Alle Artikel mit dem Schlagwort: Portugal

Zuckerrohr auf Madeira

Zuckerrohr auf Madeira

Wir waren sehr erstaunt, als wir im Urlaub in Madeira nicht nur erfuhren, dass nach wie vor Zuckerrohr angebaut wird, sondern dass dieser dort auch immer noch in einer Fabrik verarbeitet wird. Das wollten wir uns natürlich unbedingt einmal ansehen! Los geht’s auf dem Feld Erst einmal haben wir daher ein Zuckerrohr-Feld gesucht. Wie sieht das eigentlich aus? So lange Stangen. Ja klar. Sehr verwundert waren wir, dass die Stangen fast violett sind. Irgendwie hübsch. Fühlen sich aber hart an und die Blätter haben scharfe Kanten. Zuckerrohr auf Madeira: Handarbeit Kurz vor der Ernte werden die langen buschigen Blätter entfernt. Nicht nur an sich eine mühselige Arbeit. Hinzu kommt, dass dies von Hand gemacht wird. Also ohne Machete oder ähnliches Werkzeug. Und, dass die Felder fast ausschließlich in Hanglage oder sollte man besser sagen, Steillage liegen. Ohne Blätter bleiben die Stangen noch einige Zeit auf dem Feld, damit sie mehr Süße entwickeln. Dann werden sie geerntet und mit großen Lastwagen in die Fabrik transportiert. Sämtliches Zuckerrohr der Insel, wird hier verarbeitet. Nichts wird exportiert. Genau …

Palme Bananen Plantage Madeira besuchen

Spaziergang durch die Bananenplantage auf Madeira

Auf Madeira, in einem kleinen Dorf namens Madalena do Mar an der Südküste, gibt es eine Bananenplantage, durch die man tatsächlich hindurchgehen kann. Auf einem schmalen Pfad, der teilweise durch aufgeschichtete Steinmauern abgetrennt ist. Trotzdem kommt man an die Bananenpflanzen ganz nah ran und kann sie sogar berühren. Die Pflanzen werden erstaunlich hoch und haben zum Teil einen sehr dicken Stamm. Fast wie Bäume. Überall werden Pflanzen mit Hilfe von Stöcken gestützt, damit sie ihre schwere Last tragen können. Bis zu 30 kg wiegt eine Staude! In der Bananenplantage auf Madeira sieht man auch sehr gut das Bewässerungssystem der Insel. Es ist schon ein ausgeklügeltes System, welches das Wasser von den Bergen über schmale Kanäle bis in die Täler und auf die Felder und Plantagen bringt. Man kann übrigens entlang dieser Kanäle, den Levadas, hervorragend Wandern. Aber das ist ein anderes Thema… Die Bananen versorgen das eigene Land In der Plantage sieht man alte Pflanzen und abgeschlagene Stämme, aber gleich daneben bildet sich wieder eine Jungpflanze. So entsteht ein Kreislauf, der für ständigen Nachschub der …

Ostküste Madeira Strand

Unterwegs an Madeiras Ostküste

Nachdem wir mit dem Mietwagen schon die Westküste bis in den Norden hinauf gefahren sind, wollten wir auch unbedingt in unserem Madeira Urlaub die Ostküste erkunden und vor allem bis auf die Landzunge Ponta de São Lourenço rausfahren. Gestartet sind wir wieder direkt von unserem Hotel in Funchal und sind ersteinmal Richtung Flughafen gefahren. Dabei haben wir die Schnellstraße vermieden und versucht, malerische kleine Straßen zu nehmen, damit wir auch den ein oder anderen Ort sehen konnten. So waren wir zuerst in Porto Novo. Aber das fanden wir nicht so spannend. Da wir Hunger hatten, haben wir an der ersten Snack-Bar angehalten, die am Straßenrand erschien. Das war eine Padaria, die nicht nur ein sehr großes Angebot an Snacks hatte, sondern auch einen Papagei als Haustier hatte. Der hat lustige Sachen erzählt und Lieder gepfiffen. Da die Verkäuferin kaum Englisch sprach, haben wir von allem etwas bestellt und uns durch probiert. Es war alles sehr lecker und mal wieder sehr günstig. Nebenbei fliegen an dieser Bäckerei auch die Flugzeuge im Landeanflug sehr nahe vorbei, so …

Ausblick Madeira Mietwagen Tour

Mietwagentour auf Madeira – von einem Aussichtspunkt zum nächsten

Gleich am ersten Tag unserer Reise nach Madeira wollten wir die Insel mit dem Mietwagen erkunden. Der freundliche Herr am Schalter hatte uns eine Straßenkarte mitgegeben, auf der vor allem sehr sehr viele Kurven eingezeichnet sind. Das ist was für uns. Wir haben uns überlegt, Richtung Westen zu fahren. Möglichst nah an der Küste. Auf der Karte sah das ganz gut aus. Als Ziel hatten wir uns Porto Moniz ausgeguckt. Na dann mal los. Aber erst noch schnell in einen Supermarkt. Ein paar Kekse kaufen und vor allem Trinkwasser. Das Leitungswasser hier kann man leider wirklich nicht trinken. Die Straßen hier sind sehr bergig und es geht of steil rauf und runter. Unser Mietwagen ist ziemlich neu und hat einen starken Motor und gute Bremsen. Das braucht man hier auch. Wir sind vom Einkaufszentrum Forum aus gestartet. Von da kann man gut an der Küste entlang fahren. Schnell schraubt man sich nach oben. Und schnell mussten wir auch schon das erste Mal anhalten. Parken kann man am Straßenrand. Die Autofahrer hier sind wohl fotografierende Touristen …

Meurers Reise Berichte

Für OLIMAR unterwegs: Fotoreise nach Madeira und auf die Azoren

Am 2. April reist das Fotografen- und Journalisten-Paar Monika und Achim Meurer mit OLIMAR Reisen nach Madeira und auf die Azoren (je eine Woche). Sie wollen die Highlights der Atlantik-Inseln kennen lernen, schöne Hotels, gutes Essen und natürlich die wunderbare Natur genießen. Mit im Koffer haben sie – neben dem klassischen Reisegepäck – eine professionelle Foto-Ausrüstung, ein mobiles W-LAN-Modem und ihr Smartphone und einen Laptop. Denn: Monika und Achim werden von unterwegs von ihren Reiseerlebnissen live berichten! Leser des Sonnenseiten-Magazins, OLIMAR Fans bei Facebook und unsere Follower auf Twitter können also ganz bequem von zu Hause aus mitverfolgen, was die beiden auf ihrer Reise erleben. Insbesondere Liebhaber von tollen Reisefotos können sich auf stimmungsvolle Impressionen von Madeira und den Azoren freuen. Wie es dazu kam, wer die beiden überhaupt sind und was OLIMAR Leser in den kommenden Wochen erwarten können, haben wir im folgenden Interview mit Monika Meurer geklärt. OLIMAR: Liebe Monika, ihr reist in den kommenden Wochen mit OLIMAR Reisen nach Madeira und auf die Azoren. Und alle Leserinnen und Leser des Sonnenseiten-Magazins und …

Portugal Algarve Sagres Leuchtturm auf Klippe

Stille Pfade und viel Kultur: Algarve mal anders erleben

Schroffe Klippen umschließen idyllische Buchten, Atlantikwellen laufen auf den feinsandigen Stränden der Algarve aus: Die berühmte Ferienregion im Süden Portugals gilt als Traumziel für Sonnenhungrige aus ganz Europa. Die Region bietet aber noch mehr als Sonne, Strand und  Meer. Wir haben einige Tipps für Aktivurlauber und Kulturinteressierte zusammengestellt. Tageswanderungen an der Algarve Erst sanft, dann aber bis zu 1000 Meter hoch steigen die Hügel und Berge im Hinterland der Algarve auf. Wer die Naturschönheiten ganz in Ruhe erkunden will, macht sich am besten zu Fuß auf. Vor allem im Frühjahr, lange bevor in Deutschland die ersten Bäume knospen, beeindruckt die Region mit üppiger Blütenpracht, zum Beispiel auf dem Picota im Gebirge von Monchique. Bis vor wenigen Jahren mussten sich Wanderer auf einheimische Führer und gute Literatur verlassen. Mittlerweile wurden Wanderwege markiert. Per Wanderführer oder  Streckenbeschreibung lassen sich hier viele schöne Routen an und hinter der Küste begehen. Eine schöne Tour-Beschreibung entlang des Cabo Pontal an der Algarve finden Sie hier in unserem Online-Magazin. Fernwanderwege und Fernradwege an der Algarve Eine Woche oder noch länger unterwegs …

Azoren Golfplatz Sonne Golfreise

Azoren: Eine Golfreise in eine andere Welt

Willkommen in einem der letzten Paradiese auf Erden! Die Insel-Gruppe im Atlantik ist umgeben von wal- und delfinreichen Gewässern, übersät mit Orchideen, Azaleen, Hibiskus und Oleander, überragt von dem 2351 Meter hohen Pico und prädestiniert für drei außergewöhnliche Golfplätze. Die passionierte Golferin Barbara Behrendt reiste mit OLIMAR auf die Azoren und probierte sich beim Abschlag auf den Inseln São Miguel und Terceira. Komm mit auf eine Azoren Golfreise!   “Unsere Tage waren ein Cocktail aus Golf, Relaxen, einem guten Hotel, ausgezeichneten Restaurants und außerordentlichen Naturerlebnissen. Mich persönlich hat besonders die Verschiedenheit der Landschaft beeindruckt. Als hätte der liebe Gott ein Stückchen Schottland, Toskana, Voralpen und Regenwald auf einer Insel zusammengemischt. Dass die Schönheit der Inseln ihr Kapital ist, haben die Verantwortlichen erkannt und fördern einen behutsamen Tourismus. Kein Jet-Set Flair und doch hohe Qualität, keine PS-Golfer, meist traf ich golferische Individualisten, die sich um ihr Spiel bemühen, und für die Après Golf eher zweitrangig ist.” Zwölf grüne, blühende Monate im Jahr bieten die neun Inseln, unverfälschte Natur in einer der schönsten Landschaften Europas. Für golfspielende Personen sind die Azoren schon …

Panoramabild Solares Portugal Urlaub

Solares in Nord-Portugal: das wahre Portugal-Erlebnis

OLIMAR-Chef Markus Zahn hat kürzlich eine Rundreise in Nordportugal getestet. Von seinen Eindrücken berichtet er exklusiv für uns im Sonnenseiten-Magazin. Es gibt wohl keine authentischere und intensivere Art das Land Portugal kennenzulernen als über eine Rundreise durch den Norden, bei der Sie in den Solares de Portugal übernachten. Viele dieser alten geschichtsrächtigen Quintas, Landgüter und Adelssitze haben Gästezimmer; Inhaber und Angestellte sind hier persönliche Gastgeber. „Luxury Bed&Breakfast“ nennt der Graf Francisco de Calheiros diese ursprüngliche Unterkunftsart. Er selbst hat die Solares de Portugal organisiert und kümmert sich um deren Vermarktung. Unsere Reise beginnt auf halbem Wege von Lissabon nach Porto in der Casa de Mogofores in Anadia bei Coimbra. Ein Anwesen, zu dem auch ein bekanntes Weingut gehört. Die Besitzerin empfahl uns zum Abendessen das Restaurante Rei do Leitoes (Spanferkel sind eine Spezialität der Region). Die nächste Station war der Paço de Calheiros bei Ponte de Lima, ganz im Norden. Ein imposanter Adelssitz aus der Region, wo der berühmte Vinho Verde herkommt. Am nächsten Tag fuhren wir Richtung Süden nach Sabrosa, bei Pinhão in das …

Lissabon Street Art Graffiti 13

Streetart Lissabon: Ein Gesamtkunstwerk

Lissabon bietet neben den bekannten Sehenswürdigkeiten auch Straßenkunst im öffentlichen Raum. Unzählige Graffitis zieren leer stehende Häuser, Giebel, Masten, Stromkästen, Flaschencontainer, Parkhäuser oder ungenutzte Etagen von Shoppingcentern. Während ertappte Sprayer woanders bestraft werden, stellt die Lissaboner Stadtverwaltung freie Wände und Flächen hierfür bereit. Verlassene Gebäude werden in der Stadt am Tejo nicht abgerissen sondern mit riesengroßen Graffitis gestaltet. Alte Fassaden, die sonst ein trostloses Dasein fristen, werden so zum Hingucker, zum Fotomotiv der Generation Selfie. Der unkonventionelle Umgang der Verantwortlichen mit dem Leerstand alter Bausubstanz zieht Kreative aus aller Welt an. Lissabon ist mittlerweile ein Mekka für internationale Streetart Künstler. Auch wenn die Straßenkunst aus der Dose für einige Bewohner noch immer die Verschandelung des kulturellen Erbes darstellt, betrachten Andere sie als Gewinn. Schon nach den ersten Schritten durch verwinkelte Gassen juckt es ambitionierten Fotografen in den Fingern. Die Vielfalt der Farben, Ornamente, Architektur und die zahlreichen Aussichtspunkte der Stadt auf den sieben Hügeln bilden eine grandiose Kulisse. Die oft melancholische Atmosphäre in Parks und Cafés lädt bei subtropischem Klima ein, seinen Gedanken nachzuhängen, die …