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Chiesa di San Michele Arcangelo

Neue Wege im Piemont

Um ehrlich zu sein, hatte eine Reise in die norditalienische Region Piemont bisher hauptsächlich zwei Themen im Programm: Wein und Essen, wenn möglich mit weißen Trüffeln aus Alba. Der Trend zur Bewegung an der guten Luft hat das Wandern und E-biken in den piemontesischen Hügeln jetzt noch dazu kombiniert. Kulturelle Highlights erwartete man – außer in der Hauptstadt Turin – eigentlich nicht so richtig.Das sollte sich bald ändern denn das was gerade in der Provinz von Cuneo «aufgetischt» wird ist ein ganz besonderer Leckerbissen für Kulturfans, nämlich ein Weg durch die lokalen Wandmalereien aus dem 10. – 18. Jahrhundert. Das Projekt nennt sich «Sentiero dei Frescanti» und es sind acht Gemeinden des Roero Gebietes daran beteiligt, die man eigentlich eher von den Etiketten der Weinflaschen kennt, darunter Castellinaldo d’Alba, Guarene oder Santa Vittoria d’Alba. Dieses Mal geht es aber nicht um Wein oder Spezialitäten, sondern um unbekannte Wandmalereien, die in aufwändiger Arbeit restauriert wurden, um sie dem breiten Publikum zugänglich zu machen. Versteckte Kunstjuwele Da diese Gegend schon immer eine Grenzregion zu den Kulturen nördlich …

Alentejo Landschaft

111 Orte im Alentejo, die man gesehen haben muss: Nahaufnahme vom Schreibtisch

Abenteuer Autorenleben im Lockdown – »Bei diesem Buch lief alles anders« gesteht Catrin George Ponciano, und erzählt von ihrer Arbeit während der Pandemie an ihrem neuen Reisebuch über den Alentejo. Die Neuerscheinung „111 Orte im Alentejo die man gesehen haben muss“ ist ein Pandemie Buch. Das Manuskript habe ich während des 2. Lockdowns in Portugal geschrieben. Zwischen Weihnachten 2020 und dem 1. Mai 2021.120 Tage Schreibtisch. 120 Tage lang darauf warten, loszufahren. So wie immer, wenn es um einen Text über einen Ort oder eine Stätte im Alentejo geht, über den ich schreiben soll. Für einen Bericht, oder für ein Interview mit Menschen, verantwortlich für ein Museum, eine Werkstatt, oder die im Chor Weltkulturerbe singen.Ich gestehe, der Alentejo ist mein zweites zuhause, mein Rückzugsort, selbst bei anstrengenden Rechercheausflügen, selbst nach vielen Stunden Arbeit, sinkt die stille Weite der Natur in mich ein – und ich spüre Frieden in mir. Nun sollte ich darüberschreiben – ohne dort zu sein. Seit 15 Jahren schreibe ich über Portugal. Journalistische Artikel, Blogs, Reisebücher, Kriminalroman, Essay. Ich schreibe über was …

Panoramabild von Dubrovnik

Ein Tag in … Dubrovnik!

„Wenn Sie den Himmel auf Erden sehen möchten, kommen Sie nach Dubrovnik“, sagte der berühmte Schriftsteller George Bernard Shaw 1929. Auch heute noch gilt die süddalmatinische Küstenstadt in Kroatien wegen ihrer legendären Geschichte sowie ihren gut erhaltenen gotischen und barrocken Bauwerke als „Perle der Adria“.

Alhambra Detail Granada Urlaub

Die Alhambra – Eintauchen in eine andere Welt

Die Alhambra in Granada ist mehr als nur eine Burg – sie ist ein Erlebnis! In ihren Mauern wird Geschichte lebendig und sie entführt ihre Besucher in eine andere Zeit. Vor meinem ersten Besuch der Alhambra bin ich skeptisch. Wird sie ihrem Ruf gerecht oder ist sie eine überbewertete Touristenattraktion?Morgens um 09.30 Uhr treffen die ersten Besucher ein und warten geduldig darauf, ein Ticket zu kaufen.Tipp: Die Karten sind begehrt, aber die Anzahl ist begrenzt. Kaufen Sie Ihre Eintrittskarten am besten bereits im Voraus. Bei OLIMAR können Sie beispielsweise den Alhambra-Besuch inklusive Reiseleitung im Voraus mit Ihrer Reise buchen.  Eine Oase über den Dächern Granadas Mein Rundgang beginnt in den Generalife Gärten.Gepflegte Hecken, Palmen, blühende Blumen in allen möglichen Farben und Zitrusbäume vereinen sich zu einem harmonischen Ganzen.Kaum bin ich ein paar Schritte gegangen, bleibe ich schon wieder stehen, um den Anblick zu genießen. Hier wird nichts dem Zufall überlassen, sondern mit großer Sorgfalt Wert auf die kleinsten Details gelegt. Immer wieder finden sich Bänke, auf denen man die besondere Atmosphäre bei einer kleinen Ruhepause …

Rossio Lissabon

Calçada Portuguesa – Kunstvolles Straßenpflaster in Portugal

Schwarz-weiß, in Grautönen, manchmal in rosafarbenen Schattierungen – in ganz Portugal findet man Straßenpflaster mit besonderem Reiz. Alles über Calçada Portuguesa findest Du hier!  Wer als Reisender durch Ortschaften spaziert, um deren Flair kennenzulernen, betrachtet Häuser und Monumente, studiert den Baustil oder die exotische Botanik. In Portugal sollte man aber auch den Blick auf den Boden richten. Dort ist etwas typisch portugiesisches zu entdecken: „Calçada Portuguesa”. Dies ist eine Technik, Wege zu pflastern und dabei handwerkliches Können mit Kunstsinn und Fantasie zu kombinieren. Dabei kommen kleine Quader zum Einsatz. Und das in vier verschiedenen Dimensionen: die kleinsten, die „miudinhas”, messen 4 x 5 cm, die größten, „grossa”, 12 x 13 cm. Dazwischen liegen „miúda” und „meia pedra”. Verwendet wird weißer oder grauer Kalkstein und schwarzer Basalt. Manchmal finden auch rosafarbene, lachsrote und gelbliche Steine Verwendung. Sie sind deutlich teurer und daher meist in Pflastermosaiken von besonderer Bedeutung integriert. Diese Steine kosten, im Miudinha-Format bis zu 500 Euro für einen Quadratmeter Pflaster! Ursprünglich für Schau eines Panzernashorn in Lissabon verlegt Die Anfänge der „Calçada Portuguesa” liegen …