Die Störche von Rasmalho
Ob es am Märchen vom Kalif Storch liegt, das ich als Kind so liebte? Oder an den Familienferien im österreichischen Burgenland, wo ich als kleines Mädchen in der Storchenstadt Rust fasziniert die wagenradgroßen Nester auf Hausdächern und Kaminen bestaunte? Störche jedenfalls haben es mir angetan. Als ich vor elf Jahren nach Portugal zog, dachte ich allerdings nicht an Störche. In Lissabon und Cascais gab’s nämlich keine zu sehen. Eines schönen Tages aber fuhren wir an die Algarve. Wir wählten ganz bewusst nicht den schnellen Trip über die Autobahn, sondern „zockelten“ über die Landstraße. Ein kleiner Tipp für alle, die in Lissabon ankommen und ein wenig Zeit mitbringen: Fahre über die Brücke Vasco da Gama auf der A 2 Richtung Süden. Und nimm dort die Ausfahrt Setubal und dann dort die Fähre nach Tróia/Comporta. Fahre dann gemütlich über die N 261 und die N 120 an die westliche Algarve. Das dauerte zwar länger, aber die wunderschöne Strecke lohnte sich. Wir sahen „Portugal von innen“: kleine Dörfer und verträumte Städtchen; Kiefernwälder, Korkeichen und Reisfelder; fast menschenleere, traumhafte …










