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Sommerurlaub 2020: An der Küste entlang durch Spanien und Portugal

Es ist gerade Corona-Zeit, aber wir von OLIMAR wollen mit gutem und sicheren Beispiel voran reisen. Anfang Juli, direkt nach Öffnung der Grenzen zwischen Spanien und Portugal bin ich mit meiner Familie nach Südeuropa, genauer gesagt Spanien und Portugal gefahren. Wir haben die Autobahnen noch nie so leer gesehen wie in diesem Sommer. Irgendwie fühlten wir uns in die 80er Jahre zurückversetzt. Als Reisepioniere im Süden Europas. Etwa so, wie meine Eltern damals Spanien und Portugal entdeckt haben müssen. Aber dazu später mehr.

Mit dem Auto in den Urlaub

Wir hatten schon länger geplant, für die Reise das Auto zu wählen. Auf dem Weg wollten wir die noch unbekannten und besonderen Adressen in Nordspanien erkunden. Da für uns Touristiker die Möglichkeiten aktuell beschränkt sind, planten wir nur mit einem Aufenthalt in San Sebastián. Und das können wir wirklich empfehlen! Das Baskenland, wie auch die anderen Regionen an der nordspanischen Atlantikküste Kantabrien, Asturien und Galizien, sind ein Muss auf der Landkarte fortgeschrittener Reisender.

Lastres in Asturien

OLIMAR hat natürlich auch diesen Teil des Landes im Programm. Direkt bei unserem Hotel um die Ecke haben wir – natürlich ohne Tripadvisor – ein ganz tolles Restaurant entdeckt und hervorragend zu Abend gegessen. Kein Wunder, dass das Baskenland kulinarisch zu den besten Regionen Europas zählt.

Eine nette portugiesische Begrüßung

Am Tag darauf passierten wir spät am Nachmittag den Grenzübergang in Badajoz/Elvas. Ein netter portugiesischer Polizist begrüßte uns wie früher (jedoch mit Maske) und klärte uns über die Corona-Hygienevorschriften in Portugal auf (auf die neuen Spielregeln wird geachtet, Abstand immer eingehalten). Diese sind übrigens genau wie bei uns zuhause in Deutschland. Also kein Grund, eine Reise nach Portugal abzusagen. Danach wünschte er uns einen schönen Urlaub. Ein sympathischer Empfang, typisch Portugal eben.

Ankunft an der Algarve

Auf dem Weg an die Algarve, sind wir noch in einem netten Lokal in der durch die Nelkenrevolution bekannt gewordenen Kreisstadt Grândola im Alentejo eingekehrt. Der Alentejo besticht nicht nur durch seine tolle Landschaft, interessante Kultur, die ewigen Weiten mit den unzähligen Korkeichen und seinen wildromantischen Küsten, sondern besonders auch durch seine kulinarischen Angebote. 
 
In Lagos selbst, wie insgesamt an der Algarve, sind dieses Jahr deutlich weniger ausländische Touristen unterwegs. Was wirtschaftlich für das Land eine Katastrophe ist (hoffentlich nur dieses Jahr!), ist für Urlauber derzeit ein Paradies. Leere Straßen, wenig Menschen in Cafés und Geschäften, am Strand sowieso und in den Restaurants bekommen wir überall einen Tisch. So kannten wir den Hochsommer noch Anfang der 90er Jahre. Touristen sind etwas exotisch, aber immer willkommen.

Ausgezeichnete Strände

Die App „Info praia“ zeigt uns, wie voll die einzelnen Strände zur aktuellen Tageszeit sind. Wer lange Strandläufe liebt, sollte sich einen Platz am Meia Praia bei Lagos suchen. Der mit fast fünf Kilometern längste Strand der Westalgarve wurde sogar jüngst als „European Safest Beach 2020“ prämiert.

Für die Übernachtung eignen sich z. B. kleine Appartements, Boutique-Hotels und familiäre Ferienanlagen, die wir alle im Programm haben. Hier kommen weniger Menschen zusammen, sodass Gäste unbeschwert entspannen können. Natürlich werden auch hier Abstandsregeln eingehalten und auf Hygiene geachtet. Auf Buffets wird daher in diesem Sommer verzichtet, Frühstück und Abendessen werden am Tisch serviert. Die meisten Freizeitaktivitäten in und um das Hotel sind wieder möglich. Sehenswürdigkeiten wie Denkmäler, Museen, Zoos und Aquarien haben ebenfalls offen, auch wenn noch begrenzte Besucherzahlen vorgesehen sind. Vielleicht sind die Vila Palmeira oder die Appartements Buganvilia etwas für Sie – zwei ruhig gelegene, familiäre Ferienanlagen bei Lagos inmitten von wunderschönen Gartenanlagen.

Auch wenn ich viel Arbeit im Gepäck hatte, so haben wir den Urlaub an der Algarve auch dieses Jahr genießen können. Das Wetter, die Strände, das Meer, das besondere Atlantikklima, die Ruhe, die netten Menschen, besondere Unterkünfte und die gute Küche Portugals: Ich kann Ihnen nur empfehlen, jetzt dorthin zu reisen. Es erwartet Sie klasse Urlaub ohne Massen.
 
Für unsere Rückreise wählten wir die Süd-Route über Sevilla, Córdoba, Valencia und Barcelona. Selbstverständlich alles auch ausgewählte OLIMAR Reiseziele. Beeindruckend sind gerade in Spanien die tollen und abwechslungsreichen Landschaften, entlang fast unendlicher Olivenbäume und Weinreben. Und genau das empfehlen wir für Ihre weiteren Reiseplanungen.

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