Autor: OLIMAR Redaktionsteam

Mülltüte am Strand Portugal

Atlantic Beach Clean-Up Tour durch Spanien und Portugal, Station Nordportugal

Neue Etappe, neue Küste: Costa Nova. So heißt das Fischerörtchen bei Aveiro, das Eva Maria Pollmeier im neuen Abschnitt ihres Atlantic-Beach-Clean-up-Projekts ansteuert. Er führt sie nach ihrer Reise durch Spanien nun endlich nach Portugal und stellt sie gleich vor eine Frage: Kann der Strand eines so postkartentauglichen Ortes überhaupt schmutzig sein? Die rot-, grün- und himmelblau-weiß gestreifte Häuser wirken so, als hätte 70er-Jahre-Waschmittel-Werbeikone Frau Klementine ihr Gewand einmal bei 40 Grad blütenrein gewaschen. Allerdings hat der Anstrich der Strandhäuser auch eigentlich einen ganz anderen Sinn, als sie einfach nur adrett aussehen zu lassen. Ähnlich wie die kunterbunten Häuschen auf der Insel Burano bei Venedig, sollten die verschiedenen Farben es den Fischern erleichtern, vom Wasser aus, ihre Häuschen wiederzufinden. Denn als Anfang des 19. Jahrhunderts die Hafeneinfahrt Ria de Aveiro eröffnet wurde, gab es bereits einen bebauten Strandabschnitt: die Costa Jacinto. Der neue Strand Costa Nova sollte sich erkennbar von ihm abgrenzen. Auf dem Fischmarkt im kleinen Örtchen startet Eva zunächst noch eine Rettungsaktion für kleine Strandbewohner. Sie kauft ein Kilo Krebse für fünf Euro und …

Madeira Funchal Weihnachtszeit

Madeira zur Weihnachtszeit – Märkte, Messen und ein rekordverdächtiges Feuerwerk

Madeira ist nicht nur für seine beeindruckende Flora und Fauna bekannt, sondern auch für eine wunderschöne Weihnachtsbeleuchtung und das einzigartige Feuerwerk zu Silvester in der Inselhauptstadt Funchal, das es zum Jahreswechsel von 2006 auf 2007 sogar in das Guinessbuch der Rekorde geschafft hat. Bereits im November beginnen die umfangreichen Vorbereitungen. Auf der gesamten Atlantikinsel werden unzählige Lichter angebracht, auf allen größeren Plätzen ein Weihnachtsbaum aufgestellt und in liebevoller Detailarbeit Weihnachtskrippen aufgebaut. Am 1. Dezember ist es dann soweit: Feierlich wird die Weihnachtsbeleuchtung angeschaltet und die Städte und Dörfer auf Madeira erstrahlen in vielen bunten Farben. Besonders die Hauptstadt Funchal glänzt mit Tausenden von Lichtern und faszinierender Straßendekoration. Weihnachtskrippen in Funchal Auf zahlreichen Straßen und Plätzen stehen traditionelle Weihnachtskrippen (Lapinhas), die liebevoll aus den verschiedensten Materialien hergestellt sind. Eine der bezaubernden Krippen befindet sich auf dem zentralen Platz der Avenida Arriaga in Funchal, wo auch weihnachtliche Unterhaltung in Form von Konzerten, z. B. von Bands, Volksgruppen und Kinderchören, geboten wird. Entlang der Avenida Arriaga bis zur Kathedrale findet vom 1. Dezember bis zum 7. Januar des …

Ciutat de les Arts i les Ciénces

Ein Tag in … Valencia!

Im schönen Südosten Spaniens liegt mit Valencia eine großartige Stadt, die Geschichte und Moderne vereint. Die Stadt hat so einiges zu bieten und bezaubert vor allem durch die Gastfreundschaft seiner Einwohner. 9.00 Uhr Starten Sie in Ihren Tag in Valencia, welcher Ihnen einige kulinarische, kulturelle und historische Highlights verspricht! Wer auf der Suche nach der perfekten Mischung aus kleinen Gassen mit allerlei Boutiquen und typisch spanischen Tapasbars ist, wird vor allem in der Ciutat Vella fündig. Dort befindet sich ebenso der Mercat Central, eine riesige Markthalle, wo es allerlei kulinarische Highlights zu sehen gibt – neben Fisch, Fleisch, Obst und Gemüse und nicht zu vergessen dem unfassbar leckeren Jamón Serrano, kann man hier an einigen Ständen die gekauften Lebensmittel gleich direkt zubereiten lassen und verköstigen. Bestens geeignet also für ein Frühstück! 10.00 Uhr Die Markthalle bietet einen perfekten Ausgangspunkt für einen Besuch der Placa de la Reina, hinter dem die Kathedrale Valencias imposant als Gebäude aus dem 13. Jahrhundert thront. In schönster Architektur erstrahlt ebenso der Bahnhof Estación del Norte, wo sich gleich gegenüber die …

Eva mit Bollerwagen voller Müll

Atlantic Beach Clean-Up Tour durch Spanien und Portugal, Station Asturien

Asturien ist schmutziger als das Baskenland. Diese Erkenntnis macht Eva Maria Pollmeier gerade bei der zweiten Etappe ihres Spanien- und Portugaltrips. Die Kölnerin reist mit einem kritischen Blick, denn sie hat eine Mission: Sie möchte die südeuropäischen Strände mit ihrer Atlantic-Beach-Clean-up-Aktion vom Plastikmüll befreien, um auf die Verschmutzung der Meere durch Kunststoff aufmerksam zu machen. Im asturischen San Juan de la Arena gibt es für die Aktivistin besonders viel zu tun. Am Strand findet sie tiefbraun angelaufene Plastikflaschen, die einmal weiß und mit Milch gefüllt waren, und eine riesige Tonne, die mittlerweile einer Muschelkolonie als Zuhause dient. Auch einen Plastikpuppenkopf hat das Meer irgendwann angespült. Nun steckt er in den Dünen fest. Eva schneidet ihn mit dem Messer aus dem harten Sand. Wind und Wellen haben schwarz gesprenkelten Schatten um die hohlen Augen hinterlassen. Auf dem Haupt thront eine wirre Mischung aus schwarzgekraustem Kunststoffhaar und kleinen Wurzelteilen der Dünenpflanzen, die sich darin verfangen haben. Der Puppenkopf wirkt wie ein Symbol für die anstehende Apokalypse, den drohenden Exitus des Lebens im Meer. Die Menschen haben ihn …

Surfer und Big Wave in Nazaré

Die perfekte Welle von Nazaré: Big Wave Surfing in Portugal

Der portugiesische Küstenort Nazaré in Portugals Centro ist seit einigen Jahren das Mekka der Big-Wave-Surfer. Die spektakuläre Brandung macht den beschaulichen Ort zum Anziehungspunkt für Extremsurfer. Hier rollen die größten Wellen der Welt an die Küste, die eindrucksvoll nur wenige Hundert Meter vom Land entfernt brechen, so dass Zuschauer den tosenden Atlantik und die gewagten Wellenritte hautnah vom Strand aus erleben können. Nazaré liegt etwa 120 Kilometer nördlich von Lissabon entfernt. Der Surfspot befindet sich am nördlichen Rand des Ortes an der wilden und rauen Praia do Norte, direkt neben einem Felsvorsprung und unterhalb der denkmalgeschützten Festung São Miguel Acanjo, in der ein kleines BigWave-Museum untergebracht ist, das die Entstehung der Monsterwellen erläutert: Unmittelbar vor der Küste endet eine circa 230 Kilometer lange Meeresschlucht mit einer Tiefe von bis zu 5.000 Metern, wodurch sich sehr große Unterschiede in der Wassertiefe ergeben und sich die volle Kraft der ankommenden Wellen entladen kann. Bei entsprechenden Windbedingungen wird eine starke Strömung entlang des Strandes an dem Felsvorsprung vorbei in das Meer geleitet, eine so genannte Rip in der …

Eva und ihr Van

Atlantic Beach Clean-Up Tour durch Spanien und Portugal, Station Baskenland

Im vergangenen April haben wir in den OLIMAR Sonnenseiten bereits über die engagierte Kölnerin Eva Maria Pollmeier und ihre Beach Clean-Up Aktionen berichtet. In diesem Monat ist sie auf einen mehrwöchigen Roadtrip durch Spanien und Portugal aufgebrochen. Wir verfolgen ihre Tour und veröffentlichen an dieser Stelle immer wieder einige Updates. Heute: Eva Maria im Baskenland. Hondarribia, Baskenland. Der malerische Ort an der spanischen Küste ist Eva Maria Pollmeiers erste Anlaufstation bei ihrer zweiten Atlantic-Beach-Clean-up-Tour. Seit einigen Tagen ist die Kölner Aktivistin wieder mit ihrem grünen Van unterwegs, um die schönsten Strände in Spanien und Portugal zu entdecken – und ihre Mission zu verfolgen, diese von Plastikmüll zu befreien. Mit Bollerwagen, Zange und Müllbeutel bewaffnet, ist sie auf der Suche nach der Schönheit der Natur und ihrem Feind, dem Müll, der sich darauf angesammelt hat. Ihr Entdeckungstrip ist auch ein Statement, mit dem sie zugleich auf die Verschmutzung der Meere durch Plastik aufmerksam machen möchte. Sie weiß, dass sie dieses nicht verhindern kann. „Vor allem von Flüssen wird der Müll ins Meer geschwemmt“, schildert sie. „Der …

Madeira Blick auf Funchal

Madeira im Winter – sonnige Auszeit auf Portugals Blumeninsel

Wenn in Deutschland der Winter eingezogen ist und es draußen grau und kalt ist, steigt die Sehnsucht nach wärmenden Sonnenstrahlen. Zum Glück muss ein Urlauber gar nicht in die weite Ferne schweifen, wenn er der Kälte entfliehen möchte, denn nur rund vier Flugstunden von Deutschland entfernt liegt Madeira. Die zu Portugal gehörende Blumeninsel macht ihrem Namen alle Ehre – auch im Winter! Dank des milden Klimas erwärmt die Sonne die Temperaturen tagsüber auf 20 Grad, so dass die Kälte in Deutschland bei einem Spaziergang, einer Wanderung oder einer Entdeckungstour schnell vergessen ist. Die Insel ist zudem wunderbar grün. Auffallend sind die allgegenwärtigen Bananenstauden und Zuckerrohrpflanzen, in den Wäldern die Eukalyptus- und Lorbeerbäume sowie im Hochland das Moor, das in den Wintermonaten ab und an idyllisch im Nebel versinkt. Die Landschaft auf Madeira ist atemberaubend schön und bietet jeder Fotokamera lohnende Motive: Sonnenauf- und -untergänge tauchen Berge, Strände und Meer in warme Lichttöne und die Wolken am Himmel verleihen der Kulisse eine gewisse Dramatik. Auf manchen größeren Feldern finden sich massenhaft kleine und große kunstvoll aufgebaute …

Parador de Granada

Das sind die Top 5 Paradores – Urlaub wie im Märchen

Übernachten in einer liebevoll restaurierten Burg oder tafeln im Palast eines Konquistadors? Die spanischen Paradores bieten die tolle Möglichkeit, die große Geschichte des Landes ganz typisch und authentisch zu erleben. Bereits vor mehr als 90 Jahren begann die Erfolgsstory der Paradores, als König Alfonso XIII ein rustikales Berghotel in der Sierra de Gredos eröffnete. Heute zählt die staatliche Paradores-Hotelkette insgesamt 97 Häuser auf dem spanischen Festland, den Kanaren und den nordafrikanischen Enklaven Ceuta und Melilla. Wir haben hier die Top 5 Paradores zusammengestellt: Parador Granada Im Parador von Granada haben Sie die einmalige Gelegenheit, eine Nacht im Tausendundeinenacht-Ambiente zu verbringen. Das ehemalige Kloster liegt mitten in einer prächtigen maurischen Palast- und Gartenanlage. Errichtet wurde das Gebäude auf einem früheren Nasridenpalast auf Anordnung der katholischen Könige. Die prachtvollen Gärten und Brunnen erzählen noch heute von einer Vergangenheit, in der sich das Maurische mit dem Christlichen vermischte. Zahlreiche Kunstwerke und außergewöhnliches Mobiliar zieren auch die Innenräume des einstigen Klosters. Da der Parador Granada zu den begehrtesten Adressen der Hotelkette gehört, sollte möglichst weit im Voraus gebucht werden! …

Fähre von Porto Santo

OLIMAR BreakOut – Porto Santo ruft für den guten Zweck

3 x 12 Stunden, 2 Abenteuerlustige, 1 Ziel und null Plan. Was sich dahinter verbirgt? Der erste Kölner BreakOut! BreakOut ist ein Reisespendenmarathon der ganz besonderen Art:In Zweierteams geht man an den Start und hat 36 Stunden Zeit so weit ins „Irgendwo“ zu reisen wie möglich, ohne auch nur einen Cent für seinen Weg auszugeben. Denn das ist die wichtigste Bedingung: Für die Fortbewegung darf kein Geld ausgegeben werden! Ganz egal ob altmodisch in der Kutsche oder zu Pferde, klassisch zu Fuß oder auf dem Fahrrad, modern im Elektroauto oder doch ganz unkonventionell mit dem Segway – den Möglichkeiten und Ideen sind keine Grenzen gesetzt, solange diese das Team nichts kosten. Dabei wird es von Freunden, Familie oder von Unternehmen unterstützt, die ihm pro gereistem Kilometer einen gewissen Betrag spenden. 2014 ging der erste BreakOut an den Start. Organisiert wird der Reisespendenmarathon komplett ehrenamtlich von dynamischen jungen Leuten, die ihre Reiseleidenschaft mit dem guten Zweck verbinden möchten. BreakOut 2018 Facts: Insgesamt knapp 70.000,- erreiste Spenden Insgesamt knapp 110.000,- zurückgelegte Kilometer 110 Teams weitere Infos gibt …

Plastikmüll am Strand

Tolle Aktion gegen Plastikmüll am Strand: Atlantic Beach Clean-Up

Sie ist ein Strand-und-Meer-Junkie, Abenteurerin und Aktivistin. Wenn Eva Maria Pollmeier in den Urlaub startet, dann mit ihrem grünen Opel Movano– und einigen eher ungewöhnlichen Reiseutensilien im Gepäck: Zangen, Kunststoffhandschuhe und ziemlich viele leere Beutel. Denn die Kölnerin verfolgt mit ihren Reisen nach Südeuropa eine Mission. Sie möchte die Strände von Plastikmüll befreien. Im vergangenen Jahr hat sie von ihrem Job als Coach eine Auszeit genommen, fünf Monate lang an italienischen, spanischen, portugiesischen und französischen Stränden mit ihrem Bus gecampt und aufgeräumt. Nun steht sie wieder in den Startlöchern. Dieses Mal hat peilt sie Portugal an, um Sand und Sonne zu genießen, Land und Leute kennen zu lernen und Müll zu sammeln. „Ich möchte von Porto aus in Richtung Nordspanien fahren“, erzählt sie, „einfach, weil ich die Region noch nicht kenne – und weil es dort bestimmt auch schmutzige Strände gibt“ Ihre ausgefallenen Aktiv- und Abenteuertrips haben sich für sie fast selbstverständlich ergeben. „Ich liebe das Meer und bin so oft wie möglich dort“, erzählt die 40jährige. „Allerdings kann ich mich nicht daran erinnern, dass …