Alle Artikel mit dem Schlagwort: Spanien

Surfer spielen in Wellen vor Fuerteventura

Surfen auf Fuerteventura: Das sind die Top-5-Strände

Fuerteventura ist die größte kanarische Insel und bietet dementsprechend auch die längste Küstenlinie – mehr als genug Platz zum Surfen. Aber es ist nicht nur Surfen auf Fuerteventura möglich, sondern auch willkommen sind Kitesurfer, Windsurfer oder Wellenreiter. Jeder findet den geeigneten Strand, um seinem Hobby nachzugehen. Ich habe mich auf der Insel umgesehen und eine Liste meiner Top-5-Strände für Surfer erstellt! Hawaii gilt weltweit als das Traumziel für Wassersportler, aber auch in Europa haben wir einen riesigen Spielplatz für diejenigen, die sich mit dem nassen Element messen wollen – nicht umsonst wird Fuerteventura auch als das Hawaii Europas bezeichnet. In Anlehnung an den Küstenabschnitt, an dem sich im amerikanischen Hawaii einige der berühmtesten Surfspots der Welt befinden, haben die spanischen Surfer der Nordküste Fuerteventuras den Namen „Northshore“ verpasst. Auf rund 20 Kilometern gibt es unzählige kleine Buchten, in denen Wellenreiter, Kite- und Windsurfer ihr Glück finden. Surfen auf Fuerteventura: Das sind die Top-Spots Flag Beach El Cotillo Playa Sotavento Playa La Pared Cofete Die Jahreszeiten bestimmen das Surferlebnis Aber nicht nur der Norden ist ein …

Spanien Urlaub Sonnenschein Gegenlicht

Tipps für den Spanienurlaub: Interview mit einer OLIMAR Spanien-Expertin

OLIMAR Kollegin Roswitha Hildebrand hat viele Jahre im Spanien Serviceteam gearbeitet und auch Urlaube auf der iberischen Halbinsel verbracht. Sie kennt insbesondere das Landesinnere Spaniens aus dem Effeff und weiß ganz genau, in welchen Regionen und Orten Urlauber besondere Highlights entdecken können.

Blick auf Alhambra vom Albaicin Granada Urlaub

Märchenhaftes Granada – Flamenco, Tapas und ein Besuch der Alhambra

Um den Zauber aus 1001 Nacht zu spüren, muss man nicht in den Orient reisen. Das spanische Granada in Andalusien entführt Besucher in eine faszinierende arabische Welt. In den engen verwinkelten Gassen riecht es nach Gewürzen und nach köstlichen orientalischen Speisen – vom arabischen Falafel bis zum marokkanischen Couscous und Tajine-Gerichten, die einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen. An jeder Ecke gibt es etwas zu entdecken: kleine Geschäfte, in denen duftende Tees angeboten werden, bunte Mokassins, Kerzen und Stoffe oder idyllische kleine Plätze, Mosaiksteine im Gehweg und Musik aus den vielen orientalischen Teterias (Teestuben). Flair wie aus 1001 Nacht im Stadtviertel Albaicín Nein, wir befinden uns nicht in den Souks von Marokko oder dem Oman. Wir schlendern durch das spanische Granada, genauer gesagt durch das Viertel Albaicín, das aus einem faszinierenden Gassengewirr besteht. Hier ist das alte Andalusien spürbar, wie es zur Zeit der Mauren, die im Jahr 711 ins Land kamen, aussah. Steile Treppen führen zwischen den Häusern mit Gartenterrassen, den sogenannten Carmenes entlang. „Der Begriff ,Carmen’ stammt aus dem Arabischen und lässt …

Avocado und Mango

Avocados und Mangos in Andalusien – vom Zuckerrohr zu Tropenfrüchten

Touristen können die Entwicklung in der andalusischen Landwirtschaft kulinarisch nachvollziehen. Maria Herrero hat sich festes Schuhwerk angezogen. Sie weiß den Tücken des steinigen Bodens etwas entgegenzusetzen, wenn sie mit den Gästen ihres Hotels einen kleinen Teil der Wälder durchstreift, die in Europa einzigartig sind. Die Gehölze am südlichen Zipfel Andalusiens sind etwa so groß wie Apfel- und Zwetschgenbäume, tragen aber weit exotischere Früchte. Die Hotelmanagerin klärt auf: „Wir haben hier über viele Jahre Zuckerrohr angebaut. Als dann der Transport der Melasse aus Südamerika nach Europa immer günstiger wurde, konnten wir den Preiskampf nicht mehr gewinnen.“ Die Andalusier wären nicht sie selbst, wenn sie jetzt den Kopf in den kalkhaltigen Boden gesteckt hätten. Sie bauten auf dem kargen Boden in subtropischen Gefilden Früchte an, die einst eine Domäne der Mexikaner und Südamerikaner waren. Der Klimawandel zeigt sich jetzt seit über 30 Jahren von der Sonnenseite für die Bauern in Vélez-Málaga und Umgebung. 12.000 Tonnen Avocados Anstelle der riesigen Plantagen von Olivenhainen durchzieht die Landschaft um Vélez-Málaga eine auffällig üppige Vegetation, die geprägt ist von Avocadobäumen. Von …

El Torcal Aussicht

Die bizarre Felslandschaft von El Torcal in Andalusien

„Einfach unglaublich, was die Natur zustande bringt“. Diesen Ausruf muss ich unweigerlich tätigen, als ich vor einem der skurrilen Felsen stehe. Wie künstlich aufeinander geschichtet sehen die Steintürme aus. Sie sind Grund, weshalb der Naturpark von El Torcal in Andalusien zu Spaniens besonderen Höhepunkten zählt. Zahlreiche Besucher aus dem In- und Ausland kommen hierher, um sich dieses einzigartige Naturmonument anzusehen. Ein Meisterwerk der Natur El Torcal zählt zu Spaniens beeindruckendsten Naturparks. Obwohl es davon in Andalusien einige gibt, ist dieser etwas Besonderes. Nirgendwo sonst sieht man so viele faszinierende Steingebilde auf einmal, wie hier.   Der Naturpark liegt 20 Kilometer entfernt von Antequera, einer hübschen, alten Kleinstadt nördlich von Málaga. Die kurvige Straße nach El Torcal führt in die Berge und lässt sich sehr gut fahren. Am Ziel angekommen, gibt es zwei kostenfreie Parkplätze. Der erste liegt direkt an der Straße. Von dort führt ein gut ausgeschildeter Wanderweg in den oberen Teil El Torcals, in dem die eigentlichen Rundwanderwege beginnen. Wer sich die drei Kilometer Fußweg sparen möchte, kann sich von einem Shuttlebus nach oben …

Jamon Iberico Schinken Spanien

Spanischer Jamón Ibérico: Im Schinkenhimmel

Er gehört ebenso zum spanischen Lifestyle wie Rotwein, Tapas oder die berühmte Siesta: der feine Schinken der Ibérico-Schweine, Jamón Ibérico. Das ganze Jahr über freilebend wuseln die halbwilden Ibérico-Schweine auf ihren kurzen Beinen und den charakteristischen, schwarzen Klauen in der spanischen Dehesa herum und erfreuen sich eines glücklichen Daseins mit bis zu vier Hektar Auslauf pro Tier inmitten schattenspendender Eichenwälder. Die Dehesa, eine weitläufige, geschützte Kulturlandschaft mit unzähligen Eichenwäldern im Südwesten Spaniens und in Teilen Portugals, ist eine wahre Spielwiese für die iberischen Schweine. Denn hier können sie neben dem Genuss von frischem Gras und wilden Kräutern ihrer Vorliebe für die nahrhaften, süßlichen Eicheln („bellotas“) ungestört frönen. Insbesondere während der „Montanera“-Phase zwischen Oktober und Januar, wenn die Eicheln en masse zu Boden prasseln, fressen die schwarzborstigen Ibérico-Schweine bis zu 10 Kilo Eicheln pro Tag, bis sie nahezu 190 Kilo auf die Waage bringen. Diese Art der Ernährung ist es auch, die dem bei Feinschmeckern begehrten Ibérico-Schinken den charakteristisch nussigen Geschmack verleiht. Die Eichelmast ist nicht nur essenziell für das unverwechselbare nussige Aroma des Ibérico-Schinkens. Darüber …

Stausee-Presa-Del-Mulato

Stauseen auf Gran Canaria – Unser Tagesausflug-Tipp

Die Dünen von Maspalomas sind als Ausflugsziel an der Küste nahezu jedem Kanaren-Urlauber bekannt. Was man von den vielen Stauseen und Talsperren auf Gran Canaria nicht behaupten kann. Unsere Kanaren-Expertin Julia Theis war einen Tag lang von Arguineguín im Süden über die GC-505 bis in den Norden unterwegs. Hier erzählt sie von ihren Erlebnissen. Schon zu Beginn der Route erhalten wir einen ersten Eindruck von der typischen Vegetation des Inselsüdens. Die Umgebung ist trocken und kahl, die ersten Kilometer zudem flach, so dass die Strecke auch beliebt bei Radfahrern ist. Nach einigen Kilometern steigt die Straße langsam an. Wir fahren vorbei an kleinen Fincas und Weilern und genießen einen schönen Ausblick auf die Berghänge des Tals. Nach circa 20 Kilometern gelangen wir in den Ort Barranquillo Andrés, wo wir rechts in Richtung Soria abbiegen. Kurze Zeit später liegt das erste Ziel unserer Tour auf der rechten Seite, der Stausee Presa de Soria. Die Stauseen auf Gran Canaria wurden künstlich angelegt, um das wertvolle Regenwasser für die Bewässerung von Obst- und Gemüseplantagen zu nutzen. Mittlerweile sind …

Tapas Buffet

Kulinarische Spezialitäten aus den spanischen Regionen

Es ist ein heißer Tag. Die Fischerboote am spanischen Atlantik glitzern in der Sonne. Nacho und ich sitzen an einem Metalltisch der Hafentaverne von O Grove in Galicien, Nordspanien, genießen den Ausblick und erst Recht die Schwertmuscheln. Einen einfachen, leichten Ribeiro-Weißwein hat er dazu bestellt. Wunderbar. Nacho Bretal ist einer der bekanntesten Köche im nordwestspanischen Galicien, sein Restaurant Eirado da Leña in Pontevedra preisgekrönt. Dennoch ist ihm das nicht zu Kopf gestiegen. So sind sie alle, die spanischen Köche. Von Dani Garcia in Andalusien über Paco Roncero in Madrid bis hin zum kahlköpfigen Nacho hier ganz weit im Nordwesten. Sie lassen mich in die Kochtöpfe gucken und verraten mir sogar das ein oder andere Rezept für ihre kulinarischen Spezialitäten. Bravo cocineros! Puristen der Paella In Navarra lieben sie Spargel, in der Extremadura den flüssigen Schafkäse Torta de Casar, in Katalonien Fuet-Würste, in Andalusien Gazpacho und überall im Land Paella. Doch nur in Valencia, sagen die Valencianer, ist die Paella echt. Wer bitte schnibbelt denn Hühnerfleisch und Schweineragout in die Reispfanne? Oder nutzt Gelbwurz statt Safran? …