Land & Leute, On Tour
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Unterwegs an Madeiras Ostküste

Ostküste Madeira Strand

Nachdem wir mit dem Mietwagen schon die Westküste bis in den Norden hinauf gefahren sind, wollten wir auch unbedingt Madeiras Ostküste erkunden und vor allem bis auf die Landzunge Ponta de São Lourenço rausfahren.

Gestartet sind wir wieder direkt von unserem Hotel in Funchal und sind ersteinmal Richtung Flughafen gefahren. Dabei haben wir die Schnellstraße vermieden und versucht, malerische kleine Straßen zu nehmen, damit wir auch den ein oder anderen Ort sehen konnten.

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So waren wir zuerst in Porto Novo. Aber das fanden wir nicht so spannend. Da wir Hunger hatten, haben wir an der ersten Snack-Bar angehalten, die am Straßenrand erschien. Das war eine Padaria, die nicht nur ein sehr großes Angebot an Snacks hatte, sondern auch einen Papagei als Haustier hatte. Der hat lustige Sachen erzählt und Lieder gepfiffen. Da die Verkäuferin kaum Englisch sprach, haben wir von allem etwas bestellt und uns durch probiert. Es war alles sehr lecker und mal wieder sehr günstig.

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Nebenbei fliegen an dieser Bäckerei auch die Flugzeuge im Landeanflug sehr nahe vorbei, so dass man wirklich was geboten bekommt.

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Der nächste Ort war Santa Cruz. Wildromantisch mit einer Rankblumenabdeckung über dem Fluß. Die würden wir gerne mal in voller Blüte sehen. Unglaublich! Im Ort gibt es noch einen kleinen Garten mit einem Kulturhaus, in dem man Ausstellungen bewundern kann.

Plane-Spotter, also Leute, die gerne Flugzeuge aus der Nähe beobachten, kommen hier voll auf ihre Kosten, beginnt doch in wenigen Metern Entfernung die spektakuläre Landebahn. Auch die Straße auf die Landzunge führt direkt neben der Landebahn vorbei. Das ist schon ein merkwürdiges Gefühl…

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Den nächsten Ort – Machico – haben wir durchquert und sind gleich nach Ponta de São Lourenço gefahren. Hier endet die Straße und man kann nur noch zu Fuß weiter gehen, bis ans Ende der Landspitze.

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Wir sind nur ein kleines Stück gegangen, bis zu der herrlichen Aussicht. Als wir da waren, hat es sehr gestürmt und wir mussten aufpassen, dass wir nicht weggeweht werden. An dieser Stelle ist die Insel sehr vulkanisch. Man sieht überall versteinerte Lava und es wächst kaum etwas. Das ist schon sehr urig. Die Steine haben alle möglichen Farben und an der Steilküste kann man die Gesteinsschichten gut sehen. Es muss toll sein, hier mit viel Zeit entlang zu wandern.

Wir sind dann weiter gefahren nach Caniçal. Hier gibt es ein Wal Museum, was wir aber nicht besucht haben. Wir wollten weiter die Insel erkunden. Deswegen sind wir weiter gefahren Richtung Portela. Hier gibt es einen Aussichtspunkt, an dem wir leider nichts gesehen haben, weil er in einer Wolke war. So kann es gehen auf Madeira: Mal ist man unter der Wolke, mal über der Wolke und eben manchmal auch mittendrin in der Wolke.

Aber in wenigen Minuten ist man auch wieder in der Sonne. Und wir haben einen weiteren schönen Ausguck in Camacha gefunden. Zum Abendessen waren wir in Ponta da Cruz in einem sehr guten Fischrestaurant direkt am Strand und haben dort mit einem Glas Madeira den Tag ausklingen lassen.

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Alle angesteuerten Orte unserer Tour an Madeiras Ostküste

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Fotos Achim Meurer

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Kategorie: Land & Leute, On Tour

von

Monika Meurer

Monika und Achim Meurer sind zur Zeit auf der "Walz 2.0": Sie reisen und arbeiten; nur in der modernen Variante. Achim ist gelernter Fotograf und Monika ist leidenschaftliche Schreiberin. Für OLIMAR sind sie auf Madeira, den Azoren und im Herbst 2016 auch auf dem portugiesischen Festland unterwegs und berichten für uns und für ihren eigenen Blog von ihren Erlebnissen.

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