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„Wir sind froh, dass wir es gemacht haben“ – Der Urlaubsbericht eines Kunden

OLIMAR Kunde Herr F. und seine Frau kommen gerade von einem Urlaub auf Madeira zurück. Zwischen Ende September und Anfang Oktober haben die beiden Hamburger die Atlantikinsel mit dem Mietwagen erkundet und verschiedene Hotels und Orte Madeiras kennengelernt. Wir haben ihn nach der Reise zu seinen persönlichen Eindrücken gefragt.

Sie waren jüngst zwei Wochen auf Madeira – was waren Ihre persönlichen Höhepunkte?

Herr F.: Das Hotel Aqua Natura Madeira in Porto Moniz war besonders beeindruckend. Vom Balkon hatten wir einen unmittelbaren Blick auf das Atlantik-Naturschwimmbad und die wilden Wellen des Meeres – und wir bekamen als Gäste des Hotels freien Zugang zum Naturschwimmbad. Ein weiteres Highlight war die Gartenanlage Monte Palace Madeira in Funchal. Dieser Park mit den vielen exotischen Pflanzen, angelegt in einer Schlucht, ist äußerst sehenswert, auch wenn wir nicht zur Hauptblütezeit da waren. Außerdem möchten wir gerne drei ganz tolle Restaurants empfehlen, die zu den kulinarischen Höhepunkten zählen:

  • Restaurante dos Combatentes in Funchal
  • Restaurante Lavrador in São Vicente
  • Restaurante A Nossa Aldeia in Santo Antonio da Serra
Blick aus dem Hotelfenster des Aqua Natura Madeira

Welche Erinnerungen bleiben in Ihrem Gedächtnis?

Herr F.: Der Park Monte Palace, der kleine Park Jardim Municipal do Funchal, eine Fahrt mit der Seilbahn nach Monte, eine Fahrt mit dem Korbschlitten, der Ort Porto Moniz und natürlich die Levada-Wanderungen.

„Wir waren unsicher, ob wir die Reise nach Madeira antreten sollten. Wir sind jetzt froh, dass wir es gemacht haben.“

Gartenanlage Monte Palace Madeira

Wie viel haben Sie von der aktuellen Situation gespürt? 

Herr F.: Überall war zu spüren, dass aufgrund der Corona-Krise weniger Touristen nach Madeira reisen. Die Hotels waren (gefühlt) weniger als halb belegt. In den Restaurants waren nur wenige Tische besetzt. Besonders macht sich wohl das Fehlen der Kreuzfahrt-Touristen in Funchal bemerkbar. Etliche Andenken-Läden sind geschlossen. Die vielen Restaurants in Hafennähe waren fast alle leer.

Der positive Effekt für uns war, dass Madeira wieder den Madeirensern gehört. Im Stadtbild von Funchal sieht man kaum Touristen; in den Einkaufsstraßen und auf den Plätzen der Stadt findet man fast nur einheimische Leute. Nur im Hafenbereich schlendern einige Urlauber.

Wie haben Sie aktuell die Madeirenser wahrgenommen?

Herr F.: Wir haben überall große Freundlichkeit erlebt, im Hotel, im Restaurant, in den Bars, in den Läden – einfach überall. Dabei konnte man schon feststellen, dass die fehlenden Touristen einen finanziellen Einbruch bedeuten, denn ein Restaurant oder Hotel, das nur zu 10, 20 oder 30 % belegt ist, macht nicht ausreichend Umsatz.

Was waren Ihre Eindrücke bezüglich der Hygienemaßnahmen während Ihrer Reise und auf der Insel selbst?

Herr F.: Während der ganzen Reise haben wir strenge Hygienemaßnahmen erlebt: an den Flughäfen, im Flugzeug, in den Hotels, in den Restaurants, in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie in den Läden in Funchal. Nur in den Bars auf dem Lande wurde das Maskentragen nicht so eng gesehen. Auf den Straßen haben nur sehr wenige Menschen eine Maske getragen und bei den Wanderungen niemand.

Das Personal in den Hotels und Restaurants hat überall Masken getragen. Das war konsequenter als wir es an vielen Orten in Deutschland erlebt haben. Im Hotel The Cliff Bay wurde beim Betreten sogar Fieber gemessen.

Traumhafter Sonnenaufgang – Blick vom „The Cliff Bay“

Was raten Sie jemanden, der aktuell nach Madeira reisen möchte?

Herr F: Wir können nur sagen: Einfach machen!

Ob wir die Reise antreten sollten, da waren wir uns nicht sicher. Jetzt sind wir froh, dass wir es gemacht haben. Denn wir hatten einen herrlichen Urlaub. An das generelle Tragen der Maske haben wir uns leicht gewöhnt, zumal bei dem warmen Wetter die Brille nicht beschlägt.

Auch wenn es für den Tourismus auf Madeira teilweise dramatisch ist: Wir haben auf dieser Reise ein ursprünglicheres Madeira erlebt und kommen gern wieder.

 

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