteste Feriengebiet an der Südküste Gran Canarias. Bereits im 15. Jahrhundert wurde der Name „Maspalomas“ urkundlich erwähnt. Damals erstreckte sich der Küstenabschnitt der Calmas de Maspalomas vom Castillo Romeral bis zur Punton in Santa Agueda – ohne die Bucht der Dünen (Arguineguin) einzuschließen. Im Laufe der Jahre trat der Name Maspalomas immer wieder in verschiedenen Aufzeichnungen und Karten auf. So wurden die Südspitze, der Strand und das Volk als Maspalomas bezeichnet. Arguineguin bzw. das ehemalige Dorf Juan Grande wurde als „Tor zur Wüste“ bezeichnet, da sich hier bereits eine breite Dünenlandschaft gebildet hatte mit Mündung zum Meer. Dahinter, also dort wo sich heute Hotels, Restaurants und Einkaufsläden befinden, zeigte …

Quinta dos Vales by Helio Ramos Statuen

Wein trifft Kunst an der Algarve

Ob Rotwein, Weißwein oder Rosé: Auf der Quinta dos Vales können Besucher die Produktion von neuen Algarve-Weinen kennenlernen. Ihr Entwickler Karl-Heinz Stock hat sich auf das Experimentieren mit edlen Rebsorten spezialisiert. Und kreiert gleich die passende Kunst dazu: Auf dem Grundstück befinden sich zahlreiche Skulpturen aus der eigenen Manufaktur. Karl-Heinz Stock lebt mit seiner Familie seit 1996 an der Algarve. Den ehemaligen Banker, Bauprojektleiter und Chef eines Ölunternehmens hat es wegen der Ruhe, der Natur und den Menschen nach Portugal gezogen, sagt er, aber auch wegen einer neuen „Challenge“ – dem Weinanbau in einer hierfür weniger bekannten Region. Sonnenseiten-Redakteurin Evelyn Steinbach sprach mit ihm über sein neues Projekt.   Was ist das Besondere an Algarve-Weinen im Vergleich zu bekannten Sorten aus dem Alentejo und Nordportugal? Zum einen ist es das Klima und die unterschiedliche Bodenzusammensetzung. Im Norden von Portugal ist es kälter und regenreicher. Der Douro-Fluss hat eine gleich bleibende Temperatur, während die Hänge je nach Jahreszeit aufheizen oder abkühlen. Dies bringt wiederum Winde mit sich, die die Entwicklung der Trauben beeinflussen. Die Weinbauer sind …

Panorama mit Wolken vom Vulkan Caldera de Taburiente

La Palma und El Hierro: Inseln für Träumer

La Palma, für viele die schönste der Kanaren, und das ruhige El Hierro sind wahre Naturschönheiten. Zerklüftete Bergketten, tiefe Schluchten und unzählige Täler ziehen sich von den Bergen bis zum Meer – ideal für Romantiker, Abenteurer und Wanderfreunde. Hier einige Tipps. La Palma nennen ihre Bewohner liebevoll „La Isla Bonita“. Und das zu recht: Auf der schönen Insel lässt sich der Winter wunderbar genießen, während der Blick über die atemberaubende Landschaft des gigantischen Vulkankraters Caldera de Taburiente schweift. Auf La Palma gibt es viele kleine, unbekannte Strände wie Puerto Naos, Bujarén und Los Cancajos, ideal zum Entspannen nach einer Inselwanderung. Empfehlenswert ist auch ein Bad im Natur-Schwimmbecken „Charco Azul“. Die touristische Attraktion liegt im Norden der Insel inmitten eines Lorberwaldes der Stadt San Andrés y Sauces. Eine weitere Besonderheit auf La Palma ist der Sternenhimmel. Wo lässt es sich an Weihnachten besser nach dem Stern von Bethlehem Ausschau halten als vom Berg „Lomo de Caballos“, oder auf dem Gipfel des Roque de los Muchachos, wo die Luft sauber und klar ist!? Und wer Lust auf …

Zubereitete Lammkeule von Miguel Castro e Silva

Traditionelle Gerichte mit verfeinerten Rezepten

Miguel Castro e Silva zählt zu den besten Küchenchefs in Portugal. Bohnen, Kartoffeln, Wildpilze: Selbst aus einfachen Zutaten zaubert er ein Kunstwerk. Wir haben mit ihm gesprochen. Miguel Castro e Silva gehört inzwischen zu den bekannten Spitzenköchen in Portugal. Neben dem „Bull & Bear“ in Porto, das die Financial Times einst zu den 25 besten Restaurants Europas kürte, präsentiert der 54-Jährige seine Kreationen im „De Castro“ und „Largo“ mitten in Lissabon. Dabei versteht er es, traditionelle Gerichte mit einer geschickten Auswahl an Zutaten geschmacklich zu verfeinern. „Küche war immer meine Passion“, sagt Miguel Castro e Silva. Aber lange nicht sein angestrebtes Berufsziel. Mit 18 Jahren geht der aus Porto stammende Deutsch-Portugiese nach Deutschland, um in Kiel und München Biologie zu studieren. „Koch war damals kein angesehener Beruf in Portugal“, erzählt er. Doch Biologe wurde er anstelle dessen nicht. Er versuchte sich in der Musikbranche, später in der Mode. Nebenbei jobbte er in Münchner Edel-Restaurants. „Mit 31 habe ich dann entschieden, Koch zu sein“, sagt er. Zusammen mit seiner Frau experimentiert er mit portugiesischen Speisen, probiert …

Golfplatz des Borgo Egnazia in Apulien

Apulien: Golfen in der weißen Trulli-Region

Weite Olivenfelder und elegante Zypressen entlang der Wege, runde Steinhäuser mit Zipfel-Dächern und ein Weltkulturerbe, das es nirgendwo anders gibt: Apulien, die Achillesferse  Italiens, ist ein beliebtes Ziel für Reisende mit Interesse an Kultur, Genuss, Wellness und auch Golf. Insgesamt vier 18-Loch-Plätze und ein Neun-Loch-Parcours verteilen sich aktuell über den Stiefelabsatz. Wer in Bari oder Brindisi, den beiden Flughäfen Apuliens, landet, nimmt auf den ersten Blick die unzähligen Olivenbäume war. Auf den zweiten zeigt sich die Region als Kulturlandschaft mit bemerkenswerter Geschichte. Griechen, Römer und Staufen haben hier ihre Spuren  hinterlassen. In Alborebello ziehen sich über 1000 der kleinen Trulli-Häuser den Hang hinauf. Trulli, das sind jene Rundbauten mit kegelförmigen Dächern, die wie Zipfelmützen aus der Landschaft hervorragen. Seit 1996 gehören sie zum Weltkulturerbe der UNESCO. Apulien ist als Golfregion hierzulande noch recht unbekannt, dabei kann hier dank der milden Temperaturen das ganze Jahr durch gespielt werden – und das auf immerhin fünf  unterschiedlichen Anlagen, darunter Riva dei Tessali und San Domenico, die zur europäischen Spitzenklasse gehören. Angrenzend an den 18-Loch-Golfplatz San Domenico liegt das  …

Windmühle und Kakteen auf Lanzarote

Der Künstler und seine Lava

Schwarzes Lavagestein, tiefblauer Atlantik und weiße Sandstrände: Lanzarote bietet eine Landschaft der Kontraste, die alle Besucher staunen lässt. Ebenso eindrucksvoll ist ihre Kunst: Der Maler, Architekt und Bildhauer César Manrique hat mit seinen Werken, die Natur und Architektur verbinden, das Gesicht der Insel wie kaum ein anderer geprägt. César Manrique ist der bekannteste Künstler der Insel. Geboren am 24. April 1919 in Puerto Naos, einem Viertel in Arrecife, wuchs er in einer typisch kanarischen Familie auf. Regelmäßig fahren sie nach Caleta de Famara in Urlaub, einem Fischerdorf im Nordwesten der Insel. Manriques Vater, ein Handelsreisender, kauft hier 1934 ein Haus am Meer. Dieses Haus sowie die Schönheit der Insel, insbesondere die Steilküste, der lange Strand aus feinem Sand sowie die farbenprächtige Landschaft, faszinieren ihn schon damals. Manrique hat abgesehen von Stationen in La Laguna (Teneriffa) und Madrid fast sein ganzes Leben auf  Lanzarote verbracht. Seine Ideen und Visionen spiegeln sich in zahlreichen Kunstwerken auf den Kanaren wieder, von denen wir einige auf Lanzarote vorstellen.   La Cueva de los Verdes La Cueva de los Verdes …

Sonnenuntergang am Strand in Galicien

Wilde Strände, Miesmuscheln und die Rías: Galiciens Naturreichtümer

In Galicien sind die Grenzen zwischen Erde und Meer fließend. Beide Elemente verschmelzen miteinander an einer 1300 Kilometer langen Küste mit 772 Stränden und fünf Meeresarmen, den so genannten „Rías“. Eine Reise durch diese Region im äußersten Nordwesten Spaniens verspricht jedem Reisenden ein einmaliges Erlebnis zu werden, denn hier befinden sich Regionen mit über 2000 Jahre alter Geschichte, alte Städte mit lebendigem Flair und eine wundervolle Natur mit ihren vielen Flüssen, Quellen und Weinbergen. Galicien überrascht in jeder Hinsicht. Wenn Sie von der Nordküste starten, entdecken Sie als erstes, kurz nach der Grenze von Asturien, das kleine Städtchen Ribadeo, in dessen Umkreis viele kleine, Natur belassene Stränden liegen. Einer davon, die Playa las Catedrales, ist mittlerweile so berühmt geworden, dass in der Sommersaison Scharen von Touristen herbeiströmen, um die vielen Felsformationen zu sehen, die durch ihre Rundungen und Bögen den Formen von Kirchen und Kathedralen ähneln und im Zusammenspiel mit Licht und Meeresfluten ein beeindruckendes Schauspiel bieten. Der Strand ist übrigens nur morgens bei Ebbe betretbar. Am frühen Nachmittag werden die Felsen und Höhlen bereits …