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Winterurlaub auf den Azoren: Wandern und Natur abseits von Corona

Aktivurlaub im Winter ist auch ohne Skipiste möglich. Wir empfehlen eine Wandertour auf den Azoren. Dort ist es das ganze Jahr über grün. Das Wetter zeigt sich durchgehend milde. Und die Inseln sind sicher: Dank erforderlichem Negativtest bei Einreise gibt es auf den Inseln nur sehr wenig Corona-Fälle.

„Jeder, der die Hygieneregeln einhält, kann sich auf einen einmaligen Urlaub freuen und die Schönheit der Inseln kennenlernen“, erzählt Gudrun Zsembera, die bei der OLIMAR Partneragentur Panazorica auf der Azoren-Insel São Miguel arbeitet.

„Auf Wanderwegen ist man fast alleine, bei milden Temperaturen kann man Fauna und Flora, zum Beispiel in den vielen Parks und Gärten bewundern oder in den warmen Naturquellen in Furnas und der Caldeira Velha die Seele baumeln lassen“, sagt sie. Der Golfstrom beschert den Atlantikinseln durchschnittlich 15 bis 20 Grad Celsius im Winter. Das sind ideale Temperaturen für eine ausgedehnte Wanderung durch das immergrüne Inselparadies.

São Miguel Caldeiras

São Miguel, die größte der neun Azoreninseln, ist landwirtschaftlich betrachtet am Vielseitigsten. Sie liegt in der klimatisch begünstigten Ostgruppe des Inselarchipels. Tropische Früchte wie Ananas gedeihen hier besonders gut. Das subtropische Klima wirkt sich auch positiv auf den Teeanbau aus: Grünen und schwarzen Tee kauft man in Gorreana und Portofamoso direkt vom Produzenten. Dort befinden sich die beiden letzten Teeplantagen Europas.

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Cha Gorreana Teeplantage

Auf São Miguel führen über 35 offizielle Wanderwege kreuz und quer über die Insel, vorbei an unberührten Vulkanlandschaften, rauschenden Wasserfällen und atemberaubenden Ausblicken. Hin und wieder glitzert ein Kratersee inmitten der vielen Hügel und Berge. So etwa der smaragdgrüne Riesenkrater Sete Cidades im Westen der Insel oder die brodelnd-heiße Quelle am Nordrand des Dorfes Furnas.

Sete Cidades auf São Miguel

Die Wanderwege sind in verschiedenen Schwierigkeitsstufen eingeteilt. Wer bloß ein wenig entlang der grünen Wiesen spazieren möchte, kann dies ebenso tun, wie Aktivsport betreiben: Bis zu den Picos der beiden Bergketten São Miguels sind einige hundert Höhenmeter zu erklimmen. Hier oben begegnet man nur wenigen Menschen. Und das ist auch gut so: Denn wer auf die Azoren kommt, sucht vor allem Ruhe und Erholung.

Pico Criacao Velha

Wer das städtische Leben sucht, findet in Ponta Delgada, der größten Stadt des Azoren-Archipels, eine sehenswerte Adresse. Der Hafen, die lange Uferpromenade sowie die hübschen Parks und Kolonialhäuser zeugen von einem reichen kulturellen Erbe sowie einem sanften Umgang mit Tourismus.

Selbst in der Stadt sieht man, dass es auf São Miguel trotz Corona ruhig zugeht. „Das Leben geht weiter und die Azoreaner meistern jeden Tag mit ihrer gewohnten positiven Ausstrahlung und Liebe zu den Inseln, die sie ihre Heimat nennen“, erklärt Janine Zsembera. Obgleich weniger Touristen auch weniger Jobaufträge bedeuten und manche Azoreaner mehr Freizeit haben.

Ponta Delgada Portas Da Cidade

„Viele Einwohner und Touristikbeschäftigte nutzen die Zeit, um “ihre Inseln” zu entdecken und zu genießen, man trifft sie garantiert an einem der vielen öffentlichen Grillplätze, in den kleinen Dorfbars oder in den typisch einheimischen Restaurants, wie zum Beispiel dem “Cais 20” in São Roque“, weiß Gudrun Zsembera und hofft, dass bald wieder mehr Urlauber in São Miguel landen werden.

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Kategorie: Aktiv & Natur, Allgemein

von

Evelyn Steinbach

Evelyn ist Ansprechpartnerin für alle Journalisten und Medienredaktionen, die über die vielen schönen Reisen bei OLIMAR berichten möchten. Wenn sie mal nicht selbst am Schreibtisch sitzt und textet, ist sie gern in guten Hotels zuhause. Sie liebt das Meer und das authentische Urlaubserlebnis – vorzugsweise in Spanien, wo sie längere Zeit gelebt hat.

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